New York Islanders

6. Juni 1972

Uniondale, New York, USA. Vorort von New York City auf Long Island, 23’000 Einwohner. Gehört zur Stadt Hempstead im Bezirk Nassau County. Ab Penn Station mit der Long-Island-Rail-Road eine Stunde nach Hempstead. Seit 2015 sind die Islanders auch in Brooklyn stationiert. Veranstalter NHL All-Star-Game 1983; 5-mal NHL-Super-Series 1976, 1979, 1988, 1989, 1990

1980, 1981, 1982, 1983

STADION

Baujahr1972
Kapazität13’917 Plätze
Höchster Schnitt15’810 (1984-85)

Islanders Stanley-Cups

Die unschlagbare Dynastie feiert zwischen 1980 und 1983 die Titel 1981 und 1983 im Nassau-Coliseum. Der unterlegene Finalgegner von 1983 startet 1984 seine eigene Dynastie mit der 4:1-Serie gegen den vierfachen Stanley-Cup-Sieger aus Long Island. (Getty Images)

JahrGegnerSerie
1980Philadelphia4:2
1981Minnesota4:1
1982Vancouver4:0
1983Edmonton4:0

Global Series der Islanders

Alle sechs Duelle der Super-Series spielen die Islanders im Nassau-Coliseum, gegen ZSKA Moskau gibts zweimal eine 2:3-Niederlage. Nur zweimal kommen über 10’000 ins Stadion, die Rekordkulisse von 14’865 Zuschauern wird bereits im ersten Spiel gegen Krilija Moskau realisiert, 1990 kommen nur noch 2’752 gegen Chimik Woskressensk.

DatumGegner
10.1.1976Krilija Moskau1:2
4.1.1978Pardubice8:3
29.12.1979ZSKA Moskau2:3
29.12.1988ZSKA Moskau2:3
26.12.1989Krilija Moskau5:4
8.12.1990Woskressensk2:2

Schweizer bei den Islanders

Mark Streit spielt zwischen 2008 und 2013 292-mal für die Islanders und wird 2011 als erster Schweizer zum Captain eines NHL-Teams ernannt. Neben 182 Strafminuten, steuert der Verteidiger 42 Tore und 142 Vorlagen bei. Nino Niederreiter absolviert in zwei Spielzeiten 64 Spiele und verbucht, neben 20 Strafminuten, zwei Tore (jüngster Torschütze der Klubgeschichte) und ein Assistpunkt für die Isles. 2018-19 spielt Luca Sbisa, als bisher letzter Schweizer, neun Spiele, mit vier Strafminuten und einem Assists, für Long Island.

Die Islanders auf eishockeyblog

Die Anreise mit der Long-Island-Rail-Road ist ein Abenteuer. Das Marriott’s Hotel ist ein Wohnzimmer und das Nassau-Veterans-Memorial-Coliseum eine Kultstätte. Die Islanders geniessen, auch ohne aktuellen Schweizer Crack, eine grosse Sympathie.

In eigener Sache: Das «orange» der Islanders bleibt ewig in Verbindung mit der guten, alten NHL der 21-Team-Ära. Das Coliseum mit dem angrenzenden Marriott’s Hotel hat Kult-Charakter und durch die Engagements der ersten Schweizer avancieren die Isles zum Lieblingsteam.