Wein, Spielplan und NHL – der Weg führt über Zürich

Matchprogramm Tschechoslowakei - Calgary Flames vom  September 1989. (Foto: Chris Habegger)
Matchprogramm Tschechoslowakei – Calgary Flames vom September 1989. (Foto: Chris Habegger)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie üblich sitze ich im Zug, im Speisewagen zwischen Bern und Zürich. Aus der Ferne erblicke ich den ehemaligen Weltklasse-Schiedsrichter (Olympia, WM, NLA, Bundesliga, Europacup, Iswestija Cup usw …) und aktuellen Wein-Baron sowie NLA-Spielplan-Gestalter Willi Vögtlin. Vögtlin scheint noch heute nichts zu entgehen! Selbst im Zugwagen scheint er jede Aktion des Service-Boys genaustens zu beobachten um ihn bei einer irregulären Service-Aktion für zwei Minuten in die Kühlbox, die Zugküche des Wagens, zu schicken.

Vögtlin an der NHL-Friendship-Tour

In Gedanken schwelge ich via Vögtlin in die National Hockey League. Willi Vögtlin arbitrierte im September 1989 die legendäre NHL-Friendship-Tour der Calgary Flames und der Washington Capitals durch die damalige Sowjetunion und nach Prag (Calgary). Vögtlin flog sogar direkt nach dem Spiel SC Langnau – HC Fribourg-Gottéron am Lysser Industriecup nach Prag. Am liebsten hätte ich meinen Pendlertag zusammen mit Willi Vögtlin nach Zürich-Flughafen fortgesetzt, um dann die nächste Maschine nach New York nehmen zu können.

Das Hallenstadion als Knackpunkt

Zum Vinehouse-Hockey-Talk kams dennoch, unser Weg führt Richtung Oerlikon und der Talk beinhaltet NLA-Spielplan-Problematik, Weinverkauf (Vögtlin liefert jeweils höchstpersönlich bis vor die Haustür nach Ammerzwil, irgendwo im Jaussacher), Spiele in New Jersey und die Tücken des Pendlers. Ob nach New York oder Moskau, Ammerzwil oder Kirchberg, der Weg führt immer über Zürich. Und manchmal auch übers Hallenstadion, welches nicht nur Knackpunkt der Spielplan-Problematik ist, sondern auch noch als Weindepot nützlich sein kann.

Ob nach New York oder Moskau, Ammerzwil oder Kirchberg, der Weg führt immer über Zürich.

 

ČSSR – Calgary Flames 4:2 (2:2, 1:0, 1:0)
Prag. – 14 000 Zuschauer. – SR Vögtlin (Sui) – Tatíček, Janíček (Tsch). – Tore: 9. Pattersson 0:1. 11. Nieuwendyk 0:2. 15. Bača 1:2. 20. J. Doležal 2:2. 24. Jelínek 3:2. 42. F. Procházka 4:2. – Strafen: ČSSR 9 mal 2 plus 1 mal 10 Minuten (Bača). Calgary 10 mal 2 plus 1 mal 10 Minuten (Gilmour).
ČSSR: Hašek – Stavjaňa, Ščerban, F. Procházka, Bača, D. Kadlec, L. Gudas – Svitek, V. Růžička, Cíger – Janecký, Kron, Šejba – L. Dolana, J. Kučera, P. Vlk – Jelínek, O. Haščák, J. Doležal.
Calgary Flames: Vernon, Wamsley – Nattress, Macoun, McCrimmon, G. Suter, MacInnis, Sabourin – S. Makarov, Jiří Hrdina, Ranheim – Prjachin, Nieuwendyk, Gary Roberts – Peplinski, Otto, MacLellan – M. Hunter, Gilmour, Patterson.

ČSSR – Calgary Flames 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)
Prag. – 14 000 Zuschauer. – SR Vögtlin (Sui) – Grúň, Rouspetr (Tsch). – Tore: 4. Jelínek 1:0. 8. V. Růžička 2:0. 46. Nieuwendyk 2:1. 48. R. Holík 3:1. 60. D. Kadlec 4:1. – Strafen: ČSSR 8 mal 2 Minuten. Calgary 12 mal 2 Minuten.
ČSSR: Bříza – Stavjaňa, Ščerban, F. Procházka, Bača, D. Kadlec, L. Gudas, Tichý, F. Kučera – Svitek, V. Růžička, Cíger – Jágr, Reichel, R. Holík – L. Dolana, J. Kučera, P. Vlk – Jelínek, O. Haščák, J. Doležal.
Calgary Flames: Wamsley, Vernon – R. Johansson, Murzyn, MacInnis, Sabourin, Nattress, Macoun, McCrimmon, G. Suter – S. Makarov, Nieuwendyk, Ranheim – Prjachin, Gilmour, Patterson – T. Hunter, Otto, Jiří Hrdina – Bergqvist, T. Fleury, MacLellan.

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