EHC Biel-Bienne

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Gründung: 1939 (Verein), 1998 (AG)
Gesellschafter: EHC Biel Sport AG
1. Mannschaft: EHC Biel, HC Bienne
VR-Präsident: Andreas Blank
Geschäftsführer/Manager:
Daniel Villard
Sportchef: Martin Steinegger
Headcoach: Kevin Schläpfer
Stadion:
 Tissot Arena (6’521 Plätze, Baujahr 2015)
NLA: 29. Saison
Meistertitel: 1978, 1981, 1983 (3)
Vize-Meistertitel: 1976, 1979 (2)
Abstieg in NLB: 1995 (1)
NLA-Aufstieg: 1975, 2008 (2)
Abstieg in 1. Liga: 1967 (1)
NLB-Aufstieg: 1960, 1968 (2)
Europacup: 1978-79, 1981-82, 1983-84 (3)

Gesperrte Rückennummern:

30– Olivier Anken (1976 – 1994)

NHL-Drafts:

Michel Riesen (1997, Edmonton Oilers)

Saison 2016-2017

Ausländer: Robbie Earl (USA), Mike Lundin (USA), Jacob Micflikier (Ka), Toni Rajala (Fi)
Zuzüge: Jonas Hiller (Calgary), Valentin Lüthi (Rapperswil-Jona), Mike Lundin (Barys Astana), Jacob Micflikier (Lulea), Jan Neuenschwander (ZSC Lions), Marco Pedretti (Genf-Servette), Toni Rajala (Lulea), Julian Schmutz (Visp)
Abgänge: Arlbrandt (?), Berthon (Ambrì-Piotta), Ehrensperger (Rücktritt), Herburger (Salzburg), Jelovac (Ambrì-Piotta), Olausson (Oulu), Rouiller (Olten), Spylo (?), Steiner (Olten?).

NLA-Erfahrung: 5‘556 Spiele (ohne Playoffs)
NHL-Erfahrung: 147 Spiele (ohne Playoffs)
WM-Erfahrung: 41 Spiele
Olympia-Erfahrung: 8 Spiele

Toptransfer: Jonas Hiller
NLA-Leader: Fabian Sutter (756 Spiele)
NHL-Leader: Jonas Hiller (404 Spiele)
WM-Leader: Jonas Hiller (9 Spiele)
Olympia-Leader: Jonas Hiller (8 Spiele)
Titelsammler: Jonas Hiller (3 Meistertitel)
Höchster NHL-Draft: Toni Rajala (Nr. 101, 2009)

Jonas Hiller und Gaëtan Haas im Einsatz gegen
Einst Gegner von Mike Lundin und Toni Rajala, die Bieler Jonas Hiller (links) und Gaëtan Haas, hier im Einsatz gegen den HC Lausanne. (Foto: Hervé Chavaillaz)

Am 4. Dezember 2011 gewinnen die Minnesota Wild auswärts gegen die Anaheim Ducks mit 5:3. Eine normale Partie unter 82 Qualifikationsspielen? Nein, denn in dieser Partie spielen gleich zehn Spieler mit Schweizer Bezug. Neben Jonas Hiller, gehören an diesem Abend auch Niklas Hagman (HC Davos), Luca Sbisa (EV Zug, HC Lugano) und Maxime Macenauer (EHC Biel) zu den Verlierern. Unter den Torschützen der Wild sind die ehemaligen NLA-Söldner Dany Heatley (SC Bern) und Pierre-Marc Bouchard (Zug). Im Kader der Wild stehen zudem Cody Almond (HC Genf-Servette), Jared Spurgeon (SCL Tigers), Devin Setoguchi (Davos) und der neue Biel-Verteidiger Mike Lundin. Der Amerikaner steht gegen Hiller und Co. 22 Minuten auf dem Eis und beendet die Partie mit einer plus-1 Bilanz.

Das erste von insgesamt drei NHL-Duellen zwischen Hiller und Lundin findet knapp zwei Jahre vorher statt. Am 29. Januar 2010 führt Hiller Anaheim beim Penaltyschiessen gegen die Tampa Bay Lightning zum 2:1-Sieg. Lundin steht 23 Minuten gegen Hiller auf dem Eis, kommt aber zu keinem Torschuss. In der Folgesaison, am 3. November 2010 gewinnt Hiller mit den Ducks erneut gegen Lundin und die Lightning. Bei der 2:3-Niederlage Lundins, prüft der Verteidiger seinen heutigen Teamkollegen zweimal (32 Saves) im Tor der Kalifornier.

Das Junioren-Duell

Ein anderes Duell gibts auf einer anderen Bühne. Der finnische Neuzugang Toni Rajala spielt am 28. Dezember 2010 in der HSBC Arena in Buffalo vor 13‘518 Zuschauern gegen Gaëtan Haas. Es ist die zweite Partie der Junioren Weltmeisterschaft 2011 zwischen Finnland und der Schweiz. Beim 4:0-Sieg der Skandinavier gibt Rajala beim ersten Treffer in der 20. Minute das Zuspiel auf Torschütze Joonas Nättinen. Haas steht beim vierten Treffer der Finnen auf dem Eis. Für beide Mannschaften ist im Viertelfinal Endstation und so treffen sich Rajala und Haas nochmals im Spiel um den 5. Platz.

Haas und die Schweiz gewinnen gegen Rajala und Finnen nach Penaltyschiessen mit 3:2 und revanchieren sich vor 14‘052 Fans für die Niederlage in der Vorrunde. Haas absolviert ein Jahr später nochmals die U20-WM im kanadischen Alberta. Rajala steht 2009, 2010 und 2011 an drei U20-Weltmeisterschaften im Einsatz. Rajala und Haas bestreiten bereits 2009 die U18-WM im amerikanischen Fargo und Moorhead, dabei wird Rajala als Topskorer des Turniers zum als bester Stürmer ausgezeichnet und ins All-Star-Team gewählt.

 

Year-by-Year

Aufgezeichnet von Michael Krein im Rahmen des Seeschwalbe Fan’s Club Saisonguide 2016-17

Archiv

Saison 2015 – 2016

Maxime Macenauer bestritt für die Anaheim Ducks 29 Spiele in der National-Hockey-League (NHL). Bereits bei seinem Debüt am 7. Oktober 2011 punktete der Mann aus Laval mit seinem ersten NHL-Assist. Sieben Tage später traf der Linksschütze beim 1:0-Sieg gegen die San Jose Sharks zum ersten Mal. Die beiden Schweizer Jonas Hiller und Luca Sbisa standen bei Macenauers Torpremiere auf dem Eis. Ein Start nach Mass, jedoch kam der Kanadier in den restlichen 26 Partien gerade noch auf einen weiteren Assistpunkt.

Stets in Schweizer Begleitung

Neben Hiller und Sbisa wurde Macenauer fast bei allen Stationen von Schweizern begleitet. 2008/09 in Shawinigan von Dominik Schlumpf (Lugano), 2010/11 bei Syracuse Crunch wieder durch Sbisa, 2011/12 bei den Saint Johns IceCaps durch David Aebischer und die letzten zwei Saisons bei den Hamilton Bulldogs durch Sven Andrighetto. Die Wege von Macenauer und Tim Stapleton kreuzen sich erstmals in Biel.

Weltmeisterschafts-Bronze 2013

Stapleton kommt für drei verschiedene Organisationen auf 118 Partien in der NHL. 19 Tore und 18 Assists buchte der 173cm kleine Stürmer für die Toronto Maple Leafs, Atlanta Trashers und die Winnipeg Jets. Dazu kommen drei Weltmeisterschaften (2011, 2013 und 2014) für die USA. An der WM 2013 in Stockholm scheiterten Stapleton und David Moss mit den USA erst im Halbfinal an der Schweiz (0:3). Im WM-Bronze-Team (3:2-Sieg gegen Finnland) gehörte der Rechtsschütze zu den besten Skorern seiner Mannschaft.

Mit Bourque in der KHL

Die vergangenen drei Jahre verbrachte der Amerikaner in der russischen Kontinental-Hockey-League (KHL) bei Dynamo Minsk, AK Bars Kazan, Neftekhimik Nizhnekamsk und Metallurg Magnitogorsk. In Kazan spielte Stapleton mit dem Ex-Bieler (2013/14) Chris Bourque (heute Hershey Bears).

Moss hat 118 Partien für die Calgary Flames und Arizona (Phoenix) Coyotes bestritten, ehe er im Dezember 2015 zum EHCB gestossen ist. 2010 und 2013 trug der Mann aus Minnesota die Farben der USA an zwei Weltmeisterschaften.

Aufgezeichnet von Michael Krein im Rahmen des Seeschwalbe Fan’s Club Saisonguide 2015-16

Saison 2013 – 2014

ehcb
EHC Biel 2013-14. – Hinten: Ulmer, Rouiller, Kamber, Trutmann, Cadonau, Jecker, Sutter, Herburger, Fey. – Mitte: Villard (CEO), Ganz (Masseurin), Stoller (Material), Füglister, Untersander, Ehrensperger, Gloor, Bell, MacMurchy, Moser, Lötscher, Wetzel, Steinegger (Sportchef), Benninger (Masseur), Walther (Material). – Vorne: Rytz, Spylo, Wieser, Kellenberger, Zenhäusern (Assistent), Tschantré, Schläpfer (Headcoach), Peter, Gossweiler, Haas, Meili. (Foto: EHC Biel-Bienne)