SC Bern

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Gründung: 3. November 1930 (Verein), 1998 (AG)
Gesellschafter: SCB Eishockey AG
1. Mannschaft: Schlittschuhclub Bern
VR-Präsident: Walter Born
Geschäftsführer/Manager: Marc Lüthi (CEO)
Sportchef: Alex Chatelain (GM)
Headcoach: Kari Jalonen (Fi, Neu)
Stadion: PostFinance-Arena (17‘031 Plätze, Baujahr 1967, Überdachung 1970, Umbau 2008)
Meistertitel: 1959, 1965, 1974, 1975, 1977, 1979, 1989, 1991, 1992, 1997, 2004, 2010, 2013, 2016 (14)
Vize-Meistertitel: 1962, 1980, 1990, 1996, 2007, 2012 (6)
Cup-Siege: 1965, 2015 (2)
Abstieg in NLB: 1956, 1967, 1070, 1982 (4)
NLA-Aufstieg: 1936, 1958, 1969, 1972, 1986 (5)
Champions-Hockey-League: 2008-09, 2014-15, 2015-16, 2016-17 (4)
European-Hockey-League: 1996-97, 1997-98 (2)
Europa-Cup: 1965-66, 1974-75, 1975-76, 1977-78, 1979-80, 1991-92 (Final), 1992-93 (Final), (7)
Spenglercup: 1948 (1)

Gesperrte Rückennummern:
0– René Kiener (1955 – 1973)
6– Peter Stammbach (1953 – 1967, 1971 – 1973)
7– Martin Rauch (1983 – 2000)
12– Roland Dellsperger (1964 – 1982)
16– Sven Leuenberger (1988 – 1992, 1994 – 2003)
18– Renzo Holzer (1968 – 1982)
22– Patrick Howald (1986 – 1992, 1994 – 2001)
31– Renato Tosio (1987 – 2001)
32– Ivo Rüthemann (1999 – 2014)
39– Marco Bührer (2001 – 2016)

NHL-Drafts:
Philippe Furrer (2003, New York Rangers)
Roman Josi (2008, Nashville Predators)
Christoph Bertschy (2012, Minnesota Wild)
Joël Vermin (2013, Tampa Bay Lightning)

Saison 2016 – 2017

Ausländer: Mark Arcobello (USA), Andrew Ebbett (Ka), Ryan Lasch (USA), Maxim Macenauer (Ka), Maxim Noreau (Ka)
Zuzüge: Mark Arcobello (Toronto Marlies), Leonardo Genoni (Davos), Jérémie Kamerzin (Fribourg), Ryan Lasch (Frölunda), Dario Meyer (Edmonton Oil Kings), Maxim Noreau (San Antonio), Maxim Macenauer (Biel)
Abgänge: Pascal Berger (SCL Tigers), Conacher (Tampa Bay), Nico Hischier (Halifax), Kobasew (?), Roy (Omsk), Schwendener (Rapperswil-Jona), Smith (Nashville).

NLA-Erfahrung: 6’669 Spiele (ohne Playoffs)
NHL-Erfahrung:
 404 Spiele (ohne Playoffs)
WM-Erfahrung: 296 Spiele
Olympia-Erfahrung: 26 Spiele

Topstransfer: Mark Arcobello
NLA-Leader: Marc Reichert (815 Spiele)
NHL-Leader: Andrew Ebbett (224 Spiele)
WM-Leader: Martin Plüss (83 Spiele)
Olympia-Leader: Martin Plüss (19 Spiele)
Titelsammler: Martin Plüss (6 Meistertitel)
Höchster NHL-Draft: Maxim Macenauer (Nr. 63, 2007)

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Mark Arcobello (rechts) und Ryan Lasch feiern den ersten Treffer gegen den EHC Biel (1:4), 24. September 2016. (Foto: Hervé Chavaillaz)

Am 7. Juli 2016 wird Kris Versteeg mit dem EHC Biel in Verbindung gebracht, am 25. Juli unterschreibt der 30-jährige Kanadier beim grossen Kantonsrivalen SC Bern. Am 6. September platzt der Transfer zum SCB, damit der zweifache Stanley-Cup-Sieger am 9. September bei den Edmonton Oilers in der National-Hockey-League (NHL) anheuern kann. Noch bevor Versteeg bei den Oilers unter Vertrag steht, verkündet der SCB die Verpflichtung des 29-jährigen Amerikaners Ryan Lasch.

Der Topskorer

Mit Lasch haben die Stadtberner den schwedischen Liga-Topskorer und Champions-Hockey-League Topskorer der vergangenen Saison verpflichtet. Der 1 Meter 70 kleine Kalifornier ist bereits in der Saison 2011-12 bei den Pelicans Lahti Liga Topskorer in der finnischen «Liiga». Der Goalgetter trifft bereits bei seinem SCB-Debüt gegen den HC Ambrì-Piotta in der 4. Minute zum 1:0 und feiert beim 2:1-Sieg über die Tessiner einen Einstand nach Mass.

Liga-Premiere zum Zweiten

Ein weiterer amerikanischer Neuzugang ist Mark Arcobello, der 28-Jährige absolviert zwischen 2012 und 2016 139 Partien in der NHL. Dabei trifft der Stürmer am 3. Januar 2014 im Trikot der Oilers erstmals auf Jonas Hiller, in der NHL trifft der Rechtsschütze nie gegen den Herisauer. Heute gibts das jüngste und erste Duell in der NLA zwischen Hiller und Arcobello, dies interessiert aber wohl nicht einmal die beiden Kontrahenten.

Year-by-Year

Aufgezeichnet von Michael Krein im Rahmen des EHC Biel Matchflyers 2016/17

 

Saison 2015 – 2016

Ausgebildet in der amerikanischen College-Liga National-Collegiate-Athletic-Association (NCAA) «N-CEEEE-double-A» kam der Kanadier Cory Conacher noch in seinem letzten College-Jahr zu ersten Einsätzen in der American-Hockey-League (AHL) bei den Rochester Americans (Ex-Klub von Daniel Steiner) und den Milwaukee Admirals (zusammen mit Roman Josi). In seiner ersten richtigen AHL-Saison 2011/12 realisierte der Flügelstürmer für die Norfolk Admirals auf Anhieb 95 Skorerpunkte, stand im All-Rookie-Team, spielte im All-Star-Game, stand im Second All-Star-Team, wurde Rookie des Jahres, AHL MVP und Calder-Cup-Sieger. Diese Traumsaison brachte den Mann aus Ontario in Guy Bouchers Kader der Tampa Bay Lightning. Nach Tampa folgten Kurzengagements bei den Ottawa Senators, Buffalo Sabres und den New York Islanders, wo sich Conacher nicht durchsetzen konnte und zuletzt ins Farmteam der Bridgeport Sound Tigers in die AHL abgeschoben wurde. Innerhalb der AHL wechselte der 25-Jährige in der letzten Saison zu den Utica Comets (ins Team von Sven Bärtschi) in die Organisation der Vancouver Canucks.

Die neuen SCB-Kanadier Smith und Conacher jubeln mit Genfs Alexandre Picard für die Norfolk Admirals. (Foto: Media Hampton Roads)
Die neuen SCB-Kanadier Trevor Smith (zweiter von links) und Cory Conacher (Mitte) jubeln mit Genf-Servettes Alexandre Picard in der Saison 2011/12 für die Norfolk Admirals in der American Hockey League. (Foto: Media Hampton Roads)

Wie Conacher, stammt auch Andrew Ebbett aus der NCAA-Talentschmiede, als zweifacher Central-Collegiate-Hockey-Association-Meister (2003, 2005) mit der University of Michigan Wolverines, stiess der Mittelstürmer zu den Binghamton Senators in die AHL. Während neun Jahren spielte der Mann aus British Columbia für sechs NHL-Organisationen (Anaheim Ducks, Chicago Blackhawks, Minnesota Wild, Phoenix Coyotes, Vancouver Canucks, Pittsburgh Penguins). Nur in den Saisons 2009/10 und 2011/12 wurde Ebbett nie in die AHL geschickt, sonst blieb ihm der Gang in die zweiklassige Liga nicht verwehrt. Neben der sechs NHL-Stationen spielte der Spielmacher auch für die Portland Pirates, Iowa Chops, San Antonio Rampage, Chicago Wolves und zuletzt für die Wilkes-Barre Scranton Penguins.Trevor Smith stand 2011/12 zusammen mit Conacher im siegreichen Calder-Cup-Team der Norfolk Admirals und stand mit 85 Zählern In der internen Skorerliste gleich hinter seinem neuen SCB-Kollegen. In der siegreichen AHL-Saison absolvierte der Stürmer auch 16 Spiele unter Boucher bei den Lightning. Sein NHL-Debüt gab der ehemalige NCAA-Junior im Team von Mark Streit, 2008 bei den New York Islanders. In den letzten zwei Jahren stand der 30-Jährige in der Organisation der Toronto Maple Leafs, wo er unter anderem auch als Kapitän des AHL-Teams Toronto Marlies auflief.Im Schatten von Conacher und Smith stand damals ein gewisser Tyler Johnson. Der Amerikaner hat im Gegensatz zu den Neo-Bernern heute den Durchbruch in der NHL geschafft. Der Mittelstürmer stand in diesem Frühjahr mit Tampa Bay im Stanley-Cup-Final und wurde mit 23 Punkten, vor dem Ex-Bieler Patrick Kane (Chicago Blackhawks), Playoff Topskorer. Sein Vertrag über 3,3 Millionen US-Dollar pro Saison, läuft bei den Lightning noch bis 2017.

 

Aufgezeichnet von Michael Krein im Rahmen des EHC Biel Matchflyers 2015/16

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