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Wo bleibt die Dieci-(S)p(e)zza?

Die Rapperswiler Spezza-Wurst…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Rapperswil gibts seit letzten Samstag alles von Lockout-Star Jason Spezza. Da gibts eine Hot Dog Spezzial Wurst für CHF 7.-, ein Spezza Mini-Trikot für CHF 20.- und einen Spezza-Schal für CHF 30.-, satte CHF 57.- kostet der ganze Spezza-Lockout-Spass.

Was es von Spezza noch nicht gibt sind: Spezza-Tore, Spezza-Assists und Spezza-Punkte. Und dies trotz 14 Lakers-Treffern in den letzten zwei Spielen. Da muss doch Spezza Mal getroffen haben? Nein.

Spezza erzielt in der NHL mehr als einen Skorerpunkt pro Spiel und in Rapperswil bleibt er nach drei Spielen immer noch punktelos. Es ist als müsste ein Süsswasser-Krokodil plötzlich im Salzwasser schwimmen, die Umstellung auf das grosse Eisfeld und die neuen Mitspieler ist auch für einen Mann wie Spezza gewiss nicht ganz einfach.

Ein kleiner Trost, auch Doug Gilmour traf beim ersten Lockout 1994/95 erst in seinem letzten Spiel für die Rapperswiler. Wann trifft Spezza und warum gibts in der Diners Club Arena eigentlich noch keine „Dieci“ (S)p(e)zza?

Tyler Seguin auf Chris Chelios‘ Bieler-Spuren…

Biel Captain Mathieu Tschantré kurz vor dem Interview. Foto: Hervé Chavaillaz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor einem Interview bietet sich manchmal die Gelegenheit über ganz andere Dinge als den aktuellen Bieler 4:3-Sieg gegen Lugano zu diskutieren. Die Unterhaltung mit Mathieu Tschantré beginnt bei Rick Nash’s Hattrick in Davos und endet mit dem Bieler-Lockout-Star vor 18 Jahren.

Während des ersten NHL-Lockouts 1994/95 war der aktuelle Biel-Captain Mathieu Tschantré gerade Mal 10 Jahre alt und spielte bei den Moskitos des EHC Biel. Auf meine Frage ob er sich denn an das Engagement von Chris Chelios erinnern könne, antwortet Tschantré mit grosser Begeisterung: „Ich war im Freihockey als der NHL-Star Chelios im Bieler Eisstadion eingetroffen war, für uns war dies das Grösste.“

In dieser Woche trifft mit Tyler Seguin erneut ein ganz grosser aus der NHL in Biel ein. Seguin ist Biels grösster Transfercoup seit der Chelios Kurzvisite (3 Spiele) vor 18 Jahren. Der damals 10-jährige Mathieu empfängt dieses Mal den NHL-Star als Bieler Team-Captain. Und womöglich wird auch da wieder ein Bieler Nachwuchsspieler den grossen Seguin bestaunen – und wer weiss in 18 Jahren…

Und übrigens… …vor 18 Jahren trafen die zwei grössten Attraktionen auf Schweizer Eis, Doug Gilmour und Chris Chelios mit Rapperswil und Biel nicht mehr aufeinander. Chelios verletzte sich im dritten Spiel gegen Davos und musste frühzeitig nach Kanada zurückkehren. Eine Woche später mussten die Bieler ohne Chelios gegen Gilmour-Rappi ran.

Am Samstag kommts nun doch noch zum NHL-Knüller zwischen Biel und Rapperswil mit den Attraktionen Tyler Seguin und Jason Spezza.

Lockout, Australien und Rapperswil

Zwei ehemalige Australien-Söldner: Michael Krein und Andreas Camenzind (Rapperswil-Jona Lakers).

In der 14. Minute erzielt Andreas Camenzind durch ein herrliches Zuspiel Adrian Wichsers den 1:1-Ausgleich gegen den HC Davos. Die Lakers gewinnen das zweite Saisonspiel mit 3:2 nach Verlängerung gegen Davos. Für den zum Verteidiger umfunktionierten Camenzind ist es der erste Treffer der neuen Saison.

Und – es ist der erste Treffer seit «nur» knapp vier Monaten, Camenzinds Pause dauerte kürzer als die seiner Teamkollegen. Seinen letzten Treffer erzielte er mitten im Sommer oder im australischen Winter, am 19. Mai 2012 vor 260 Zuschauern in Melbourne mittels Penalty gegen den Australier Fraser Carson im Tor der Melbourne Mustangs.

Irgendwie verrückt, nach 7 Spielen und 17 Punkten bei den Gold Coast Blue Tongues in Brisbane kehrte der gebürtige Wettinger wieder an den Zürichsee zurück. Nun heissen die Gegner wieder ZSC Lions und HC Davos statt Melbourne Ice und Adelaide Adrenaline und die Mitspieler Jason Spezza statt Marco Bertossa…