ZSC Lions

Logo 1930 - 1997

Gründung: 15. Oktober 1930 (Verein), 1997 (AG)
Gesellschafter: ZLE Betriebs AG
1. Mannschaft: ZSC Lions
VR-Präsident: Walter Frey
Geschäftsführer/Manager: Peter Zahner
Sportchef: Sven Leuenberger (Neu)
Headcoach: Hans Wallson (Sd)
Stadion: Hallenstadion (11’200 Plätze, Baujahr 1939, Renovation 2005)
Erstes NL/NLA-Spiel: 13. Dezember 1930, 4:1-Heimsieg gegen Grasshoppers
NL/NLA: 73. Saison (2017-18)
Meistertitel: 1936, 1949, 1961, 2000, 2001, 2008, 2012, 2014 (8); Champions-Hockey-League 2009 (1); Victoria Cup 2009-10 (1); Continentalcup 2001, 2002 (2)
Vize-Meistertitel: 1938, 1939, 1941, 1942, 1943, 1944, 1945, 1947, 1952, 1960, 2002, 2005, 2015 (13)
Cup-Siege: 1960, 1961, 2016 (3)
Abstieg in SL/NLB: 1971, 1982, 1984, 1986 (4)
NL/NLA-Aufstieg: 1973, 1981, 1983, 1985, 1989 (5)
Champions-Hockey-League: 2008-09, 2014-15, 2015-16, 2016-17, 2017-18 (5)
Victoria-Cup: 2009-10 (1)
Spenglercup: 1935, 1936, 1938, 1942, 1943, 1944, 1945, 1946, 1947, 1952, 1957 (11)

Gesperrte Rückennummern: 21– Reto Sturzenegger (1984 – 1988), 23– Chad Silver (1998 – 1999), 31– Ari Sulander (1998 – 2012)

NHL-Drafts (6 Spieler): Tim Ramholt (2003, Calgary Flames), Mark Streit (2004, Montreal Canadiens), Reto Berra (2006, St. Louis Blues), Jonas Siegenthaler (2015, Washington Capitals), Denis Malgin (2015, Florida Panthers), Auston Matthews (2016, Toronto Maple Leafs)

Saison 2016 – 2017

NLA-Erfahrung: 5’792 Spiele (ohne Playoffs)
NHL-Erfahrung: 1’752 Spiele (Kenins, Klein, Korpikoski, Nilsson, Pelletier, Shore, Wick)
WM-Erfahrung: 379 Spiele
Olympia-Erfahrung: 51 Spiele
Titel-Erfahrung: 40 Meistertitel
NHL-Dratpicks im Team: 7 Spieler (Blindenbacher, Herzog, Klein, Nilsson, Pettersson, Shore, Korpikoski)

NLA-Leader: Mathias Seger (1’128 Spiele)
NHL-Leader: Kevin Klein (700 Spiele)
WM-Leader: Mathias Seger (106 Spiele)
Olympia-Leader: Mathias Seger (16 Spiele)
Titelsammler:
Mathias Seger (7 Meistertitel)
Höchster NHL-Draft:
Robert Nilsson (Nr. 15, 2003)

Hinten: Reinhard (Teamleiter), Schrag (Materialwart), Rüetschi (Materialwart), Badertscher (Masseur), Büsser (Teamarzt), Takken (Physio), Stendahl (Kraft- & Konditionstrainer), Schmid (Materialwart), Siegfried (Goalietrainer) – Mitte: Pestoni, Bachofner, Karrer, Hinterkircher, Herzog, Künzle, Sutter, Marti, Guerra, Baltisberger, Shore, Miranda, Prassl, Pettersson – Vorne: Flüeler, Suter, Klein, Wick, Nilsson, Schäppi, Johansson (Assistenztrainer), Geering, Wallson (Cheftrainer), Blindenbacher, Seger, Baltisberger, Sjögren, Kenins, Schlegel – es fehlt: Korpikoski

#8 Kevin KLEIN

Mit dem 700-fachen NHL-Spieler Kevin Klein haben die Zürcher auf diese Saison einen dicken Fisch ans Ufer des Zürichsees gezogen. Der ehemalige U20-Internationale, 2003 holte er zusammen mit Sidney Crosby Junioren-WM-Silber, wurde im selben Jahr von den Nashville Predators als Nummer 37 in der zweiten Runde im Draft gezogen.

Zwischen 2011 und 2014 spielte er zusammen mit Roman Josi bei den Predators, ehe Klein im Tauschgeschäft mit Michael Del Zotto (spielte im Lockout bei den Rapperswil-Jona Lakers) nach Manhattan zu den New York Rangers transferiert wurde. Die letzten dreieinhalb Jahre gehörte Klein zu den Stammverteidigern bei den Rangers, in der Saison 2014-15 war er hinter Ryan McDonagh statistisch der zweitbeste «Back» der Rangers. Zürich ist aber nicht seine erste Station in Europa, während des Lockouts absolvierte er acht Spiele für die Herlev Eagles in Dänemark.

#26 Lauri KORPIKOSKI

 

Saison 2016 – 2017

Patrick Thoresen, der norwegische T(h)or-garant trifft für die ZSC Lions. (Foto: Hervé Chavaillaz)
Patrick Thoresen, der norwegische T(h)or-Garant trifft zum dritten Mal für die ZSC Lions. (Foto: Hervé Chavaillaz)

Nach sechs Saisons in der Kontinental-Hockey-League (KHL) und einem Jahr bei Djurgardens IF Stockholm kehrt der norwegische Goalgetter Patrick Thoresen in die Schweiz zurück. In der Saison 2008-09 gehörte der heute 32-jährige Stürmer mit 63 Skorerpunkten beim HC Lugano zu den Top-Drei der National-League-A (NLA). In sechs KHL-Spielzeiten war der Mann aus Oslo dreimal unter den besten sechs der Skorerliste zu finden. Schon sein Vater Petter sorgt an der A-Weltmesiterschaft 1993 gegen die Schweiz für Furore, mit dem Game-Winning-Goal schiesst er die Schweiz, mit Biel-Sportchef Martin Steinegger in München in die B-Gruppe.

Einst mit Junland und Axelsson

Mattias Sjögren steigt im Frühjahr 2008, im gleichen Jahr wie der EHC Biel, mit Rögle BK Ängelholm in die oberste schwedische Spielklasse auf. Zwei Jahre später wechselt der 28-jährige Schwede zu Färjestads BK Karlstad, dort steht er zusammen mit dem Ex-Bieler Dragan Umicevic, dem Lausanner Jonas Junland, dem Davoser Dick Axelsson und den ehemaligen Lugano- und Rapperswil-Jona-Söldner Rickard Wallin und Mikael Johansson. Nach einem American-Hockey-League (AHL) Abstecher zu den Hershey Bears, kehrt der 35-fache WM-Spieler nach Europa zurück. Linköpings HC und AK Bars Kazan heissen seine letzten Stationen.

 

Hinten: Reinhard (Teamleiter), Schrag (Material), Takken (Physio), Badertscher (Masseur), Büsser (Arzt), Siegfried (Goalietrainer), Schmid (Material). Mitte: Pestoni, Karrer, Sjögren, Herzog, Künzle, Marti, Guerra, Phil Baltisberger, Hächler, Thoresen, Suter, Kenins. - Vorne: Flüeler, Shannon, Luca Cunti, Wick, Nilsson, Schäppi, Johansson (Assistenztrainer), Seger, Wallson (Trainer), Trachsler, Bärtschi, Blindenbacher, Geering, Chris Baltisberger, Schlegel
Hinten: Reinhard (Teamleiter), Schrag (Material), Takken (Physio), Badertscher (Masseur), Büsser (Arzt), Siegfried (Goalietrainer), Schmid (Material). – Mitte: Pestoni, Karrer, Sjögren, Herzog, Künzle, Marti, Guerra, Phil Baltisberger, Hächler, Thoresen, Suter, Kenins. – Vorne: Flüeler, Shannon, Cunti, Wick, Nilsson, Schäppi, Johansson (Assistent), Seger, Wallson (Trainer), Trachsler, Bärtschi, Blindenbacher, Geering, Chris Baltisberger, Schlegel. – Es fehlt: Rundblad.

 

Aufgezeichnet von Michael Krein im Rahmen des EHC Biel Matchflyers 2016-17.

Saison 2015 – 2016

Phil Baltisberger (links) und Pius Suter krhren nach zwei Saisons bei Guelph Storm zu den ZSC Lions zurück. (Foto: OHL Images)
Phil Baltisberger (links) und Pius Suter kehren nach zwei Saisons bei Guelph Storm nach Zürich zurück. (Foto: OHL Images)

Am 17. September 1997 kam Auston Matthews, sieben Tage nach dem errechneten Geburtstermin, in Scottsdale/Arizona zur Welt. Hätte Matthews pünktlich das Licht der Welt erblickt oder zumindest zwei Tage früher, gäbe es den Neuzuzug bei den ZSC Lions nicht. Dann wäre der US-Mexikaner (seine Mutter ist Mexikanerin) beim NHL-Draft schon im vergangenen Juni von einem Klub der National-Hockey-League (NHL) gezogen worden. Nun haben die Lions jenen Spieler in ihren Reihen, der im nächsten NHL-Draft mutmasslich als Nummer 1 gezogen werden wird. Die Fachwelt in Nordamerika sieht den grossgewachsenen Center als zukünftigen Superstar.

Noch muss das 17-jährige Wunderkind auf der Tribüne Platz nehmen. Mitspielen darf Matthews erst am Samstag, 18. September beim Heimspiel gegen Fribourg-Gottéron, am Tag nach seinem 18. Geburtstag. Diese Einschränkung ist Teil der Arbeitsbewilligung, die Matthews erst vor einem Monat erhalten hat. Noch nie war ein so junger Ausländer in der NLA und noch nie spielte ein nordamerikanischer Top-Junior in seiner Draft-Saison in Europa. Unter Gleichaltrigen kann er nichts mehr beweisen. Im amerikanischen Junioren-Nationalteam hat der zweifache U18-Weltmeister von 2014 und 2015 den Rekord von Patrick Kane mit 166 Punkten in 104 Spielen gebrochen.

Das Guelph Storm-Duo

Verteidiger Phil Baltisberger und Stürmer Pius Suter spielten in den vergangenen zwei Jahren in der Ontario-Hockey-League (OHL) bei den Guelph Storm und holten sich den nötigen Schliff für die NLA. Gleich in ihrer ersten Saison gewannen die beiden mit Guelph den J. Ross Robertson-Cup, der für den Titelgewinn der OHL überreicht wird. Als Krönung folgte die Teilnahme am Memorial-Cup, wo jeweils die Titelträger aus den drei besten kanadischen Juniorenligen (OHL, QMJHL und WHL) und der Gastgeber des Austragungsortes antreten. Baltisberger und Suters Team konnte erst im Final von den Edmonton Oil Kings (3:6) gestoppt werden.

Nach zwei Jahren OHL-Jahren und 111 (Suter), bzw. 43 (Baltisberger) Skorerpunkten fügten sich die beiden Rückkehrer in den Champions-Hockey-League spielen nahtlos in die Mannschaft von Marc Crawford ein. Suter traf beim 6:1-Sieg gegen den HC Gap Rapages zum ersten Mal für die Lions. Verteidiger Baltisberger kam in drei Spielen regelmässig zum Einsatz und holte 6 Strafminuten. Mit Matthews, Suter und Baltisberger bringen gleich drei Talente frischen, nordamerikanischen Wind ins erfahrene Team der Zürcher.

Aufgezeichnet von Michael Krein im Rahmen des EHC Biel Matchflyers 2015-16.

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