MonatsarchivMärz 2015

Die Lakers haben es endlich geschafft

Vor zwei Jahren noch Weltmeister, jetzt kämpf er mit den Lakers um den Ligaerhalt. (Foto: 20min)

Für Weltmeister Niklas Person gibts bei den Lakers nichts mehr zu gewinnen, nur schlimmeres zu verhindern. (Foto: 20min)

Nur drei aktuelle NLA Teams sind noch nie aus der obersten Spielklasse abgestiegen, die Kloten Flyers, der HC Fribourg-Gottéron und die SC Rapperswil-Jona Lakers. Die drei Überlebenskünstler gelten in finanzieller- und sportlicher Hinsicht bis heute als unabsteigbar.

Nun haben es die Lakers endlich geschafft und stehen zumindest in der Ligaqualifikation gegen den Meister der NLB. Nach verlorener Schlacht am Samstag gegen Ambrì-Piotta sagte Trainer Anders Eldebrink «Wenn ich in den Final komme will niemand mir reden, wenn ich verliere wollen alle mit mir reden.» Der Schwede hat nicht unrecht, aber Rapperswils Gang in die Ligaquali schien für die St. Galler bisher noch unwahrscheinlicher als ein Vorstoss in den Playoff-Final.

Nun haben es die Lakers endlich geschafft und stehen in der Ligaqualifikation

Seit dem NLA-Aufstieg 1994 konnten sich die Rapperswiler neun Mal vorzeitig in den Playouts retten, ausgerechnet im 70. Jubiläumsjahr verpassen die St. Galler das 10-jährige Playout-Jubiläum. Entgegen der Meldung auf der Club-Homepage und Artikel inkompetenter Schweizer Medien stehen die Lakers nicht zum ersten-, sondern zum zweiten Mal in der Klubgeschichte in der Ligaqualifikation. Die Saison 1999/00 muss sämtlichen Medien- und Club-Verantwortlichen entgangen sein. Denn da spielte der damalige SC Rapperswil-Jona in der Ligaqualifikation gegen den NLB-Meister EHC Chur und konnte sich in der «best-of-seven» Serie in fünf Spielen (5:4, 5:1, 4:5 nP, 5:2, 3:1) durchsetzen.

Allerdings gibt es dazu ein «Aber». Die oberste Spielklasse wurde nach dieser Saison von 10 auf 12 Mannschaften ausgestockt und die beiden NLB-Finalisten EHC Chur und der HC La Chaux-de-Fonds wurden in die NLA promoviert. So gesehen hätten die Rapperswiler wohl (Wobei 1986 der Zürcher SC als A-Letzter gegenüber dem B-Zweiten SC Bern durch den freiwilligen Rückzug Arosas auch nicht oben bleiben durfte) auch nach einer verlorenen Ligaquali nicht absteigen können. Enger war es nur einmal, in Rapperswils erster NLA-Saison 1994/95 musste der Playout-Final-Verlierer direkt in die NLB absteigen. Die Rosenstädter konnten sich in sechs Spielen (0:7, 5:4 nP, 5:4 nP, 2:4, 7:4, 7:3) gegen den EHC Biel durchsetzen.

Alles spricht dagegen

2015 spricht eigentlich alles gegen Rapperswil-Jona. Das Jubiläumsjahr (Rapperswil feiert das 70-jährige Jubiläum, Basel stieg 2008 zum 85-Jährigen in die NLB ab, Biel rettete sich im 75-Jährigen erst in der Ligaquali), die Reduktion in der Ligaquali von vier- auf zwei Ausländer (im Powerplay spielten stets vier Söldner), der voraussichtliche verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Stefan Hürlimann (wechselt nach der Saison zum EHC Olten) und der Druck der geplanten Zukunft mit der Zusammenarbeit mit dem SC Herisau. Zudem gibt’s in der Ligaquali für den Oberklassigen nichts mehr zu gewinnen, sondern nur noch schlimmeres zu verhindern. Dazu ist Topskorer Nicklas Danielsson für die ersten vier Spiele noch gesperrt.

Langnau wie 1998?

Anders als die Lakers werden die SCL Tigers voller Selbstvertrauen in ihre vierte Ligaqualifikation starten. Zum ersten Mal treten die Langnauer dabei als Aussenseiter an, was sich als Vorteil erweisen kann. Die SCL Tigers haben nicht nur die Qualifikation mit 23 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten dominiert, sondern auch die NLB-Playoffs (je 4:0-Siege gegen Thurgau und Langenthal). Erst im Playoff-Final um den B-Meistertitel erwies sich der EHC Olten als echter Prüfstein, also als perfekter Sparringpartner für die bevorstehende Ligaqualifikation gegen die angeschlagenen Lakers.

Die Geschichte spricht allerdings für die St. Galler, drei Mal (2002, 2010 und 2013) besiegten sie die Emmentaler in einer NLA-Playout-Serie. Die Langnauer schickten die Rapperswiler aber bisher in ihre einzige Ligaqualifikation in der Saison 1999/00. Dazu kommt eine bittere, offene Rechnung aus dem Playout-Final 2013, welche die Tigers nach zwei Jahren endlich begleichen wollen.

Statistisch stehen die Chancen für den Underdog bei immerhin 33%, in den letzten 15 Jahren schafften fünf NLB-Meister (2x Lausanne, Servette, Biel und Basel) den Aufstieg. Langnau schaffte die Promotion bereits drei Mal, 1961, 1987 und zuletzt 1998, allerdings noch nach altem Modus.

Duell der Weltmeister von 1987

Mit den beiden Headcoaches Anders Eldebrink (Lakers) und Bengt-Ake Gustafsson (Tigers) stehen sich zwei Weltmeister von 1987 gegenüber. Auch bei ihrem ersten gemeinsamen WM-Turnier 1981 in Göteborg holten die ehemaligen Weltklasse-Spieler einst WM-Silber. Danach kreuzten sich ihre Wege als Spieler noch zwei Mal beim Europa-Cup 1994 und 1995, mit Feldkirch (Gustafsson) und Kloten (Eldebrink) gabs zwei Unentschieden (2:2 und 3:3). Nun steht den früheren Teamkollegen als Trainer das brisanteste Direktduell ihrer ganzen Karriere bevor.

Option Erste-Bank-Eishockey-Liga oder KHL

Falls in Rapperswil das «worst case» mit dem Abstieg eintreffen sollte, könnten die Ostschweizer immer noch einen Antrag in Österreichs «Erste-Bank-Eishockey-Liga*»- oder für Rapperswiler-Verhältnisse eher angemessen in der russischen Kontinental-Hockey-League (KHL) stellen. In beiden Fällen könnte dann der Plan mit dem SC Herisau als Farmteam in der NLB trotzdem umgesetzt werden und der Unterhaltungswert würde selbst den Zirkus Knie in seinen besten Zeiten erblassen lassen. *eishockeyblog berichtete schon 2011: https://www.eishockeyblog.ch/2011/01/lakers-ab-nach-sterreich/

Die Liga-Qualifikation im aktuellen Modus

2014 Biel – Visp 4:1
2013 SCL Tigers – Lausanne 2:4
2012 Ambrì-Piotta – Langenthal 4:1
2011 Ambrì-Piotta – Visp 4:1
2010 Biel – Lausanne 4:3
2009 Biel – Lausanne 4:3
2008 Basel – Biel 0:4
2007 SCL Tigers – Biel 4:1
2006 Fribourg-Gottéron – Biel 4:2
2005 Lausanne – Basel 2:3
2004 Lausanne – Biel 4:0
2002 Chur – Genève-Servette 0:4
2001 La Chaux-de-Fonds – Lausanne 2:4
2000 Rapperswil-Jona – Chur 4:1
1999 SCL Tigers – Chur 4:3

 

Auch der Blick wollte von einer Ligaqualifikation 1999/00 der Lakers nichts wissen.

Auch der Boulevard wollte von einer Ligaqualifikation 1999/00 der Lakers nichts mehr wissen…

 

Der Mythos um die unbekannte Ambrì-Legende

Die drei Legenden auf Ambrì-Piotta's Mannschaftscar verpassen kein Auswärtsspiel. (Foto: Krein)

Die drei Legenden auf Ambrì-Piotta’s Mannschafts-Car verpassen kein Auswärtsspiel. (Foto: Krein)

Stellen Sie sich vor sie gehen am obenstehenden Bild vorbei und erwidern die historische Zeichnung, was tun Sie? Der uninteressierte 08/15-Fan geht weiter ohne das Foto genauer zu betrachten, der etwas ältere Ambrì-Tifosi oder der Eishockey-Historiker wird sich möglicherweise an die drei Spieler erinnern- und deren Namen aus seinem Langzeit-Gedächtnis ausgraben können. Versuchen Sie es gleich selber, bestenfalls werden Sie zwei Namen nennen, denn nicht einmal die Ambrì-Spieler wissen welche ihrer Vorgänger ihren Mannschafts-Car verzieren.

Der erste NHL-Superstar in Europa

Das Luzerner Carunternehmen Gössi aus Horw fährt den HC Ambrì-Piotta jeweils an die Auswärtsspiele. Das Legendentrio ist auf der Rückseite des Cars und lässt einem in längst vergangene Leventiner Zeiten abschweifen. Alle drei Spieler haben in der Valascia Kultstatus erlangt. Links ist Andy Bathgate, der erste grosse NHL-Superstar, der sich in Europa niedergelassen hat. Bathgate bestritt über 1’000 Partien in der NHL und seine Rückennummer 9 hängt unter der Hallendecke des Madison-Square-Gardens. 1971 kam der Kanadier direkt aus Pittsburgh in die Leventina, mit diesem Transfer schaffte es der Tessiner Dorfclub sogar in die «New York Times». Bathgate blieb drei Jahre im Tessin.

Der erste Number-One-Draftpick

Rechts ist das unverkennbare Porträt von Dale McCourt. McCourt wurde 1977 als Nummer 1 von den Detroit Red Wings gedrafted und war 1984 der erste  «NHL-Number-One-Draftpick» in der Schweiz (Nationalliga B). Für die Detroit Red Wings, Buffalo Sabres und Toronto Maple Leafs bestritt der Kanadier über 500 Spiele. Zwischen 1984 und 1992 schoss sich der Mann mit indianischen Wurzeln für die Biancoblu in die Unsterblichkeit, sein Trikot mit der Nummer 15 wird in Ambrì nicht mehr vergeben und hängt unter der Hallendecke der Valascia.

Der Mythos um die unbekannte Ambrì-Legende

Doch wer ist der unbekannte Mann in der Mitte? Seine Darstellung im Mittelpunkt von Bathgate und McCourt lässt darauf schliessen, dass es sich hierbei um die grösste Legende handeln muss. Er trägt das älteste bekannte Ambrì-Trikot und braune Lederhandschuhe. Geschichtlich betrachtet ist es Einer aus der ältesten Epoche des Kultvereins. Ein Foto vom Januar 1939 in Origlio zeigt die Mannschaft des HCAP im selben Trikot. Ist es etwa einer aus dem Celio-Clan? Bixio, Cipriano oder Numa? Auch Ambrìs Presseverantwortlicher und sämtliche anwesende Tessiner Journalisten können den Spieler vorerst nicht identifizieren – der Mythos und das Interesse um den Unbekannten steigt. Wer ist der Mann?

Infiziert durch meine Neugierde wird auch Raffaela Agustoni, freischaffende Journalistin, hellhörig und geht ebenfalls auf die Suche nach der unbekannten Legende. Um die sagenhafte Geschichte noch zu steigern, drohe ich den Leventinern mit Ambrìs Gang in die Ligaqualifikation, falls der Name der Ambrì-Legende bis zum Ende der «best-of-seven» Serie gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers nicht bekannt sein wird. Per Whatsapp bleibe ich auch nach dem zweiten Play-Out-Finalspiel zwischen Rapperswil-Jona und Ambrì (3:2) mit Signora Agustoni in Kontakt. Die Tessinerin macht sich während des dritten Spiels in der Valascia auf die Suche, Derek Holmes oder Nani Zamberlani kursieren als mögliche Legenden – trotz des zweiten Ambrì-Sieges (4:3 nP), bleibt die Legende aber weiterhin nicht bestätigt.

Der erste Ausländer und Spielertrainer in der Geschichte des HC Ambrì-Piotta

Spiel vier in Rapperswil, wieder betrachte ich das Legenden-Trio auf Gössis Car und frage den Car-Chauffeur Roberto Zilio. Wie erwartet ist auch ihm der mittlere Spieler unbekannt, doch weiss er, dass es sich um ein Kalenderbild aus der vergangenen Saison handelt. Auf der hcap-Homepage findet Zilio unter «Saldi» den «Serigrafia Vintage» mit dem Bild der gesuchten Legenden. Der letzte Mosaikstein scheint in Griffnähe, denn die Namen der drei sind unter dem Porträt publiziert, die Bildauflösung ist aber zu schlecht um die Buchstaben entziffern zu können.

Das unverkennbare Trikot von 1953 mit Bob Kelly: (Foto: swissinfo.ch)

Das unverkennbare Trikot von 1953 mit Bob Kelly: (Foto: swissinfo.ch)

Nach längerer Betrachtung scheint die Morgenröte der Leventina durch die Buchstaben durchzusickern, Bob Kelly? Es muss Bob Kelly sein. Kelly ging 1953 als erster Ausländer und Spielertrainer in die Geschichte des HC Ambrì-Piotta ein. In fünf Jahren realisierte der Kanadier in 70 Spielen, 126 Tore für die Leventiner. Kelly spielte auch noch für die britischen Spitzenclubs Paisley Pirates, Brighton Tigers und Wembley Lions. Kelly starb 2012 im Alter von 83 Jahren. Und der HC Ambrì-Piotta 2015? Wie von Geisterhand zauberten sich die Tessiner im vierten Play-Out-Spiel durch die Rapperswiler Abwehr, nach 15 Minuten lagen die Leventiner durch Tore von Keith Aucoin, Inti Pestoni und Christian Stucki bereits mit 3:0 in Führung. Meine Drohung scheint sich zu bewahrheiten, die Legende ist bekannt und Ambrì realisierte problemlos den dritten Sieg und liegt damit nur noch einen Schritt vom Ligaerhalt entfernt – vielleicht war es auch der Geist Bob Kellys welcher seine Nachkommen übers Eis fliegen liess…

2’600 Fans beim 2. Liga-Final

2'614 Zuschauer in der 2. Liga, davon träumen sogar einige NLB-Teams. (Foto: HC Sierre)

2’614 Zuschauer in der 2. Liga, davon träumen sogar einige Teams in der NLB. (Foto: HC Sierre)

Tatort Playoff-Final in der 2. Liga, Gruppe 6, Westschweiz, Spiel 4 zwischen dem HC Sierre und dem Villars HC, 2’614 Zuschauer! Eine 2. Liga-Partie mit mehr als 2’600 Zuschauern? Kaum zu glauben. Mit den beiden Traditionsklubs Villars und Sierre messen sich zwei ehemals Grosse des Schweizer Eishockeys in dieser Finalserie. Immerhin gehörte Villars zu den acht Gründungsmitgliedern der Schweizerischen Eishockeyliga (die anderen sieben waren ebenfalls Romands) und wurde in den 60ern sogar zwei Mal Schweizermeister.

Wie konnte es überhaupt soweit kommen? Während der Villars HC immer noch in der von Madame Potin gesponserten Halle spielt und eigentlich zum Inventar der 1. Liga Westschweizer Gruppe gehört, hat sich Sierre nach dem Zwangs-Abstieg 2013 (notabene unter Trainer Morgan Samuelsson) aus der NLB direkt in der 3. Liga wiedergefunden.

Die Helden um die Gebrüder Croci-Torti und Boucher

Die Villardous (wie sie daheim genannt werden) hatten in der letzten Saison das Pech, die Playoffs in der 1. Liga um einen einzigen Punkt zu verpassen. Vor der Relegationsrunde wurde der Trainervertrag mit dem langjährigen Villars-Crack Gaëtan Boucher verlängert. Doch es kam anders als geplant. Niederlagen gegen Vallée de Joux (mit Coach Beat Kindler) und Yverdon besiegelten den Abstieg der Renards. Das alles hat Boucher an der Bande gar nicht mehr miterlebt. Zunächst wurde er krank gemeldet, anschliessend entlassen.

Das welsche Eishockey-Märchen von einst, erlebt in der 2. Liga eine Renaissance…

Der Abstieg war in Villars-sur-Ollon, wie die Station in den Waadtländer Alpen korrekt heisst, ein Drama. Trotzdem haben sich einige der routinierten Spieler auch für die 2. Liga zur Verfügung gestellt: Sémir Dufresne (Captain und Topscorer), Thierry Marro (der Patrick Kane des armen Mannes, würde Michael Krein in Anlehnung an einen berühmten Chronisten sagen), Nicolas Bernasconi (Ex-Martigny), Yves Jelovac (Bruder des EHC Biel Verteidigers) oder Vincent Ermacora (Ex-Gottéron). Präsident Philippe Bonzon (einst Teil der Meistermannschaft in den 60ern und nicht zu verwechseln mit dem französischen Nationalspieler und ex-Servettien Philippe Bozon!) holte junge Spieler, die in Villars ausgebildet wurden, zurück ins Team. Unterstützung erhalten die Renards auch von Lausanne-Hexer Cristobal Huet, der mit seiner Familie in Villars wohnhaft ist. Seine beiden Söhne spielen für die Nachwuchsteams des VHC und oft ist der französische Nationalgoalie in den Trainings der Youngsters engagiert.

Einst Aldo Zenhäusern und Didier Massy, heute Jan Zenhäusern und Johan Massy

Die Sierrois (oder Siderser) haben im März 2013 die Bilanz deponiert und mussten in der 3. Liga einen Neustart als HC Sierre wagen. Dort hielten sie sich nicht lange auf und sind direkt in die 2. Liga aufgestiegen (23 Siege in 23 Spielen). Das deponieren der Bilanz war auch für die stolzen Walliser ein Drama. Die altehrwürdige Patinoire-de-Graben ist dem Schreibenden noch bestens aus Duellen mit dem EHC Biel Mitte der 90er Jahre bekannt. Seither hat sich im Graben nicht viel geändert. Die mehrheitlich aus Stehplätzen bestehende Tribüne ist immer noch aus Holz – die Ambiance dafür einmalig. Hier wie dort wurde rund um altgediente Spieler junges Personal eingebaut. Der Erfolg hat sich rasch eingestellt. Und Sierre kämpft bereits wieder um den Aufstieg in die höchste Amateurklasse!

Zwischenstand in der Finalserie: 2:2

Am Sonntag um 20 Uhr wird es in der Patinoire-de-Villars nochmals heiss zu und her gehen. Die beiden Teams treffen sich zum alles entscheidenden fünften Finalspiel. Die Kapazitäten der Halle in Villars liegen zwar deutlich tiefer als in Sierre – aber mehr als 1’000 Zuschauer werden auch am Sonntag wieder ihre Teams anfeuern. Der Sieger wird sich in einer weiteren best-of-five Serie mit dem HC Star La Chaux-de-Fonds um den Romand-Titel in der 2. Liga messen. Eigentlich würde es sich lohnen, dabei zu sein…

Sierres Michaël Pont im Zweikampf mit Villars' xxx. (Foto: HC Sierre).

Am Sonntag kommt’s in Villars zum 2. Liga-Showdown zwischen Michaël Pont (links) und Mathieu Kohli. (Foto: HC Sierre).