In den Katakomben von Mannheim

Mannheim – einfach nur „WOW“ geht einem durch den Kopf, wenn man die SAP Arena betritt. Nun habe ich den direkten Vergleich, innert 24 Stunden besuche ich die Bossard Arena in Zug und die SAP Arena. Ich muss zugestehen, die Bossard Arena kommt nie und nimmer an das Mannheimer Prunkstück heran.

Dafür die Partie! Anders als die Zuger, geraten die Adler gegen die Buffalo Sabres (ohne Jochen Hecht!) schon früh in Rückstand, 0:3 stehts nach 20 Minuten und die Partei ist bereits gelaufen. Da nützt das beste Stadion nichts! In der ersten Drittelspause begegnen mir im Stadionflur zwei Männer in Schale? Ja klar, Jim Corsi (früherer Azzuri-Hexer und aktueller Torhütertrainer der Sabres) und Teppo Numminen (Ex-Spieler und aktueller Assistenzcoach der Sabres).  Diese beiden erwecken kurzzeitig nostalgische-Gefühle, bis ich mein Getränk und meine Stadionwurst zu Gemüte führen kann.

Weiter mit Nostalgie gehts in der zweiten Drittelspause, René Corbets Rückennumer 20, wird in einer unvergesslichen Zeremonie, von Corbet selber an die Hallendecke gezogen. Harold Kreis (Nr. 3), Marcus Kuhl (Nr. 15), Stéphane Richer (Nr. 25) und Robert Müller (Nr. 80) heissen die anderen unsterblichen.

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