Jahresarchiv2010

Wer kennt Shin Larsson-Yahata?

http://sharks.nhl.com/club/page.htm?id=64952

Selbstverständlich kenne ich den Namen Shin Yahata oder eben Shin Larsson. Ich muss aber zugeben, dass ich Herr Larsson-Yahata am 10. Dezember 2010 in der PostFinance Arena nicht erkenne. Erst als ich seinen Namen höre, ist mir klar wer da zusammen mit Jiri Hrdina (ehemaliger Weltklassespieler und aktuell Scout der Dallas Stars) neben mir sitzt. Der ehemalige Internationale Japans (Sohn einer Japanerin und eines Schweden) ist heute als Scout für die San Jose Sharks tätig. So sitzen also tatsächlich zwei NHL-Scouts beim NLA-„Knüller“ Bern-Ambri auf der Medientribüne und mir ist sofort klar welche Spieler sich die beiden anschauen würden, habe mir dies aber von Jiri Hrdina noch bestätigen lassen. Interessant! Als Hauptproblem bei den Schweizer Spielern mit Jahrgang 1992 und jünger bezeichnet Jiri Hrdina die geringen Körpermasse. Dennoch zeigt er mir eine Liste mit den für die Dallas Stars interessanten Spieler. Und Shin Larsson? Er hat den gleichen Auftrag für die San Jose Sharks, welche übrigens noch nie einen Schweizer gezogen haben. Die beiden Scouts sind für Europa zuständig und werden als nächstes zur U20 WM nach Buffalo fliegen.

Apéro legt Biel-Goalies flach

Foto: SonntagsBlick vom 12. Dezember 2010, von Michael Krein

Der Spielplan aus Willi Vögtlins Weinkeller (Der Spielplan-General handelt mit Wein) lässt Berner und Bieler innert elf Tagen dreimal gegeneinander antreten. Eine Zumutung? Nein. Das sechste kleine Berner Derby hat alles was ein Derby haben muss: Tore, Checks, packende Zweikämpfe, Emotionen, Provokationen und Leidenschaft. Doch die vielversprechenden Derby-Attribute reichen nur für die ersten 20 Minuten, danach gibts Magerkost bis zur Schlusssirene.

Alles andere als Magerkost gabs für die Bieler schon am letzten Mittwoch anlässlich des Donatoren-Apéros im Hotel Florida in Studen. Vor allem den Bieler Goalies schien der Apéro schwer aufzuliegen. Stammhüter Reto Berra liegt seither krank im Bett und Ersatzmann Marco Streit erwischt einen schwarzen Abend – er spielt schon am dritten Advent den Weihnachtsmann: Das 0:1 serviert er Rüthemann direkt auf die Stockschaufel. Und beim 3:4 kassiert er einen Kwiatkowski-Schuss von der Mittellinie. Beide Treffer sind wegweisend für den Sieg der Stadtberner.

Novum für Meister

Auch Rückkehrer Sébastien Bordeleau (seit September verletzt) hat sich sein Comeback gegen seinen Ex-Club anders vorgestellt und bezeichnet den vierten Berner-Treffer als wegweisend für die zweite Heimpleite gegen den SCB in Serie. Ein Novum für den Meister, denn zwei Siege in Folge konnten die Berner letztmals vor 16 Jahren aus dem Seeland mit nach Hause nehmen.

70 Sekunden „Back to the Future“

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=f5704ae9-5a07-442c-81e5-dc1833f3a041

Es gibt viele Kuriositäten im Eishockey aber sowas hab ich noch nicht erlebt. Sonntag, 28. November 2010, „Arena der Postfinanzen“, SC Bern-ZSC Lions: Beim Stand von 2:1 für den SCB, zeigt die Anzeigetafel 30:44, Andres Ambühl schiesst aufs SCB-Tor und jubelt, doch Partie und Matchuhr laufen weiter bis zum nächsten Unterbruch. Da zeigt die Matchuhr 31:54 und den Spielstand 2:1. Nach der Videokonsultation des Head-Duos Prugger/Stricker wird Ambühls Treffer bei 30:44 gegeben, ein korrekter Entscheid nach der Hintertorkamera. Somit muss auch die Matchuhr von 31:54 auf 30:44 zurückgestellt werden und zeigt den Spielstand 2:2. Und jetzt das Kuriosum: Lions-Stürmer Patrick Schommer erzielt bei 31:49 den 3:2 Führungstreffer für die Gäste. Total werden 70 Sekunden zweimal gespielt. Die gleiche Zeit von 31:49 erscheint an diesem Abend zweimal auf der Matchuhr, einmal beim Spielstand von 2:1 (für Bern) und beim zweiten Mal stehts 2:3 für die Lions. Zeitreisen à la „Back to the Future“ sind also auch im Eishockey kein Ding der Unmöglichkeit.

Acht «Number One» Draftpicks in der Schweiz

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Dale McCourt beim HC Ambrì-Piotta. (Foto: Giornale del Popolo)

Wieviele «Nummer Eins» NHL-Draftpicks haben schon in der Schweiz gespielt? Kaum jemand erinnert sich an den ersten «Number One» NHL Draftpick, welcher 1984 in der Schweiz anheuerte, nicht wegen seines Namens, sondern an der Tatsache, dass Dale McCourt einst als Nummer eins im Draft gezogen wurde. Der Kanadier kam direkt von den Toronto Maple Leafs in die Leventina zum NLB-Team HC Ambrì-Piotta.

Später folgen Melvin Bridgman (1975 von Philadelphia gedrafted) beim HC Sierre (wieder in der NLB) und Doug Wickenheiser (1980, Montreal) beim EV Zug. Dies wars dann für eine Weile. Erst in der Lockout Saison 2004/05 folgen zwei weitere «Big Names» ihren drei Vorgängern aus den 80er Jahren den Weg in die Schweiz. Das Duo Joe Thornton (1997, Boston Bruins) und Rick Nash (2002, Columbus Blue Jackets) schiesst Davos zum Schweizermeister- und Spenglercup Titel.

Owen Nolan ist der achte Number-One-Draftpick in der Schweiz

Auch der nächste grosse Name kommt ins Bündnerland: Alexandre Daigle (1993, Ottawa Senators), einst als «The-next-One» in der NHL angekündigt, wird in der NHL seinem «Status» nie gerecht, selbst in Davos muss er nach drei Jahren seine Koffer packen. Nur ein Jahr später kommt der Tscheche Patrik Stefan (1999, Atlanta Trashers) zum SC Bern, muss seine Karriere aber nach drei Spielen wegen einer Verletzung frühzeitig beenden.

ZSC Lions-Neuzuzug und NHL-Legende Owen Nolan ist bereits der achte «Number-One-Draftpick» (1990, Quebec Nordiques) und damit ist die Schweiz ist mit acht ehemaligen Nummer Eins-Draft-Picks absoluter Spitzenreiter ausserhalb der NHL.

Die Schweizer Number Ones

Nr. 1, 1975 Melvin Bridgman (Philadelphia Flyers), 1988/89 HC Sierre (NLB)
Nr. 1, 1977 Dale McCourt (Detroit Red Wings), 1984-92 HC Ambrì-Piotta (NLB/NLA)
Nr. 1, 1980 Doug Wickenheiser (Montreal Canadiens), 1990/91 EV Zug
Nr. 1, 1990 Owen Nolan (Quebec Nordiques), 2010/11 ZSC Lions
Nr. 1, 1993 Alexandre Daigle (Ottawa Senators), 2006-10 HC Davos, 2009/10 SCL Tigers
Nr. 1, 1997 Joe Thornton (Boston Bruins), 2004/05 HC Davos
Nr. 1, 1999 Patrik Stefan (Atlanta Trashers), 2007/08 SC Bern
Nr. 1, 2002 Rick Nash (Columbus Blue Jackets), 2004/05 HC Davos

Der Interview-Lacher :-)

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=b525e66d-6fc1-4371-8bc6-053888287665

Eine wirklich nicht alltägliche Szene… ….mit einem nicht alltäglichen Interview.

Andere Dimensionen, nur drei Stunden entfernt!

http://www.adler-mannheim.de

Zuviel Schweizer Eishockey bringt Langeweile, vorallem Spiele wie Bern-Rapperswil-Jona fördern die Abschaffung von viel zuvielen Qualispielen. Die Liga ist eine Zweiklassengesellschaft und wird auf die Dauer langweilig. Nun wo kommt man am schnellsten an ein Spiel in einer obersten Spielklasse im Ausland? Die Antwort heisst für mich als Seeländer: Mannheim. Der Tessiner würde wohl nach Italien gehen und der Bündner nach Österreich. Mannheim liegt nur drei Autostunden von mir entfernt, also ideal für ein bisschen Abwechslung. Und so war es auch. Schon nur die SAP-Arena ist qualitativ und quantitativ für jedes Schweizer Stadion (auch für die neue Bossard Arena) unerreichbar. Der Stadionspeaker wirkt dreimal professioneller als die Besten unseres Landes. Von den Schlechtesten will ich gar nicht reden. Die Speakerin in Langnau (Brät Mägg Liin, Ahren Sbiiilo) würde in Mannheim nicht einmal in der Trainingshalle den Nachwuchs speaken können. Das Catering mahnt an eine NHL-Arena, die Plätze und die Show vor dem Spiel ebenso.

Einzig die Klasse des Spiels ist trotz allem drumherum nicht besser! Doch man hat zumindest das Gefühl, es sei doch irgendwie besser als in Ambri, Langnau oder Biel. Das Spiel wird schliesslich auch von einem „Ex-Schweizer“ entschieden: Jame Pollock trifft im Powerplay 15 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung. Es standen sich der Tabellenachte (Mannheim) und der Tabellenneunte (Hamburg) gegenüber, dementsprechend hoch war auch die Fehlerquote beider Teams. Adler Mannheim-Hamburg Freezers 3:2 nach Verlängerung. Ein mittelmässiges Spiel in einen erstklassigen Stadion. Ein Erlebnis war es allemal und bestimmt auch nicht das letzte. Und noch was, die Stars des Spiels waren ***N. Goc (Mannheim), **Pollock (Mannheim), *Festerling (Hamburg), die Pflaume: Reul (Mannheim) – mit seiner hohen Fehlerquote ein Schatten seiner selbst. Auch da Mal andere Namen aus anderen Teams, was für eine Abwechslung.

Working-Press/MK Hockey Aarberg-Mannheim

KHL vs NHL 111-59-42-10

In einem packenden Spiel schlagen die Russen von SKA St. Petersburg die Carolina Hurricanes. Es war nicht bloss ein Freundschaftsspiel, schon nur die Rivalität zwischen der russischen KHL und der NHL ist heute wieder so gross wie zu den Zeiten des Kalten Krieges.

Es fehlte an nichts! Packende Torszenen und russische Kombinationen wie zu Zeiten des Super-Blocks waren ebenso zu sehen, wie harte Checks und grobe Faustkämpfe (Harrison vs. Golowkow). Der Sieg der Russen aus der ehemaligen Stadt Leningrad lässt die alten Zeiten der „Super Series“ wieder aufleben, schon damals gingen die NHL-Teams meistens als Verlierer vom Eis.

Mit dem Sieg St. Petersburg’s steigt die Bilanz zu Gunsten der „Sowjets“ auf 59 Siege, gegenüber 41 Flops und 10 Unentschieden, sowie 414 Toren zu 362 Gegentreffern! Dies ist erst die zweite Partie zwischen einem NHL- und einem KHL Team seit 1991 (Ende der NHL-Super-Series). Die Vergleiche zwischen Ost und West, zwischen KHL und NHL sollten dringend wieder zur regelmässigkeit, wie zwischen 1976 und 1991, werden, denn das ist beste Werbung für’s Eishockey.

Kevin Schläpfer und ein halbes Kilo Käsefondue

Mit 33 Jahren komme ich doch noch zum NLA-Trainings-Handkuss. Biel-Coach Kevin Schläpfer bittet zum Journalistentraining – und wie! Das Training beginnt mit den Starting-tree-Übungen des EHC Biel. Für einige meiner „Kollegen“ war das bereits zuviel. Die Krönung aller war des erwartete „Mätschlen“ gegen Ende der harten Trainingseinheit. Ich selber kröne mich mit zwei Treffern (einen ins Lattenkreuz und einen zwischen den Beinen) gegen Biel’s Elite-A-Keeper, der den gleichen Vornamen trägt wie Coach Schläpfer. Kevin Schläpfer: „dasch jo ä Frächheit!“ Dann folgt der Fondueplausch im Stadionrestaurant. Zu unserer Freude, teilen wir (ein Journalist der Luzerner Zeitung und ich) zu zweit ein Fondue-Cacleau. Der Fondue-Frass entpuppt sich bald „härter“ als das Training selbst. Das Fondue besiegt (das Cacleau leer), werden wir aufgeklärt. Ein Cacleau ist für vier Personen! Zu zweit bodigen wir ein Kilo Käsemischung! Nach hartem Training, hartem Essen folgt eine noch härtere Nacht.

Es heisst Binghamton… verdammt nochmal

Auf Bernerzeitung.ch am 13. Februar 2011, Binghampton anstelle Binghamton

Immer wieder erscheinen Medienmeldungen… wie zum Beispiel „Roman Wick muss zu Binghampton“ oder „das Farmteam der Ottawa Senators, die Binghampton Senators!“

Können wir nicht richtig lesen oder täuschen uns unsere eigenen Augen, es heisst BINGHAMTON ohne „P“, Bing-ham-ton heisst es und nicht Bing-hamp-ton!

Es heisst BING-HAM-TON! Binghamton liegt im Staat New York und hat schon diverse Eishockeyteams beheimatet wie zum Beispiel die BinghamTon Dusters (1977-80), die BinghamTon Whalers (1980-90) oder die BinghamTon Rangers (1990-97). Und sonst wäre da immer noch das Logo mit dem Schriftzug BINGHAMTON… …wir sind gespannt wann die nächste Meldung von Roman Wick aus BinghamTon erscheint.

Wenn Mike Mike nicht kennt…

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=0a78cdac-2e32-4b7c-8bcf-0df9f44e13c3;DCSext.zugang=sfsport

Kurz vor dem Interview, wir haben bereits einen Small-Talk und ein Handshake hinter uns und haben uns gegenseitig mit „Mike“ vorgestellt. Doch als es mit dem Interview losgehen kann habe ich ein Blackout… wie heisst der nette Kanadier mit Vornamen? Ich kann ja nicht beginnen mit „Iggulden congratulation for the victory..“ Gottseidank habe ich noch eine Mannschaftsaufstellung in meiner Hosentasche und das Interview beginnt doch noch mit einer kleinen Verzögerung. Und Mike? …hat nicht bemerkt warum Mike nochmals in die Hosentasche greifen musste!

Erster Punktgewinn einer Deutschen Mannschaft und KHL-Sieg!

Die NHL ist gefordert oder zumindest die Phoenix Coyotes! Nach der Schmach der Hurricanes in St. Petersburg muss in Riga ein Sieg her! Der Sieg von St. Petersburg erinnert an die alten Super Series zwischen 1976 und 1991. Damals gingen die NHL-Teams gegen die Sowjets meistens als Verlierer vom Eis. Phoenix stellt den Stand wieder auf 42-59-10.

6.10.2010 Dinamo Riga – Phoenix Coyotes 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)
Tore: 19. Pyatt (Jovanovski, Stempniak) 0:1. 31. Hartigan (Trotter, Nizivijs) 1:1. 40. Prucha (Vrbata /PP) 1:2. 49. Stempniak (Pyatt/PP) 1:3.

5.10.2010 Malmö Redhawks – Columbus Blue Jackets 1:4 (0:1, 0:3, 1:0)
Tore: Vermette (Brassard/Ausschluss 59) 0:1. 21. Vermette (Nash) 0:2. 29. Voracek 0:3. 35. Commodore (Brassard) 0:4. 53. Alvarez (T. Larsson/PP) 1:4.

5.10.2010 Bili Tygri Liberec – Boston Bruins 1:7 (0:1, 1:2, 0:4)
Tore: 19. Horton (Chara, Krejci) 0:1. 23. Bergeron 0:2. 29. Podkonicky (Nedved) 1:2. 31. Caron (Bergeron/SH) 1:3. 42. Bergeron (Hunwick) 1:4. 47. Seguin (Boychuk, Bergeron) 1:5. 48. Cambell (Thornton, Paille) 1:6. 50. Wheeler (Bergeron, Chara) 1:7.

4.10.2010 Ilves Tampere – Minnesota Wild 1:5 (0:1, 1:0, 0:4)
Tore: 9. Clutterbuck (Cullen) 0:1. 23. Jokipakka 1:1. 48. Clutterbuck (Cullen) 1:2. 54. Zidlicky (Brunette) 1:3. 57. Clutterbuck 1:4. 58. Kobasew (Madden) 1:5.

4.10.2010 SKA St. Petersburg – Carolina Hurricanes 5:3 (2:0, 1:3, 2:0)
Tore: 2. Panov (Klimenko) 1:0. 20. Rybin (Afinogenov/Ausschluss Pitkänen) 2:0. 22. T. Ruutu (Jokinen, Carson/PP2) 2:1. 24. Dwyer 2:2. 27. Yashin 3:2. 35. Skinner (T. Ruutu, Pitkänen/PP) 3:3. 42. Sushinsky (Yashin, Cajanek/Ausschluss T. Ruutu) 4:3. 47. Sushinsky (Yashin, Cajanek) 5:3.

2.10.2010 Belfast Giants – Boston Bruins 1:5 (0:0, 1:3, 0:2)
Tore: 36. Galbraith 1:0. 39. (38:24) Seguin (Ausschlüsse Prudden, Hoffman) 1:1. 39. (38:44) Chara (Thornton) 1:2. 40. (39:08) Marchand (Thornton) 1:3. 49. Lucic 1:4. 57. Seguin 1:5.

2.10.2010 Adler Mannheim – San Jose Sharks 2:3PS (1:0, 0:0, 1:2, 0:0, 0:1)
Tore: 5. Klinge (Robinson, Scalzo) 1:0. 53. McGinn (Setoguchi, Thornton/Ausschluss Kink) 1:1. 56. Setoguchi (Boyle, Thornton/Ausschluss Arendt) 1:2. 57. Pollock (Robinson, MacDonald/Ausschluss McGinn) 2:2. Penaltyschiessen: Glumac 1:0. Clowe 1:1. Boyle 1:2.
Erster Punktgewinn im vierten Spiel einer Deutschen Mannschaft gegen ein NHL-Team!

Wieder einmal Saisonauftakt…

http://www.blick.ch/sport/eishockey/nla/reto-berra-auf-dem-pruefstand-154593

Demnächst wird Reto Berra’s neue Maske aus dem Hause Airxess erwartet. Ein paar ganz spezielle Motive werden zu sehen sein. Ein berühmter Namensvetter Berra’s aus dem US-Sport oder ein berühmter Bär, welchen wir aus unserer Kindheit kennen… den Rest bitte unter dem Link lesen!

Melbourne wie vor hundert Jahren!

Melbourne Ice holt erstmals den Goodall Cup. (Foto: Ross Carpenter)

Melbourne Ice holt erstmals den Goodall Cup. (Foto: Ross Carpenter)

Der letzte Titelgewinn im australischen Staat Victoria liegt 28 Jahre zurück, beim Goodall Cup 1982 konnten die Hockeyfans aus Melbourne letztmals einen Eishockey Triumph feiern. Eishockey in Victoria hat eine lange Tradition, die ersten Titelkämpfe um die fünftälteste Hockeytrophäe der Welt (Goodall Cup) wurden bereits 1909 im Glaciarium in Melbourne ausgetragen. Bis in die 70er Jahre wurde der australische Champion jeweils zwischen Victoria und New South Wales ermittelt. Auch auf Klubebene hat Victoria eine lange Tradition, heissumkämpft waren die Spiele gegen die Teams aus New South Wales. Mannschaften wie die Dandenong Blackhawks, Hakoah Melbourne und die Monarchs Melbourne setzten sich bis in die 70er Jahre mehrheitlich gegen die Teams aus Sydney (Glebe Lions, St. George oder Canterbury United) durch.

Vom Prügelknaben zum logischen Meister

Ganz anders in der 2001 neu geschaffenen Australian Ice Hockey League(AIHL), da tauchte das Team aus Melbourne (Ice) in den ersten Jahren gegen die Konkurrenz aus New South Wales regelrecht „down under“. Umso grösser ist die Freude über den ersten AIHL-Titelgewinn eines Teams aus Victoria, den Melbourne Ice. Der Erfolg kam mit dem neuen „Icehouse“, der modernsten und schönsten Hockeyarena des Landes. Das „Icehouse“ wurde im Frühling 2010 rechtzeitig zum Saisonstart in den Melbourne Docklands fertiggestellt. So gesehen ist Melbournes Titelgewinn in der neunten Ausgabe der AIHL keine Überraschung. Melbourne hat sich den langersehnten Erfolg über die letzten Jahre gezielt erarbeitet. Dies zeigt auch die Arbeit im Nachwuchs, wo mit der Melbourne Ice Academy ein Nachwuchskonzept erarbeitet wurde. Bereits in den letzten fünf Jahren erreichten die Victorianer fünfmal die Playoffs, scheiterten aber jeweils in den Halbfinals. Im aktuellen Meisterteam figurieren sogar fünf Akteure der ersten AIHL-Stunde: Torhüter Stu Denman, Lliam Webster, Vinnie Hughes, Peter Matus und Greg Sturrock.

Melbourne 1910 und 2010

Rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum avanciert Melbourne wieder zur australischen Eishockey-Hochburg à la 1909 und 1910, „back to the roots“ oder „back to Melbourne“, heisst es für den Goodall Cup, welcher wie 1910, auch 2010 wieder nach Melbourne gehört, als wäre er nie wo anders gewesen… leider werden wir alle nicht mehr erfahren, in welcher Stadt der Goodall Cup im Jahre 2110 in die Höhe gestemmt werden kann… vielleicht in Melbourne…

Überflüssiges Sommereishockey

Tja der Sommer ist vorbei und die Eiswürfel sind nicht mehr nur in einem Glas Wasser zu finden. Der Saisonstart kommt doch viel zu früh. Unbedeutende Freundschaftsspiele finden schon seit einem Monat statt, wen interessiert im August ein Spiel zwischen Banska-Bystrica und Kranjska Gora und noch schlimmer, wen interessiert das Eishockey Sommerturnier in der Hockeystatt Basel???.. sorry Fussballstatt! Das Sommerturnier war bereits in Lugano ein Flop, nun holt Basel-Manager Kaufmann „sein“ Turnier aus Lugano auch noch nach Basel… während der FCB um die Champions League Quali kickt, spielen 100 Meter weiter Barys Astana gegen die Basel Sharks! Sharks? Haie haben mit Basel sowenig zu tun wie der Eishockeysport. Doch noch nicht genug, das ganze wird dann auch noch live im Schweizer Sportfernsehen in „Mundart“ übertragen.

Niederreiter schreibt Geschichte!

http://islanders.nhl.com/

Nino Niederreiter wird als Nummer 5 von den New York Islanders gedraftet. Noch nie zuvor wurde ein Schweizer so hoch gezogen. Nach Michel Riesen (Nr. 14), Luca Sbisa (Nr. 19) und Luca Cereda (Nr. 24) ist Niederreiter erst der vierte Schweizer First Round Draftpick.

Niederreiter ist der insgesamt 45. Schweizer NHL-Draft und gleichzeitig der erste Schweizer in der Draft-Geschichte der Islanders. Etwas überraschend wurde Niederreiter, der zwischen Nummer 12 und 14 gehandelt wurde, noch vor Brett Connolly und Cam Fowler (als Nummer 4 und 5 gehandelt) gezogen. Doch Isles General Manager Garth Snow ist von seiner Wahl überzeugt.

Für die Lions ist der Sieg noch wertvoller

Schreiben Schweizer Eishockey-Geschichte: Die ZSC Lions holen am 29. September 2009 den Victoria Cup. (Foto: ZSC Lions)

Schweizer Eishockey-Geschichte: Die ZSC Lions holen am 29. September 2009 nach einem 2:1-Sieg gegen den späteren Stanley-Cup-Sieger Chicago Blackhawks den Victoria Cup. (Foto: ZSC Lions)

Die Chicago Blackhawks holen nach 49 Jahren erstmals wieder den Stanley-Cup! Die aktuelle Saison war für die Indianer aber nur fast perfekt. Nur gegen die ZSC Lions fand das Team des aktuellen Stanley-Cup-Siegers letzten Herbst kein Rezept und musste sich im Spiel um den Victoria Cup dem Schweizer Champions-League-Sieger mit 1:2 geschlagen geben. In einer Best-of-Seven-Serie hätten die Lions wohl 4:1 verloren, aber nicht in jenem Spiel.

ZSKA, Dynamo und ZSC

Die ZSC Lions sind erst die dritte europäische Mannschaft, welche den späteren Stanley-Cup-Sieger bezwingen konnte. Das Kunststück gelang vorher nur dem legendären ZSKA Moskau (1979/80, 3:2 Sieg gegen die New York Islanders und 1985/86 mit einer 6:1 Klatsche gegen die Montreal Canadiens) und Dynamo Moskau (1990/91 mit einem 4:3 Sieg über die Pittsburgh Penguins).

 

Die Mutter aller Niederlagen…

Das WM-Abenteuer „Deutschland 2010“ dauert gerade Mal einen Tag, ein Tag in Mannheim oder die „Mutter aller Niederlagen gegen Deutschland.“ Der Roadtrip beginnt vielversprechend und voller Euphorie, doch die Niederlage beginnt bereits bei unserer Abfahrt, ja sie beginnt bereits bei unserem Entscheid nach Deutschland zu fahren. Logisch, dass unsere Naivität später bestraft werden sollte.

Nach dreieinhalb Stunden ist die SAP-Arena in Sichtweite. Via Schwetzingen und Karlsruhe fahren wir praktisch vors Stadion. Im Auto „schwetzen“ wir (Rolf Pfeiffer und ich) davon, wie schön ein Schweizer Sieg heute Abend sein wird. Haben wir tatsächlich gemeint: „So wir fahren nach Deutschland und sind dabei wenn die Schweiz ins Halbfinale einzieht! Sowas darf man nicht verpassen!“ Eigentlich logisch, dass es immer anders kommt, gerade bei Spielen gegen die „verhassten“ Deutschen.

Fakt ist: Von zehn Freundschaftsspielen gegen Deutschland gewinnen wir neun. Von zehn WM-Spielen gewinnen wir vier! Von diesen vier Siegen gewinnen wir nur ein Spiel wo’s um wirklich etwas geht. Bei wichtigen Spielen gewinnen also immer die Deutschen, bis auf eine einzige Ausnahme: 1992, da gewinnen wir nur, weil wir als krasse Aussenseiter antreten können.

In Mannheim sind wir gegen die „Schwaben“ der Favorit. Im „Horst“ des Bundesadlers verlieren wir gegen eine zweitklassige Deutsche Mannschaft (auch bei Deutschland fehlen einige Leistungsträger) mit 0:1. Es ist die Höchststrafe für jeden Schweizer Hockeyfan der in Mannheim im Stadion sitzen muss. Die Sprechchöre „Scheiss Verlieeee-rer!“ oder „ihr könnt Nachhause fahr’n!“ lassen Wut, Hass und Aggressivität selbst beim „normalen“ Schweizer Hockeygeniesser aufkommen, wir müssen uns wirklich beherrschen beim Abgang aus der SAP-Arena. Wie geschlagene Hunde ertränken wir uns anschliessend beim Bier.

Es bleibt die Erkenntnis: Wir Schweizer haben’s einfach nicht drauf. Wir sind ein Verlierland, die Angst zu verlieren ist trotz 13 Krueger-Jahren immer noch grösser als der Wille zu Siegen. Im wichtigsten Spiel seit 1998 verlieren wir gegen den bisher schwächsten Gegner in einem Viertelfinal. Genau genommen haben wir gegen eine B-Nation verloren, denn die Deutsche Nati ist an der letzen WM in Bern abgestiegen.

Vor dem Spiel, verkaufe ich einem Deutschen Fan (siehe Foto) mein Deutschland-Trikot! Krein und ein Deutschland-Trikot? Dies habe ich einmal gegen ein Russland-Trikot bei meinem Kollegen und Blog-Gestalter Simon Strecker getauscht, einfach so zum Spass. Nach dem Trikot-Verkauf kurz vor Spielbeginn habe ich mich gut und siegessicher gefühlt… tja!

New York retour in extremis… kurz vor dem Vulkanausbruch

Foto: Die wichtigste Eishockey-Trophäe der Welt: Der Stanley Cup, gestiftet am 18. März 1892. (Philippe Delisle)

Die Hockeyreise via Toronto nach New York beginnt bereits im Zug. Schon auf dem Perron treffen wir (Telebärn-Mann Philippe Delisle und ich) HC Ajoie-Hüter Simon Rytz, im gleichen Zug sitzt Kent Ruhnke und am Flughafen in Zürich checken wir mit EHC Olten-Kanadier und Langnau-Playout-Held Brent Kelly ein. Neben Brent Kelly sitzt auch ein kanadisches Juniorenteam auf dem Flug «Air Canada 879» von Zürich nach Toronto. Eine kanadische Passagierin fragt mich «are you from the Hockeyteam?»

Fribourg-Gottéron im Madison Square Garden

In New York angekommem, gehts noch am gleichen Abend ins ESPN beim Times Square zu einem Burger, während wir das NCAA, sprich: «EN-Cee-double A» Halbfinalspiel zwischen Boston College und Miami Ohio (7:1) auf ESPN2 verfolgen. Das erste Highlight folgt am nächsten Tag an gewohnter Spielstätte, im Madison Square Garden (The Worlds Most Famous Arena). Die New York Rangers empfangen die Philadelphia Flyers (4:3), mit dabei Fribourg-Gottéron-Hüter Sébastien Caron als Backup von Brian Boucher. Ich frage mich, wer ausser uns wohl Carons Fribourger-Logo auf seiner Maske erkennt?

Langnaus Speakerin im Prudential Center?

Ausgangspunkt für den nächsten Spieltag ist die Penn-Station an der 34. Strasse. Mit dem Zug gehts in ca. 20 Minuten nach Newark, Spielstätte der New Jersey Devils. Das zweite Hockey-Highlight ist die Partie zwischen den Devils und den New York Islanders (7:1). In der zweitobersten Reihe, Sektion 229, Reihe 8, Platz 11 in einem Stadion (Prudential Center) mit 17’625 Sitzplätzen, ist selbst Mark Streit auf dem Eis schwer zu erkennen. Streits Team erwischt einen rabenschwarzen Abend, deshalb gefallen mir die Worte des Speakers am besten: «Travis Seeejtschaaac, Dainuuuus Zuuuuuubruuus» oder «Segg Pariiiisiiii» – man stelle sich vor Langnaus-Hobby-Speakerin Chrige Nyffeler müsste im Prudential Center ran…

Drei Streit-Assists

Es geht Schlag auf Schlag, Tag drei = Spiel drei zwischen den New York Islanders und dem aktuellen Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh Penguins (5:6 Overtime). Doch vorher müssen wir per Zug und Taxi nach Uniondale kommen. Erneut startet die Reise in Manhattan, 34. Strasse, 7. Avenue (Penn-Station). Mit der «Long-Island-Rail-Road» fahren wir bis Mineola (ca. 45 Minuten), ab Mineola steigen wir um ins Taxi und sind nach 10 Minuten beim Nassau-Veterans-Memorial-Coliseum der New York Islanders, Mark Streits Spielstätte. Wir erleben einen würdigen Saisonabschluss der Isles: Nach einem 2:5 Rückstand gleichen die Islanders mit 3 Streit Assists zum 5:5 aus und erzwingen die Verlängerung. Sidney Crosby erzielt seine Saisontore 50 und 51 im letzten Spiel der Regular Season.

Von Gretzky bis Isknattleiksfélagio

Zum Abschluss gibts am fünften Tag einen Abstecher in Torontos Hockey Hall-of-Fame, ein absolutes Muss. Selbstverständlich dürfen ein Besuch im Maple Leafs Store, gleich beim Air Canada Centre (Torontos Spielstätte) und in «Wayne Gretzky’s Sportbar» am 99, Blue Jays Way nicht fehlen. Was wir zu diesem Zeitpunkt, am 14. April 2010 noch nicht wussten: ca. 12 Stunden nachdem wir den Nordatlantik und die isländische Küste überfliegen, meldet sich der isländische Vulkan Eyjafjallajökull nach 187 Jahren Stillstand eindrücklich wieder zurück. Ein Heimflug in Extremis also, ansonsten hätten wir auch in Reykjavik notlanden können, denn auch in Island wird Eishockey gespielt, die drei Klubs heissen fast gleich wie der Vulkan: Skautafélag Akureyrar, Skautafélag Reykjavik und Isknattleiksfélagio Björninn.

Der erste Meister 2010 steht fest

http://www.clubhielojaca.es/

Die erste Meisterschaft des aktuellen Jahres ist entschieden! Im Land wo sonst Fussball und Stierkampf herrschen wird auch seit 1971/72 Eishockey gespielt. In der spanischen Provinz Huesca, im Palacio de Hielo de Los Pireneos in Jaca wird der Spanische Topclub Aramon Club Hielo Jaca zum neunten Mal spanischer Meister.

Jaca spielt vor fast 2’000 Zuschauern in einer moderne Eisarena, welche für die Olympischen Winter-Jugend-Spiele 2007 (u. a. mit der Schweiz) erbaut wurde. Jaca setzt sich in der Finalserie gegen den Qualisieger Club Gel Puigcerda mit 3:1 Siegen (2:5, 4:3, 8:2 und 10:3) durch. Herausragende Spieler sind die Kanadier Jeff Clarke, Marc-André Tourigny, der Tscheche Martin Toms (nicht verwandt mit Jeff Toms) und die einheimischen Ivan Gracia und Adrian Betran.

Die beiden spanischen Finalisten duellierten sich in den 90er Jahren anlässlich des Europacups mit unseren damaligen Vertretern SC Bern und dem EHC Kloten, wo es für Puigcerda ein 2:18 gegen den SCB und für Jaca ein 3:19 gegen Kloten absetzte. Aus dem aktuellen Kader des spanischen Meisters 2010 waren vor 16 Jahren schon fünf Spieler (Juan-José Palacin, Jorge Valle, Captain José Antonio Biec, Alejandro Calvo und José Luis Ara) beim historischen 3:19 gegen Kloten dabei.

Nächtliche Sternstunden vor dem TV

Die Olympischen Spiele stehen unter einem speziellen Geist, schon die Athmosphäre, welche ich leider nur von einem Tagesausflug nach Torino 2006 (siehe im Blog) kenne, ist einzigartig. Noch spezieller ist es, wenn die Spiele in Übersee stattfinden. Ich erinnere mich an Salt Lake City. Mit Fernsehen durchzechte Nächte wurden die Spiele zu einem einmaligen Erlebnis. Ich kann mich sogar an Einzelheiten, wie z. Bsp. was ich zu welchem Spiel gegessen habe, erinnern.

Die Frage stellt sich jeweils vor dem Nachtspiel um 01:30 Uhr, soll ich aufstehen oder nicht? Lohnt es sich für die Partie Kanada-Schweiz aufzustehen oder ist es eine klare Angelegenheit? So geschehen in der Nacht vom 18. Februar 2010: Mein Vater, welcher immer wieder wichtige, nächtliche Sternstunden des Sports verpasst, meint: „nein ich stehe nicht auf“, trotz meiner Warnung, dass es vielleicht ein Knüller geben könnte! Alle welche den Wecker gestellt haben, kamen in der Nacht vom 18. Februar 2010 respektive 19. Februar auf ihre Kosten. Das Spiel war ein absoluter Knüller.

Warum sind die Kanadier in Bestbesetzung nicht in der Lage die Schweiz nach regulärer Spielzeit zu besiegen? Einmal (Torino 2006) kann das passieren aber nicht zweimal hintereinander, vorallem nicht auf heimischem Eis! Ich bin sicher die Schweiz hätte gegen eine „zweitklassige“ Kanada-WM-Auswahl nach 60 Minuten verloren. Kanadas Olympia-Auswahl besteht aus Topstars, Dollarmillionäre welche das schöne Eishockey zu spielen pflegen. Dieses Spiel kommt der Schweiz entgegen, besser als das härtere, dafür spielerisch limitierte Eishockey einer zweit- oder drittklassigen kanadischen Auswahl.

Kommt dazu, dass die Schweiz in Aussenseiterrollen fast immer ein gutes Spiel abliefert. Das gleiche Spiel hätten die Kanadier 1987 (mit dem Canada Cup Team) mit 15:0 gewonnen. Dieser Klassenunterschied müsste doch auch heute noch vorhanden sein, schon nur wenn man den TV-Kommentar gehört hat: „Paterlini gegen Crosby“ oder man könnte auch sagen: „Rapperswil-Jona Lakers gegen Pittsburgh Penguins“.

Von olympischem und Goaliemasken…

http://www.blick.ch/news/hiller-steigt-mit-tell-in-den-kampf-aid140305

Das griechische Olympia ist alle zwei Jahre Ausgangspunkt für den olympischen Fackellauf. In der griechischen Antike wurde das Feuer zu Ehren der Göttin Hestia entzündet. Nun was hat dies mit Eishockey zu tun? Ohne Olympia und sein Feuer finden keine olympischen Spiele statt. Ohne Goaliemaske kann Jonas Hiller nicht an den olympischen Spielen antreten.

So gesehen ist Bern Hillers Olympia, denn da ist der Ausgangspunkt für Jonas Hillers Goaliemasken. Das neuste Werk aus dem Hause Airxess hat fast die gleiche Strecke (in Luftlinie gemessen) wie das olympische Feuer hinter sich gebracht. Ein olympischer „Maskenlauf“ im wahrsten Sinne des Wortes. Via United Packed Service, American Airlines und Mister Martinez (nahm das Packet beim Honda Center in Anaheim im Empfang)… und schliesslich Jonas Hiller selbst haben die Maske von Bern nach Vancouver gebracht… mehr unter obenstehendem Link.

Airxess Bericht SLAPSHOT Nr. 7, 2003 von Michael Krein