Lausanne HC

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Gründung: 1922 (als Montchoisi Lausanne HC), 6. November 1949 (Verein Lausanne HC), 1997 (AG)
Gesellschafter: Lausanne Hockey Club SA
1. Mannschaft: Lausanne Hockey Club
VR-Präsident: Patrick de Preux
Geschäftsführer/Manager: Sacha Weibel
Sportchef: Jan Alston
Headcoach: Dan Ratushny (Ka)
Stadion: Centre Intercommunal de Glace de Malley (8’000 Plätze, Baujahr 1985)
Meistertitel:
Vize-Meistertitel: 1950, 1951 (2)
NLA: 22. Saison
Abstieg in NLB: 1954, 1961, 1981, 1996, 2005 (5)
NLA-Aufstieg: 1940, 1957, 1978, 1995, 2001, 2013 (6)
Abstieg in 1. Liga: 1984, 1986 (2)
NLB-Aufstieg: 1985, 1989 (2)
Swiss-Ice-Hockey-Cup: 1957, 1958, 1959, 1960, 1961, 1963, 1964, 1965, 1966, 1972, 2015, 2016, 2017 (13)
Spenglercup: 1941, 1942, 1943, 1944, 1945, 1947, 1948, 1950, 1951 (9)

Gesperrte Rückennummern:
10- Gérard Dubi (1960 – 1969, 1970 – 1980),
16- Claude Friederich (1970 – 1973, 1975 – 1983)
21- Beat Kindler (1991 – 2003)

NHL-Drafts:

Saison 2016-17

Ausländer: Nicklas Danielsson (Sd), Dustin Jeffrey (Ka), Jonas Junland (Sd), Per Ledin (Sd), Harri Pesonen (Fi)

Zuzüge: Dustin Jeffrey (Wilkes Barre/Scranton), Jonas Junland (Linköping), Per Ledin (Salzburg), Philippe Schelling (Kloten), Valentin Borlat (Martigny)
Abgänge: Bang (?), Hytönen (Jyväskylä), Louhivaara (Jyväskylä), Rytz (Langenthal), Stalder (Fribourg), Leeger (Fribourg), Neuenschwander (Fribourg), Simon Fischer (Martigny)

NLA-Erfahrung: 6‘297 Spiele (ohne Playoffs)
NHL-Erfahrung: 411 Spiele (ohne Playoffs)
WM-Erfahrung: 129 Spiele
Olympia-Erfahrung: 10 Spiele
NHL-Drafts: 4 Spieler

Top-Transfer: Dustin Jeffrey, Jonas Junland
NLA-Leader: John Gobbi (711 Spiele)
NHL-Leader: Cristobal Huet (272 Spiele)
WM-Leader: Cristobal Huet (47 Spiele für Frankreich)
Olympia-Leader: Thomas Déruns (5 Spiele), Cristobal Huet (5 Spiele für Frankreich)
Titelsammler: Per Ledin (5 Meistertitel)
Höchster NHL-Draft: Jonas Junland (Nr. 64, 2006)

326 Skorerpunkte in 396 AHL-Spielen, Lausanne-Neuzug Dustin Jeffrey. (Foto: Lausanne HC)
326 Skorerpunkte in 396 AHL-Spielen, Calder-Cup-Sieger 2014 und 131 NHL-Spiele, Lausanne-Neuzug Dustin Jeffrey. (Foto: Lausanne HC)

Am 8. Dezember 2015 bestreitet Lausannes neuer Kanadier Dustin Jeffrey mit den Arizona Coyotes in St. Louis seine letzte NHL-Partie. Knapp zwei Wochen vorher erzielt der Mittelstürmer gegen Ottawas Craig Anderson seinen letzten Treffer, von insgesamt 18 Toren in der besten Liga der Welt. Am 9. September 2016 steht der 28-Jährige erstmals, seit der Lockout-Saison 2012-13, in einem europäischen Meisterschaftsspiel auf dem Eis.

Die zweite Begegnung mit Jonas Hiller

Zum zweiten Mal in der Geschichte stehen sich dabei Lausannes-Neuzuzug Jeffrey und Biels Star-Goalie Jonas Hiller gegenüber. In der National-Hockey-League treffen die beiden schon vor vier Jahren, am 15. Februar 2012 in Pittsburgh aufeinander. Dabei gehen Hiller und die Anaheim Ducks als 2:1-Sieger gegen Jeffrey und die Pittsburgh Penguins vom Eis.

AHL-Topstürmer

In der vergangenen Saison spielt Jeffrey für die zwei AHL-Teams Springfield Falcons, zusammen mit Langnau-Zuzug Brendan Shinnimin und die Wilkes Barre/Scranton Penguins. Mit 64 Skorerpunkten in 64 Spielen gehört Jeffrey, hinter Ex-Lugano- und Biel-Söldner Chris Bourque und vor Bern-Zuzug Mark Arcobello zu den Top-5 der Liga.

Year-by-Year

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Aufgezeichnet von Michael Krein im Rahmen des EHC Biel-Matchflyers 2016-17.

 

 

 

 

Saison 2015-16

Mit Nicklas Danielsson und Eric Walsky hat der HC Lausanne zwei Rapperswiler Absteiger verpflichtet. Zum finnischen Ausländer-Duo Juha-Pekka Hytönen/Ossi Louhivaara haben die Waadtländer mit Daniel Bang und Danielsson nun auch ein schwedisches Duo und das skandinavische Quartett unter dem dänischen Trainer Heinz Ehlers ist komplett. Danielsson und Bang haben in Schweden nie zusammen gespielt aber dreimal (2010/11, 2011/12 und 2013/14) zusammen für Schweden an der Euro-Hockey-Tour (WM-Vorbereitungsturnier mit Finnland, Russland, Schweden und Tschechien) gespielt. Zu ihren Turnier-Gegnern gehörten die beiden finnischen Teamkollegen Hytönen und Louhivaara. Zuletzt liess das finnische Duo seine schwedischen Kollegen zweimal (2012 und 2014) hinter sich, nur 2011 hatten die Schweden die Nase vorn.

Gomez, Dubinsky und Walsky

Im Rahmen des Baus der Alaska-Railroad wurde 1915 im US-Bundesstaat Alaska die Stadt Anchorage gegründet. Anchorage bedeutet «Ankerplatz» und gilt heute als wichtigstes Industriezentrum Alaskas und ist zugleich die grösste Stadt des nördlichsten Staates der USA. Anchorage ist die Geburtsstadt von Lausannes Eric Walsky und den NHL-Grössen Brandon Dubinsky (Columbus Blue Jackets) und Scott Gomez (St. Louis Blues). Nur eine Handvoll Spieler aus der «Ankerstadt» hat den Sprung in die NHL geschafft und Walsky gehört nicht dazu. Nach zwei AHL-Saisons bei den Manitoba Moose holte ihn Chris McSorley in die Schweiz.

Eishockey-Schweizer für 175 Dollar

Der Mann mit Schweizer Vorfahren konnte seine Erwartungen schon in seiner ersten Saison übertreffen. Der Anchorager avancierte mehrmals zum Matchwinner und spielte sich in den Fokus vom damaligen Nationaltrainer Sean Simpson. In der Saison 2013/14 absolvierte Walsky sein erste Länderspiel. «Die 175 Dollar, die ich für den Schweizer Pass ausgeben musste, war die bisher beste Investition meines Lebens», sagte Walsky damals. In der vergangenen Spielzeit kamen für den Doppelbürger 2 weitere Länderspiele dazu. Nach seinem Transfer von Lugano zu Rapperswil-Jona und dem Abstieg kann in Lausanne ein neuer Anlauf genommen werden. «Die Nationalmannschaft ist mein grösstes Ziel», sagt der 31-Jährige.

Aufgezeichnet von Michael Krein im Rahmen des EHC Biel-Matchflyers 2015-16.