Carlsberg, Heineken und der EHC Rheinfelden

Der EHC Rheinfelden 2011-12 (Foto: EHC Rheinfelden)

Rheinfelden und Feldschlösschen gehören zusammen wie das Bündner Bergdorf Vals und das Valserwasser. Wenn ich in Vals ein «Rhäzünser» bestelle, würde man mich für verrückt erklären. Der Vergleich mag etwas übertrieben sein, denn die Welt von Hopfen und Malz ist weitaus kulanter und kaum mehr überblickbar. Dass aber ausgerechnet in der Stadionbeiz des EHC Rheinfelden kein Feldschlösschen ausgeschenkt wird, grenzt an ein kleines Wunder. Wie geht das?

Seit Jahren – auch aktuell – trägt der Eishockey Club aus Rheinfelden vom «lokalen» Bierschloss die Werbung auf der Brust. Mitbesitzer der Rheinfelder Stadionbeiz ist ein bekannter Ex-Fussballer des FC Basel und aktueller Trainer eines Innerschweizer Super-League-Klubs. Die logische Folge: Der Trikot-Werbung zum trotz, fliesst beim EHC Rheinfelden jetzt das Innerschweizer Eichhof-Bier statt das lokale Feldschlösschen.

Es spielt keine Rolle

Unter Berücksichtigung der wahren Besitzer – Feldschlösschen gehört seit 2000 zum dänischen Carlsberg-Konzern und Eichhof gehört seit 2008 zur holländischen Heineken-Gruppe, welche unter anderem in den 90er Jahren die Britische Eishockeyliga gesponsert hat – spielt es eigentlich keine Rolle, welche Biermarke nun Rheinfeldens Eishockeyaner versorgt, Heineken oder Carlsberg, Holland oder Dänemark oder eben Feldschlösschen oder Eichhof.

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