David Aebischer

David Aebischer (Colorado) klärt vor Alexander Korolyuk (San Jose). (Foto: Reuters)
David Aebischer (Colorado) pariert den Abschluss von Alexander Korolyuk (San Jose). (Foto: Reuters)

Geboren: 7. Februar 1978, Fribourg
cm/kg: 185/86
Schiesst: links
NHL-Draft: 1997, Nr. 161, Colorado Avalanche
NHL-Statistik: 227 Spiele, 112 Siege, 14 Shutouts,
Letzter Shutout: 2. März 2006 (mit Colorado gegen Columbus)
Letztes Spiel: 10. Oktober 2007 (mit Phoenix gegen Columbus)

David Aebischer wird im Juni 1997 an 161. Stelle von der Colorado Avalanche ausgewählt. Bis zu seinem ersten NHL-Spiel am 18. Oktober 2000 gegen die Columbus Blue Jackets spielt Aebischer beim legendären AHL-Team der Hershey Bears. Zuvor spielt der Freiburger schon bei den Chesapeake Icebreakers und den Wheeling Nailers in der drittklassigen East-Coast-Hockey-League (ECHL). Ab 2003/04 wird Aebischer Stammtorhüter der Avalanche, wo er die Nachfolge des legendären Patrick Roy antritt. Bereits 2001 gewinnt „Abby“ als erster Schweizer den Stanley-Cup.

Der Mega-Deal

Am 9. März 2006 wird Aebischer im sogenannten Mega-Deal gegen José Theodore von den Montreal Canadiens getauscht. Am 12. Juli 2006 wird sein Vertrag bei den Canadiens um ein Jahr verlängert. In Montreal bildet er zu Beginn der Saison 2006/07 mit dem Franzosen Cristobal Huet ein Torhütergespann, doch im Laufe der Saison setzt sich Huet als klare Nummer eins durch. Im Februar 2007 verletzt sich Huet und Aebischer nimmt nochmals den Posten als Stammtorhüter ein, wird jedoch später durch den 21-jährigen Slowaken Jaroslav Halak verdrängt.

Aebischers Vertrag wird nach dem Saisonende nicht verlängert und er wechselt zu den Phoenix Coyotes, wo er Mikael Tellqvist und Alex Auld als Konkurrenten um den Stammplatz im Tor hat. Mit allen drei Torhütern starten die Coyotes in die neue Saison, entscheiden sich aber nach drei Wochen für Auld und Tellqvist als Torhütergespann und schicken Aebischer in die AHL zu den San Antonio Rampage. Am 21. November 2007 wechselt Aebischer in die Schweiz zurück.