Von Autobahnen und Hamburgern

Foto: Der legendäre «Schluefburger» hat seinen Namen trotz Kolping nicht verloren. (Krein)

Immer wieder die Autobahn A1. Stau, Verkehr, Unfälle oder lästige Vordrängler. Immer wieder Autofahrten durch die Nacht, was mir aber Spass bereitet, dazu läuft ein Song von Züriwest: «Dr Kanton Aargou flügt vrbi, Millione toti Flüger, chläbe chrütz u quer vorus a mire Windschutzschibe», auf meinem Nebensitz liegen noch ein paar Unterlagen über das Eishockeyspiel, über welches soeben berichtet wird.

Zum «Znacht» habe ich nicht viel, vielleicht eine Bratwurst, ein läppisches Sandwich oder einen Hamburger (übrigens in Klotens Kolping-Arena heisst der Hamburger, trotz Namenwechsel immer noch «Schluefburger») – Fast-Food eben, für einen Fast-Abend oder für zwei, drei Fast-Abende welche dann zur Fast-Week werden. Während ich am Steuer sitze, stinken meine Hände noch nach dem Schweissgeruch des Hockeyhandschuhs eines NLA-Spielers, welcher kurz vorher noch bei mir im Interview steht.

Fast wie die Spieler, spulen auch die Hockey-Journalisten (hauptberufliche, nebenamtliche oder selbsternannte) die Hockeyquali von fünfzig Spielen ab. Manchmal erwischt man einen super Abend und alles läuft wie geschmiert, manchmal läufts nicht, so wie das langweilige Spiel auf dem Eis, welches nur eines von fünfzig ist. Doch das wichtigste ist, dass es Spass macht. «Liebe deinen Job und dein Job liebt dich!» Nun dann, bis zum nächsten Spiel mit Fast-Food, Autofahrten durch die Nacht oder stinkenden Händen, Freude und Leidenschaft stehen dabei aber immer im Vordergrund.

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