EHC Kloten

EHC Kloten

Gründung: 3. Dezember 1934 (Verein), 1999 (AG)
Gesellschafter: EHC Kloten Sport AG
1. Mannschaft:
EHC Kloten
VR-Präsident:
Matthias Berner
Geschäftsführer/Manager:
Sportchef:
Pascal Müller
Headcoach:
Pekka Tirkkonen (Fi, Neu)
Stadion:
SWISS Arena (7‘624 Plätze, Baujahr 1997)
NLA: 55. Saison
Meistertitel: 1967, 1993, 1994, 1995, 1996 (5)
Vize-Meistertitel: 1972, 1987, 1988, 2009, 2011, 2014 (6)
Cupsiege:
NLA-Aufstieg: 1962 (1)
Europacup: 1967-68, 1993-94, 1994-95, 1995-96, 1996-97 (5)
Champions-Hockey-League: 2014-15 (1)

Gesperrte Rückennummern:
4– Marco Klöti (1992 – 2007)
7– Peter Schlagenhauf (1969 – 1994)
20– Reto Pavoni (1986 – 2002)
21– Roman Wäger (1980 – 1998)
22– Victor Stancescu (2001 – 2015)
24– Felix Hollenstein (1985 – 2002)
26– Mikael Johansson (1992 – 1997)
32– Anders Eldebrink (1990 – 1995)

NHL-Drafts:
Adrian Wichser (1998, Florida Panthers)
Sven Helfenstein (2000, New York Rangers)
Martin Höhener (2000, Nashville Predators)
Arne Ramholt (2000, Chicago Blackhawks)
Severin Blindenbacher (2001, Phoenix Coyotes)
Emanuel Peter (2002, Calgary Flames)
Patrik Bärtschi (2002, Pittsburgh Penguins)
Philippe Seydoux (2003, Ottawa Senators)
Roman Wick (2004, Ottawa Senators)
Juraj Simek (2006, Vancouver Canucks)

 

Saison 2016 – 2017

Ausländer: Bobby Sanguinetti (USA), Tommi Santala (Fi), Drew Shore (USA)
Zuzüge: Dominik Devaja (Connecticut), Daniele Grassi (Ambrì-Piotta), Luca Homberger (Winterthur), Tim Ramholt (Zug), Bobby Sanguinetti (Rochester), Roman Schlagenhauf (Lugano/Rapperswil-Jona), Drew Shore (Stockton)
Abgänge: Büsser (GCK Lions), Casutt (Rapperswil-Jona), Collenberg (Ambrì-Piotta), Guggisberg (Ambrì-Piotta), Gustafsson (Omsk), Hasani (La Chaux-de-Fonds), Kolarik (Mannheim), Liniger (GCK Lions), Olimb (Linköping), Schelling (Lausanne)

NLA-Erfahrung: 5’256 Spiele (ohne Playoffs)
NHL-Erfahrung: 418 Spiele (ohne Playoffs)
WM-Erfahrung: 208 Spiele
Olympia-Erfahrung: 30 Spiele

Toptransfers: Bobby Sanguinetti, Drew Shore
NLA-Leader: René Back (791 Spiele)
NHL-Leader: Martin Gerber (229 Spiele)
WM-Leader: Martin Gerber (46 Spiele)
Olympia-Leader: Romano Lemm (11 Spiele)
Titelsammler: Martin Gerber (2 Meistertitel)
Höchster NHL-Draft: Bobby Sanguinetti (Nr. 21, 2006)

Im Juni 2006 wird der Amerikaner Bobby Sanguinetti als Nummer 21 in der ersten Runde von den New York Rangers gedrafted. In dieser Saison bucht der Verteidiger in 79 Spielen 80 Skorerpunkte für Owen Sound Attack in der Ontario-Hockey-League (OHL). In seinen ersten zwei Spielzeiten in der American-Hockey-League (AHL) ist der Rechtsschütze der produktivste Verteidiger bei den Hartford Wolf Pack. 2009-10 ist Sanguinetti Team-Kollege von Andres Ambühl beim Farmteam der Rangers und wird trotz seiner Skorerwerten nach nur fünf Spielen für die Rangers im Juni 2010 nach Carolina abgegeben.

Für vier NHL-Organisationen in der AHL

Nach 40 NHL-Spielen und drei Saisons in der Organisation der Hurricanes wechselt der Erstrunden-Draft für eine Saison in die Kontinental-Hockey-League (KHL) zu Atlant Mytishchi. Zurück in der AHL in der Organisation der Canucks, spielt der 28-Jährige wieder eine tragende Rolle, dieses Mal in der Mannschaft von Sven Bärtschi bei den Utica Comets. Rochester ist in der vergangenen Saison die vorerst letzte Station vor dem EHC Kloten. Bei den Fliegern findet Sanguinetti in den ersten 11 Spielen wieder zu seinen alten Skorerwerten und ist der aktuell produktivste Abwehrspieler bei den Zürchern.

 

Aufgezeichnet von Michael Krein im Rahmen des EHC Biel Matchflyers 2016-17.

Saison 2015 – 2016

Erik Gustafsson heisst der neue Verteidiger der Kloten Flyers, der Schwede hat 100 Spiele in der National-Hockey-League absolviert. Zwischen 2010 und 2014 stand der 26-Jährige bei den Philadelphia Flyers unter Vertrag. In seiner letztes Saison (2013/15) spielte er im gleichen Team wie Mark Streit. In der vergangenen Saison spielte der 179cm grosse und 81kg schwere Abwehrspieler in der Kontinental-Hockey-League (KHL) bei Avangard Omsk. Seit seinem 19. Lebensjahr ist der Mann aus Sundsvall in der grossen, weiten Eishockeywelt unterwegs. 2007 heuerte er bei der Northern Michigan University (Wildcats) in der NCAA an. Kloten ist die erste westeuropäische Station des zweifachen WM-Teilnehmers. Gustafsson bezwang im WM-Final 2013 seine aktuellen Teamkollegen Martin Gerber, Patrick von Gunten, Matthias Bieber, Denis Hollenstein und seinen Trainer Sean Simpson.

Northern Michigan Wildcats und Michigan Wolverines

Wie Gustafsson, spielte auch Chad Kolarik bei der Michigan University (Wolverines), allerdings nicht an der Northern Michigan University. Zuvor bestritt der Amerikaner schon eine U20 Weltmeisterschaft wo er eine Silbermedaille gewonnen hat. Gedraftet wurde der 29-Jährige 2004 als Nummer 199, ehe er in der NHL sechs Spiele für die Columbus Blue Jackets und New York Rangers bestritten hat. Die letzte Saison spielte Kolarik zusammen mit Gustafsson bei Omsk in der KHL.

Der dritte ausländische Neuzugang kommt ebenfalls aus der KHL, Mark Olver spielte aber nur eine Partie für den HC Sotschi. Drei Jahre absolvierte der Stürmer an der Northern Michigan University, drei davon zusammen mit seinem neuen, alten Teamkollegen Gustafsson. 2008 wurde der Kanadier als Nummer 140 von den Colorado Avalanche im Draft gezogen. Der Linksschütze kommt immerhin auf 74 Partien und 22 Skorerpunkte in der NHL.

 

Aufgezeichnet von Michael Krein im Rahmen des EHC Biel Matchflyers 2015-16.