MonatsarchivJanuar 2011

Lakers ab nach Österreich!

Foto: Haben die Lakers was falsch verstanden? Statt nach Österreich zu wechseln, haben sie mit Thomas Pöck (links) einen Österreicher verpflichtet. (wikipedia)

Früher gabs noch den traditionellen SC Rapperswil-Jona oder den «SCRJ» – heute spielen die Rapperswil-Jona Lakers in der Diners-Club Arena – und keiner geht hin! An Auswärtsspielen kommen im Schnitt 25 Fans aus der Rosenstadt. Und genau da ist das Problem, was haben Rosen mit eisblauen Trikots zu tun? Durch den Imagewechsel (neuer Name, neue Farben) verliert der Klub seine ganze Identität.

Wer ennet dem Seedamm will die Lakers?

Es kommt noch schlimmer: Der Clubpräsident verbietet der Fankurve die alten, traditionellen Clubfarben in rot, blau und weiss zu tragen. Die gegnerischen Fangesänge «Rapperswil-Kinderzoo» könnten nicht passender sein. Warum zügeln wir den ganzen «Kinderzoo» nicht in die «österreichische» Erste-Bank-Eishockey-Zirkus-Liga (den Zirkus Knie gibts ja auch in Österreich)? Niemand südlich vom Seedamm würde die Rosen-Lakers vermissen, niemand will die Lakers länger in der National-League-A erdulden.

Eisblau wie die Erste-Bank

Österreich wäre perfekt. Dort spielen ja bereits schon Kroaten, Slowenen und Ungarn. Die Namen lauten Black Wings, Capitals, Red Bull oder 99ers. Mit Gegnern aus Zagreb, Linz und Szekesfehervar könnten die Lakers unter Umständen sogar im vorderen Mittelfeld mitspielen – und einen Österreicher (Thomas Pöck) hat man bereits in den eigenen Reihen. Und nicht zuletzt passt das «eisblau» schon jetzt perfekt zum Logo der neuen Rappi-Liga.

«Frei-Nacht» statt Freinacht!

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=5be99a9f-65cf-4c79-a365-a93709cb0fe2

Der Spezialauftrag lautet: Wenn die SCL Tigers die erstmalige Playoff-Quali schaffen, darf ich mit einem Kameramann bis in die frühen Morgenstunden auf eine Langnauer Kneipentour (die Kneipen sind mir seit längerer Zeit, nach Sauftouren mit Langenegger Michael, bekannt) um Stimmen und Impressionen einzufangen – doch durch Langnaus Niederlage und durch die überraschenden Siege von Biel und Lugano wurde aus der möglichen „Freinacht“ eine „frei Nacht!“ In den Interviews mit Jörg Reber und Simon Moser hören wir die Gründe für das Scheitern. Eine Langenegger-Freinacht in Langnau ist mir trotzdem jederzeit herzlich Willkommen.