ZSC Lions zwischen Alltag und Champions League Final

Link: http://www.sf.tv/sfsport/sportaktuell/index.php?docid=20090124
Stimmen zum Spiel
Adrian Wichser und Ari Sulander im Interview zu den intensiven Tagen der ZSC Lions
An Amazing Night in New York with Scott Gomez
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Scott_Gomez
"Das gloubt üs ke Sou" sagten wir (Michael Möri und ich) uns immer wieder gegenseitig am Abend des 21. Januar 2009, in der Plunge Rooftop Bar and Lounge im Hotel Gansevoort im New Yorker Meatpacking District.
Doch nun der Reihe nach. Nach einem bereits sehr unterhaltsamen Spiel der New Jersey Devils gegen die Montreal Canadiens (siehe Blog vom Vortag) liessen wir uns den "Last Evening in New York" in der Plunge Bar im Hotel Gansevoort bei gemütlichem Gesprächsstoff und zwei Bierchen ausklingen. Ein ganz normaler Abend in Manhattan, oder doch nicht? Die Uhrzeiger standen bei 01:20 (amerikanische Zeit) als am Tischchen neben uns ein cooler, südländischer Typ mit zwei wunderschönen, transilvanischen (was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten) Göttinnen niederlies.
Ich als Hockeyverrückter-Spielerkenner sagte zu Kollege Michael: "dä gseht us wie dr Scott Gomez, isch äch das dr Scott Gomez?" im gleichen Moment grüsste Gomez freundlich "hi guys, how are you?", ich: "you looks like Scott Gomez" und dann waren wir dabei! Der ganz normale Abend sollte zu einer "Amazing-Night" werden! Gomez bat uns ohne eine Sekunde zu zögern an seinen Tisch. Scott Gomez, Assistenzcaptain der New York Rangers, ein Mann der 7.357 Mio US Dollar pro Saison verdient bat uns (zwei Aarberger...) zum Tisch! Wir waren überwältigt, nahezu sprachlos!! Unglaublich wie locker und cool der vermeintliche Star drauf war. Ein Top-Shot der NHL und eben doch nur ein Mensch wie Du und ich, unglaublich.
Später kamen noch drei Kollegen von Scott Gomez dazu, ein Jugendfreund aus Anchorage/Alaska, ein ex-WG Kollege aus Boston (wohnte mit Gomez und Scott Niedermayer in New Jersey zusammen) und ein Freund aus Chicago. So sassen wir mittendrin bei Talk and Drinks with Gomez and Friends! Natürlich habe ich die zwei Göttinnen nicht vergessen, auch sie sassen da, links neben Scott Gomez. Die eine war seine Freundin, eine rumänische Ärztin, welche er beim Golfen kennengelernt hat, und ihre Schwester. Wir wussten nicht mehr genau von wem wir nun mehr fasziniert waren, von Scott Gomez oder den beiden Vampir-Frauen? Denn Sie waren wirklich Göttinnen (womöglich nicht von dieser Welt, möglicherweise gingen ihre Spuren bis zu Vlad Tepes, besser bekannt als Graf Dracula, zurück?) nur so konnten wir und natürlich auch Scott Gomez (er betonte immer wieder, dass dies die "most beautiful Women in the World" sein müssen!) die schönheit dieser Geschöpfe erklären.
Zurück zum Eishockey! Scott Gomez ein Star zum anfassen, natürlich hat er alle Runden übernommen, die Bardame servierte im Viertelstunden-Takt "Drinks für alle am Gomez-Tisch". Nach Gesprächen über Rumänien, Bern, New York, Alaska, Interlaken und die Rangers neigte sich leider auch "An Amazing Night" dem Ende zu. Zurückgeblieben sind schlussendlich die beiden Michaels (Mike and Mike, wie eine Sportsendung auf ESPN heisst) mit einem Tisch voller Getränke welche zuviel serviert wurden. So sassen wir noch eine Weile in der Plunge Bar und beseitigten alle übriggebliebenen Mojitos und Beers und stellten uns die Frage nach dem Glück: In einer 8 Mio Stadt (Manhattan) oder 20 Mio Stadt (New York) treffen wir also an einem Mittwoch Abend in einer Bar (den Tipp habe ich von meinem Kollegen Marc M. drei Tage vorher per SMS erhalten) irgendwo in New York, "irgendeinisch fingt z Glück oder dr Gomez eim" könnte man auch sagen.
Teil 3/3 Trip to New York (New Jersey Devils-Montreal Canadiens)
Link: http://devils.nhl.com/
Das im Oktober 2007 eröffnete Prudential Center ist die modernste Eishockeyareana der Welt. Das Prudential Center kann man mit den altehrwürdigen Kultstätten der New York Rangers und der Islanders nicht vergleichen. Denn dieses Prunkstück ist knapp anderthalb Jahre jung! Es ist die Traumarena eines jeden Hockeyteams und Hockeyfans! Es ist zweifellos die NHL unter den Eishockeystadien!
Als ich das Prudential Center (18'000 Sitzplätze) zum erstenmal betrat, wusste ich warum es für jeden Spieler das grösste sein muss in der NHL spielen zu können! In einer Arena wie dem Prudential Center in Newark (einem heruntergekommenen Viertel in New Jersey) einlaufen zu können, ist jede einzelne Minute jedes noch so harten Trainings wert! Wenn du hier einlaufen kannst, hast du's geschafft.
Teil 2/3 Trip to New York (NY Rangers-Anaheim Ducks)
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Nach dem Islanders-Trip, stand heute die zweite Partie innert drei Tagen auf dem Programm. Heute in "The World's Most Famous Arena", dem Madison Square Garden inmitten Manhattans Grossstadtjungel! Es war mein zweiter Besuch an besagter Traditionsreichen Sportstätte (wo Wayne Gretzky 1999 seinen Rücktritt gab, wo Muhammad Ali 1971 gegen Joe Frazier geboxt hat oder wo die Rangers 1994, nach 54 Jahren erstmals wieder einen Stanleycup in die höhe stemmen konnten) und es war mein viertes Spiel der New York Rangers.
Der Madison Square Garden versprüht einen Charme, den ich nicht beschreiben kann! Sind es rein die historischen Ereignisse, die im Hinterkopf präsent sind? Ist es der spezielle Geruch, welchen man seit der Eröffnung 1968 immer noch zu riechen scheint? Oder ist es einfach nur die Ausstrahlung und die Tradition der New York Rangers? Oder ist es die Kombination von Spielern wie Lundqvist, Gomez, Näslund, Drury, Redden, Dubinsky... und dem Stadion welche so fasziniert?
Teil 1/3 Trip to New York (NY Islanders-Washington Capitals)
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Montag, 19. Januar 2009, Uniondale, New York, ein Vorort auf Long Island. Schon die Zugfahrt mit der Long Island Rail Road war ein Erlebnis (u. a. Queens oder Graden City, Mark Streits derzeitiger Wohnort) - schliesslich in Uniondale angekommen, erwartete uns eine eher düstere Gegend oder wie wir in der Schweiz sagen würden: "eine etwas schäbige Gegend". Nach einer kurzen Busfahrt, war das Nassau Coliseum (16'234 Plätze) bereits von weitem zu sehen. Auf dem anschliessenden Fussmarsch vorbei an eben eher "schäbigen" Vorgärten und einem "Used Gun-Store", wo wohl jeder ohne Waffenschein eine Knarre kaufen konnte, standen wir (Claude Moeri, Michael Möri und ich) nun vor dem Eingang zum Nassau Coliseum.
Ein super Gefühl, denn in kürze sollten wir erstmals Mark Streit im Trickot des Vierfachen Stanleycup-Siegers zu sehen bekommen. Die Arena versprüht einen ähnlichen Charme wie das Colisée Pepsi in Quebec oder der Madison Square Garden. Die Banner an der Hallendecke als Zeitzeugen der Glohrreichen Islanders-Jahre (Stanleycup-Siege 80, 81, 82, 83) liessen einem in Gedanken leise erahnen, welche Geschichte in der Organisation der Islanders hier im Nassau Coliseum geschrieben wurde.
Als ich den Spielern, insbesondere den Islanders, beim Einspielen zuschauen konnte, wurde mir klar - dies muss das Ziel jedes ambitionieren Eishockeyspielers sein, die NHL! "wenn du irgendwie die Möglichkeit hast, musst du alles dafür tun". Mark Streit hats gepackt. Im Islanders-Game Day (Matchprogramm) ist eine fünfseitige Story (by Jason Lockhart) über Mark Streit publiziert. Bis auf einen kleinen Flüchtigkeitsfehler ist der New Yorker Journalist hervorragend über das Schweizer Eishockey und Mark Streit informiert.
Der perfekte Eishockeyabend wurde schliesslich durch Washingtons Alexander Ovechkin mit zwei Treffern besiegelt. In meinem dritten NHL-Spiel, erlebte ich die zweite Verlängerung und zum zweiten Mal kams nicht zum Penaltyschiessen, weil Ovechkin kurz vor Ablauf der Verlängerung mit einem Powerplay-Treffer die Partie entschieden hat.
Mark Streit steuerte beim zwischenzeitlichen Ausgleich einen Assist bei.
.....Im Moment sitze ich grad im NHL-Store in New York, 47th Street West - Es gibt sehr viel zu erzaehlen, die Berichte und Eindruecke der Spiele NYI-WSH, NYR-ANH und NJ-MTL folgen morgen detailliert. Als besonderes Highlight darf die Begegnung mit Scott Gomez (verdient 8.8 Mio CHF pro Saison) betrachtet werden.... more later, greets from New York City,s NHL Reebok Store.
