Liiga

Gegründet 1975 als SM-Liiga mit dem Playoff-Start, vorher SM-sarja, wird die oberste Klasse 2013 in «Liiga» umbenannt. Seit der Gründung werden die Playoffs um die «Kanada-Malja», welche 1951 von der «Finnish-Community-of-Canada» gestiftet wird, ausgespielt. Bis 1988 wird mit 10 Teams gespielt, ab 1988 bis 2000 spielen zwölf Mannschaften, ab 2000 kommt ein 13. Team dazu, zudem werden erstmals Pre-Playoffs gespielt. Zwischen 2005 und 2015 spielen 14 Teams im Oberhaus. 2015 wird die «Liiga» auf 15 Teilnehmer aufgestockt, seit 2014 spielt jedoch der sechsfache Meister Jokerit Helsinki in der KHL, kehrte aber 2023 wieder in die heimische Liga, in die zweithöchste Klasse, zurück und verpasste 2025 in der Liga-Qualifikation gegen Lahti den Wiederaufstieg. Seit 2026 ist Jokerit zurück in der Liiga, die nun auf 17 Mannschaften angewachsen ist.

Das erfolgreiche «Dreieck» zwischen den südlichen Städten Turku, Helsinki und Tampere liegt am finnischen Golf. Die drei Städte haben zusammen schon 68 finnische Meistertitel gesammelt. Die drei «Grossen» sind zudem neunmal Austragungsort der Weltmeisterschaft und regelmässige Gastgeber der NHL Global-Series. In den frühen 90er Jahren fasziniert TPS Turku in zahlreichen Auftritten beim Europa-Cup und die Typhoon oder Elysée-Halle ist kurzzeitig Europas modernste Adresse.

Quellen: IIHF, Liiga

Die Kanada-malja im Jääkiekkomuseo in Tampere versprüht ihren Glanz durch die Plexiglasvitrine. (Krein)

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