TACKLA

SC Bern

Der SC Bern spielt im Dezember 1991 und 1992 in den beiden Europacup-Finalturnieren in Düsseldorf in dieser wunderbaren Tackla-Version. Bernhard Schümperli ist beide Male (1991 spielt Schümperli zeitgleich an der U20-WM und 1992 wird er nach Biel transferiert) nicht dabei. Sein Trikot ist trotzdem angefertigt worden.

Düsseldorfer EG

Die Düsseldorfer EG beeindruckt in ihrer erfolgreichsten Zeit der Klubgeschichte mit den türkisfarbenen Trikots von Hauptsponsor „Epson“. Zwischen 1989 und 1993 spielen die Rheinstädter zwei Bundesliga-Saisons (die Version der Nummer 28, 1989-90 und Uli Hiemer 1990-91) und vier Europacup-Endrunden im Epson-Design. Das Original-Trikot von Michael Flemming wird nur während zwei Europacup-Partien 1990-91 (Kasten) getragen. Es trägt daher keinen Epson-Schriftzug, auf den Ärmel den IIHF-Sponsor „Allianz“ und die Schulterpartie ist anders gestaltet als auf dem Meisterschafts-Trikot. Der Vorname „Michael“ ist ausgeschrieben, weil mit Bruder „Markus“ ein zweiter „M. Flemming“ bei der DEG im Kader steht.

DatumOrtGegnerGAPIM
27.12.1990DüsseldorfSparta Prag 2:6000
28.12.1990DüsseldorfLugano 6:2000
Meetpoint Eaters Geleen

Der niederländische Spitzenklub Eaters Geleen spielt 1992-93 im Tackla-Tenü im Europacup in Villach. Leider ist das Trikot ohne die für Tackla übliche Schulterpartie (drei Diamanten) gestaltet. Dennoch ist das Schachbrett-Muster auf Tackla-Trikots einzigartig. Die Holländer spielen in der heimischen Meisterschaft von 1991 bis 1994 in diesen Jerseys, dabei sind nur die weissen Heimtrikots mit Namen versehen. Die Nummer 18 wird dabei von diversen Ersatzausländern getragen, wie zuletzt beim Beker-Cup (Cup-Final) 1994 gegen die Tilburg Trappers.

EC Ottakringer Graz

Die grosse Ära des EC Ottakringer Graz beginnt mit dem Amtsantritt von Präsident Hannes Kartnig. Zwischen 1993 und 1995 steigen die „Elefanten“ mit Tackla ins Titelrennen. Mit den Schweden Kent Nilsson und Jan Viktorsson stehen zwei Weltklasse-Spieler im Kader, dennoch reichts „nur“ zu drei österreichischen Vizemeistertitel und Alpenliga-Bronze. Das gelb-schwarze Elefanten-Trikot erreicht Kultstatus und zählt zu den schönsten seiner Epoche.

ASD Dukla Jihlava

Nichts ist so kompliziert wie die Tackla-Geschichte von Dukla Jihlava. Der tschechische Traditionsclub spielt 1989-90 eine halbe Saison und 1991-92 eine ganze Saison im Tackla-Design. Nach einem souveränen Qualifikationssieg scheidet die Mannschaft um Nationalverteidiger Frantisek Kucera bereits im Viertelfinal gegen Litvinov aus. Kucera bestreitet 41 Partien, rund die Hälfte davon absolviert Dukla in einem Jersey des Ausrüsters „Yvette“, ehe die Saison in Tackla zu Ende gespielt wird. Zwei Jahre später kommt das Tackla-Dress erneut zum Einsatz. Teilweise werden die „alten“ Jerseys wieder verwendet und alte-, durch neue Namen ersetzt.

Jokerit Helsinki

Der finnische Meister trägt das Tackla-Schmuckstück in weiss und violett am Europacup-Finalturnier 1992 in Düsseldorf. Die Finnen holen die Bronze-Medaille und spielen als einzige Mannschaft, mit dem in Finnland üblichen „Kragen“. Der Finne Mika Johansson gehört zum erweiterten Kader und kommt in Düsseldorf nicht zum Einsatz.

TJ Poldi Kladno

In der Saison 1989-90 kommen die ersten Tackla-Trikots in der obersten tschechoslowakischen Spielklasse zum Einsatz. Poldi Kladno gehört zu den Tackla-Pionieren. In der ersten Tackla-Saison Poldis schafft der damals 17-jährige Jaromir Jagr seinen Durchbruch. Der Ausnahmekönner mit der Nummer 15 wird Topskorer seiner Mannschaft und gehört zu den besten Skorern der 1. Liga. Supertalent Jagr führt Kladno bis in den Halbfinal, dort scheitert die Mannschaft erst im letzten Spiel am späteren Meister HC Sparta Prag. Kladno spielt zwei Saisons im Tackla-Design. Der Tackla-Satz von 29 Trikots (mit den Nummern 1 bis 29) bleibt namenlos und wird über zwei Saisons weitergegeben. 1989-90 trägt Miroslav Mach die Nummer 22, ein Jahr später Tomas Placatka. Das Jersey steht rund 50-mal (52 Spiele in blau) im Einsatz.

Klagenfurter AC

Der Klagenfurter AC startet in der Saison 1992-93 mit Ausrüster «Tackla». In der ersten Version ist Hauptsponsor «winterthur» oberhalb des Logos zu sehen. Erstmals ziert der «Lindwurm», das Wahrzeichen und Wappentier von Klagenfurt das Logo des Rekordmeisters. In der Saison 1993-94 verschwindet der langjährige Sponsor «winterthur» und wird durch «Hirter Pils» ersetzt. «Mazda» bleibt dem KAC erhalten. In der Spielzeit 1994-95 trägt der KAC weiterhin «Tackla-Jerseys», allerdings verschwinden die traditionellen Diamanten auf dem Schulterbereich. Gesucht wird immer noch der Spieler mit der Nummer 24

CHZ TJ Litvinov

Das erste Tackla-Jersey Litvinovs ist gleichzeitig das letzte „kommunistische“ Trikot. Letztmals erscheint dabei das Logo „CHZ CSSP TJ Litvinov“. In diesem Design stürmt der Traditionsklub bis ins Endspiel, scheitert aber an Dukla Jihlava. Die Rückennummer 9 ist ein Zusatzleibchen, welches nur sporadisch für Auswechselspieler zum Einsatz kommt.

HC Devils Mailand

In einem hervorragenden Design treten die Devils Mailand an der Europacup-Endrunde 1992 in Düsseldorf an. Mailand spielt vier Partien in der weissen und roten Version. Die Silvio-Berlusconi-Truppe kommt nach Siegen über Bern und Unia Oswiecim bis ins Bronze-Spiel. Beim Italienischen Meister stehen drei Torhüter im Aufgebot. Nicolino „Nick“ Sanza ist der dritte Goalie und kommt nicht zum Einsatz. Die Devils tragen das Tackla-Trikot 1993-94, in der Vorbereitung- und 1994-95, in zehn Partien der Alpenliga noch einmal.

KS Unia Oswiecim (Union Auschwitz)

Die Polen aus Auschwitz qualifizieren sich 1992, als erst zweite Mannschaft des Landes für ein Europapokal-Endrundenturnier. Drei Partien absolvieren die Osteuropäer im Tackla-Trikot gegen die europäische Spitzenklasse, in „blau“ gewinnen die krassen Aussenseiter gegen Schweizermeister Bern. Die Trikots werden nach dem Turnier noch bis 1996 in der polnischen Ekstraliga getragen.

HC Sparta Prag

1989-90 spielt sich CKD Sparta Prag mit seiner ersten Tackla-Version bis zum tschechoslowakischen Meistertitel. Zur Titelverteidigung spielt Sparta zwar im selben Design, jedoch ziert anstelle des kommunistischen «Sterns», neu ein grosses «S» die Brust des Jerseys. Mit einem dezenten Sponsor «Daewoo», qualifizieren sich die Tschechoslowaken beim Europacup-Halbfinal-Turnier in Lugano für die Endrunde. Mit dabei ist Jaromir Kverka mit der Nummer 26, dies ist allerdings nur sein Fantrikot.

HC Rouen

Als wahre Augenweide gilt das Jersey des HC Rouen, die Nordfranzosen haben damit ihren ersten Auftritt im Dezember 1991 gegen die Düsseldorfer EG. Die Mannschaft von Larry Huras erspielt sich gegen den deutschen Titelträger sogar eine 3:1-Führung. Zu den Schlüsselspielern dieser Partie gehört Benoît Laporte, der Frankokanadier erzielt im „schwarzen“ Trikot zwei Tore (27. und 33. Minute). Rouen verliert die Partie durch fünf Gegentore im Schlussabschnitt. Gegen den SC Bern spielen die „Dragons“ im weissen Trikot, auch dort steuert Laporte einen weiteren Treffer bei. In der heimischen Meisterschaft spielt Rouen zwischen 1990 und 1994 in vier Tackla-Versionen.

DatumOrtGegnerGAPIM
28.12.1991DüsseldorfDüsseldorf 3:6200
TPS Turku

Turku ist ab 1988 einer der treusten Tackla-Träger im finnischen Eishockey. 1990-91 trägt der finnische Meister bereits die dritte Version. Dunkelblau prägt das „Auswärts-Trikot“, welches in der Heim-Version in weiss getragen wird. Die Nummer 23 trägt der langjährige Kapitän Hannu Virta. Die namenlose Version Virtas wird als Game-Version gefertigt. Die Game-Version unterscheidet sich am unterem Teil des Ärmels, welche bei den Match-Trikots doppelt genäht wird. Getragen wird das Trikot von Virta nie, dennoch ist es mehr als ein Fantrikot. Turku trägt das Trikot zwischen 1990 und 1992 und feiert damit den Meistertitel 1991.

Weitere Klub-Teams
Nationalteams
Italien

Italien präsentiert sich an der B-Weltmeisterschaft 1990 in Eindhoven im farbenfrohen «Tricolore-Design.» Die «Azzurri» spielen nur ein Jahr in diesem Menü, die U20-Junioren noch im gleichen Jahr (Dezember 1990), an der C-Weltmeisterschaft 1991 im jugoslawischen Belgrad an. Der Comer Mauro Meneghini spielt alle sieben Partien und steuert beim zweiten Tabellenrang der Italiener zwei Tore bei.

Ein Jahr später spielen die Italiener in einem neuen, ganz schlichten Design. Dabei wird auch englische Schriftzug «Italy» zum heimischen «Italia» gewechselt. In diesem Trikot steigt das Nationalteam an der B-Weltmeisterschaft im jugoslawischen Jesenice und Laibach in die A-Gruppe auf. Das A-WM Turnier 1992 in Prag und Bratislava, sowie Olympischen Spiele in Albertville absolvieren die Italiener in diesem Jersey.

DatumOrtGegnerTAPIM
27.12.1990BelgradGrossbritannien 5:200
28.12.1990BelgradSüdkorea 5:100
30.12.1990BelgradGriechenland 21:100
31.12.1990BelgradUngarn 9:000
2.1.1991BelgradNordkorea 3:400
3.1.1991BelgradJugoslawien 6:200
5.1.1991BelgradBulgarien 8:100

Spanien

Tschechoslowakei/CSSR

Trikot-Versionen

Nation198819891990199119921993
Australien12222
Österreich123333
Belgien122222
Weissrussland1
Bulgarien12??33
Kanada11122
China122222
Tschechien1
Dänemark122222
Spanien1123
Estland1
Finnland122333
Frankreich122233
Grossbritannien11122
Deutschland123445
Griechenland (*U20)*111
Ungarn1233
Israel12
Italien123334
Japan122222
Südkorea122222
Kasachstan1
Lettland1
Litauen1
Luxemburg11
Mexiko (U18)1
Niederlande123333
Norwegen123333
Neuseeland1
Polen122222
Nordkorea122222
Rumänien122222
Russland12
Südafrika11
Slowenien1
Schweiz122343
Slowakei (U18)1
Schweden122222
Tschechoslowakei12334
Türkei1
Sowjetunion12223
Ukraine1
USA111111
Jugoslawien12?34

Weitere Klub-Teams
Australien: Perth Wildcats
Deutschland: EC Bad Nauheim, EC Hedos München (1989-91), ESV Kaufbeuren (1990-94)
Frankreich: HC Epinal (1993-94), HC Gap (-95), Français Volants Paris (1988-94), OHC Viry-Essonne Jets (1994-95), Hockey Villard de Lans (1989-90)
Italien: HC Mailand (1991-92), SV Ritten
Niederlande: Dordrecht Lions, Meetpoint Eaters Geleen (1992-94)
Flame Guards Nijmegen (1989 – 90, 199.. – 9..), Agpo Tilburg Trappers (1989-92)
Norwegen: Stjernen Fredrikstad, Storhamar IL Hamar, Lillehammer IK (199. – ..), Furuset IL Oslo, Viking Stavanger (1994-95), Trondheim IK (19.. – ..)
Österreich: SV Ehrwald, VEU Feldkirch (1990-91, 1992-95), Villacher SV
Schweden: Leksands IF (1991-93), Malmö IF (1992-93), AIK Solna Stockholm, Djurgardens IF Stockholm (1990-92), Västeras IK
Südafrika: Johannesburg Flyers
Tschechoslowakei: Motor Ceske Budejovice, VSZ Kosice, AC Nitra (1990-91), TJ Tesla Pardubice (1989-90), Skoda Plzen, Dukla Trencin, TJ Vitkovice, AC ZPS Zlin
Ungarn: Ferencvaros TC Budapest (1992-93), Lehel HC Jaszbereny (1992-93)