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Schlagwort-Archiv New York Rangers

Vier Schweizer im Draft 2018 gezogen

Der Bündner Nico Gross wurde im Draft 2018 als erster Schweizer gezogen. (Goodall Media/oshawagenerals.com)

Mit Nico Gross, Philipp Kurashev, Akira Schmid und Tim Berni wurden beim NHL-Draft in Dallas vier Schweizer gezogen. Zwischen 1976 und 2018 wurden bisher 69 Spieler aus der Schweiz im Draft berücksichtigt. Als Nummer eins wurde der schwedische Verteidiger Rasmus Dahlin von den Buffalo Sabres ausgewählt. Dahlin ist nach Mats Sundin (1989), erst die zweite Nummer eins aus dem Land des Weltmeisters. Der 18-Jährige spielt für die Frölunda Indians in Göteborg und wurde bei der U20-WM zum besten Verteidiger ausgezeichnet.

Dritter Schweizer der Rangers

Als erster Schweizer wurde Nico Gross in der vierten Runde als Nr. 101, von den New York Rangers gezogen. Der Verteidiger in Diensten der Oshawa Generals, kam in der Ontario-Hockey-League in 63 Spielen auf 14 Skorerpunkte. Der St. Moritzer hat drei U18 Weltmeisterschaften- und zwei U20 WM-Turniere bestritten und spielte in der Schweiz zuletzt bei der EV Zug Academy. Bei den New York Rangers ist Gross, nach Sven Helfenstein (2000) und Philippe Furrer (2003) der dritte Schweizer Draftpick der Geschichte.

Gross, Kurashev, Schmid und Berni sind die NHL-Drafts Nummer 66 bis 69

Philipp Kurashev kam ebenfalls in der vierten Runde, als Nummer 120 der Chicago Blackhawks zum Zug. Der Sohn von Chur-Trainer Konstantin Kurashev spielt seit zwei Jahren in der Quebec-Major-Junior-Hockey-League bei den Quebec Remparts. Der Stürmer kam dabei in 134 Spielen auf 122 Skorerpunkte. Bei Chicago ist der Junioren-Internationale, nach Lars Weibel (1994), Reto von Arx und Arne Ramholt (beide 2000), der vierte gezogene Schweizer, wobei nur Von Arx zu NHL-Einsätzen gekommen ist.

Auf Senn folgt Schmid

In der fünften Runde wurde Langnaus Goalie-Talent Akira Schmid von den New Jersey Devils als Nummer 136 ausgewählt. Die Organisation von Nico Hischer und Mirco Müller, wählte mit Gilles Senn (Davos) schon im vergangenen Jahr einen Torhüter aus der National-League. Schmid kam in der vergangenen Saison in sechs Mannschaften zum Einsatz. Neben dem U18, U19 und U20 Nationalteam, wurde der 18-Jährige bei Langnaus Elite-Junioren, beim Partnerteam EHC Thun und für eine Partie der SCL Tigers (22. März 2018) in der National-League eingesetzt. Bei den Devils ist Schmid, nach Mauro Jörg (2010), Hischer und Senn der vierte gedraftete Schweizer.

Berni nach Columbus

Als vierter und letzter Schweizer wurde Tim Berni in Runde sechs von den Columbus Blue Jackets als Nummer 159 ausgewählt. Der Verteidiger der ZSC Lions kam in 15 Playoff-Spielen beim Schweizermeister zum Einsatz und absolvierte die U20 WM in Buffalo. Für Columbus ist Berni, nach Raffaele Sannitz (2001) und Calvin Thürkauf (2016) erst der dritte berücksichtigte Schweizer in der aktuellen Organisation von Dean Kukan.

Deutscher in erster Runde

Der deutsche Dominik Bokk wurde von den St. Louis Blues in der ersten Runde als Nummer 25 gewählt. Der 18-Jährige Stürmer der Växjö Lakers ist, nach Olaf Kölzig (1989), Marco Sturm (1996), Marcel Goc (2001) und Leon Draisaitl (2014), erst der fünfte Deutsche, der in der ersten Runde des Drafts gezogen wurde. In der letzten Runde als Nummer 170 der Florida Panthers, wurde mit Justin Schütz ein zweiter Deutscher ausgewählt.

Vom Bettler zum König?

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Der schwedische Weltklassegoalie Henrik Lundqvist gewann schon fast alles was es im Eishockey zu gewinnen gibt: Olympia-Gold 2006, Olympia-Bronze 2014, U20-Weltmeisterschaftsgold 2000 und 2001, holte zweimal den schwedischen Meisterkübel 2003 und 2005 (mit Martin Plüss) und zweimal WM-Silber 2003 und 2004. Nur der Stanley-Cup fehlt „King-Henrik“, wie er im Madison Square Garden jeweils gefeiert wird.

Erstmals seit ihrem vierten und letzten Stanley-Cup-Sieg stehen die New York Rangers wieder im Endspiel und die Chancen auf den Pott sind so gut wie nie zuvor. Dabei begann Lundqvists NHL-Karriere alles andere als optimal. Im NHL-Draft wurde der Schwede von den Rangers erst in der siebten Runde als Nr. 205 gezogen. Im gleichen Jahr wurde Sven Helfenstein als Nr. 175 von den Rangers gedraftet.

Ungaren, Briten, Israeli und Sven Helfenstein wurden im Jahr 2000 noch vor Henrik Lundqvist gedrafted!

Unter den Torhütern wurde Rick Di Pietro als Nr. 1, von den New Yorker Stadtrivalen aus Long Island gezogen. Sogar der ungarische Nationalkeeper Levente Szuper wurde vor Lundqvist als Nr. 116 von den Calgary Flames berücksichtigt. Es kommt noch eindrücklicher, der israelische Nationalspieler Max Birbraer (Nr. 67) und der Brite Colin Shields (Nr. 195) wurden ebenso vor dem kühlen Schweden gedraftet.

Rückblickend gesehen gabs „King Henrik“ für die Rangers als absolutes Schnäppchen. Drei Jahre später sicherten sich die Rangers, den an sechster Position gedrafteten Keeper Al Montoya. Lundqvist bestritt bis heute über 600 Spiele für New York, im Gegensatz zum Topdraft von 2004 mit knapp 90 NHL-Partien.

 

 

Von Rangers, Kaffi und Bertaggia’s

Erstmals seit 1984 lief trug wieder ein Bertaggia die Zuger-Farben auf heimischem Eis. Lugano-Legende Sandro Bertaggias Sohn Alessio wechselte auf die aktuelle Saison von den Brandon Wheat Kings an den Zugersee. Der junge Bertaggia trug sich mit einem Assist auch gleich in die Skorerliste ein – es war der 1. EVZ-Skorerpunkt eines Bertaggias seit 1984 – was für eine Geschichte.

Wer’s mit den Rangers nicht schafft, schaffts mit Biel

Eine andere Geschichte ist die Story von Biel’s Brendan Bell. Der Kanadier ging hier im Herbst 2011 mit den New York Rangers mit 4:8 unter – mit Biel führte der Vertieidger nach 34 Minuten mit 3:0! Was er mit den Rangers nicht schaffte, schafft er mit Biel? Nein, denn ausgerechnet Bell leitete mit einem dummen Scheibenverlust das 1:3 der Zuger und somit den Untergang bis zur 3:4-Niederlage aus Sicht der Seeländer ein.

Schnapszeiten und Kaffi-fertig

Und was gab’s sonst noch in der Bossard-Arena «von Zug» – ach ja die Schnapszahlen, die gib’s in jedem verdammten Spiel – die Spielzeit in Zug wurde Beispielsweise bei 28:28, bei 30:30 und bei 49:49 gestoppt. Apropos Schnaps oder Kaffi-Schnaps – wo ist eigentlich der Fanklub von Rotkreuz? In der alterwürdigen Hertihalle wurde man jeweils von den Rotkreuzern pausentlich mit Kaffi-Schnaps verpflegt – kalt aber herrlich war’s.

«Nino is my Buddy»

Aussteigen vor dem Marriot's Hotel in Uniondale: v. li. Brom, Bodmer, Zurbuchen (unten), Saxer, Pfeiffer, Krein und Taxifahrer Serge Mars (hinten). Foto: eishockeyblog.ch

Aussteigen vor dem Marriott’s Hotel in Uniondale: v. li. Brom, Bodmer, Zurbuchen (unten), Saxer, Pfeiffer, Krein und Taxifahrer Serge Mars (hinten). Foto: eishockeyblog.ch

«I think Track six, but i’m not sure, i let you know about this» sagt der Zugbegleiter als ich ihn über die Gleisnummer beim umsteigen in Jamaica frage. Jamaica? Gemeint ist nicht der Karibikstaat, sondern ein Vorort von New York. Rolf Pfeiffer und ich haben keine guten Erinnerungen an Jamaica, gingen wir doch vor einem Jahr beinahe «lost in Jamaica». Viele Immigranten aus dem Karibikstaat wohnen dort, erklärt uns Taxifahrer Serge Mars zwei Tage vorher. Die letzte und fünfte Station des fünftägigen NHL-Road-Trips ist zum zweiten Mal Uniondale.

Flyers, Sabres, Devils, Ducks, Islanders, Hurricanes, Rangers, Blue Jackets und Senators heissen die klingenden Namen des diesjährigen Trips. Wells Fargo Center, Prudential Center, Nassau Veterans Memorial Coliseum und nicht zu vergessen «The Worlds Most Famous Arena» der Madison Square Garden heissen die NHL-Schauplätze. Nirgends sonst auf der Welt sind innerhalb von zwei Stunden vier NHL-Teams stationiert und nirgends sonst auf der Welt kann man innert fünf Tagen fünf NHL-Spiele in solch kurzer Distanz bewältigen.

 Man wird freundlich gebeten die Lobby wieder zu verlassen

New York gilt nicht nur als «Hauptstadt» der Welt, sondern auch als NHL-Headquarter, an der 1185 Avenue of the Americas oder besser bekannt als 6th Avenue logiert die NHL seit Jahren. Die NHL Hauptzentrale ist in New York so unsichtbar wie die geheimen Waffenlabore des britischen Geheimdienstes in den James Bond Filmen. Von aussen findet man nicht einmal ein Türschild oder ein Logo. Erst an der Rezeption erntet man beim Fragen nach der «NHL» einen verblüfften Blick und wird freundlich gebeten die Lobby wieder zu verlassen. Dabei ist man im offiziellen NHL Reebok Store nebenan schon näher als man denkt, doch kaum ein Kunde würde im Traum erahnen, dass sich das NHL-Hauptquartier im gleichen Gebäude nur wenige Stockwerke höher befindet.

Streets of Philadelphia

Unser NHL-Road-Trip beginnt aber nicht in New York, sondern in Philadelphia – per Amtrak kommt man innert anderthalb Stunden vom Herzen Manhattans in die „Streets of Philadelphia“, sogar Bruce Springsteen hat eine „Retired Number“ an der Stadiondecke – nach einer 15-minütigen Taxifahrt erreicht man das Wells Fargo Center der Philadelphia Flyers. Wir sehen wie die Flyers einen 0:2 Rückstand nach dem ersten Drittel noch in einen 7:2-Sieg ge Buffalo Sabres verwandeln. Dabei erleben wir das erste NHL-Tor von Erik Gustafsson und den Ausfall von Daniel Brière. Und ja, das Blut wie zu Zeiten der „Broad Street Bullies“ fliesst jetzt nach dem Spiel, wenn zwei betrunkene Schweizer durch die Sitzreihen die Stadiontreppe herunterstürzen.

Meet-and-Greet mit Hiller und Sbisa

Am zweiten Tag steht Newark auf dem Programm. Beim „Will Call“ Schalter hinterlässt uns Jonas Hiller sechs Karten für die Familienzone, wo wir uns nach dem Spiel kurz mit Luca Sbisa und Jonas Hiller unterhalten können. Die Ducks um Hiller und Sbisa verlieren erst im Penaltyschiessen mit 2:3 gegen die New Jersey Devils. Die nächsten Schweizer sehen wir 24 Stunden später auf Long Island. Zu sechst buchen wir ein Taxi und erleben auf der Hinfahrt eine anderthalbstündige Sightseeing Tour – mit dem besten Taxifahrer Long Islands, wie Serge Mars selber von sich behauptet – durch Queens, Jamaica und Uniondale.

Der Weg ins Nassau Veterans Memorial Coliseum führt immer durchs Marriott’s Hotel. Vor und nach dem Spiel ist die „Champions-Bar“ besser besetzt als das Nassau Veterans Memorial Coliseum während des Spiels. Erstmals sehen wir zwei Schweizer im selben Team, Mark Streit und Nino Niederreiter sind die letzten welche nach dem Warm-Up das Eisfeld verlassen. John Tavares ist der Mann des Spiels, Streit bucht zwei Assists und Niederreiter holt in seiner dezimierten Eiszeit das Optimum heraus, die Islanders gewinnen gegen die Carolina Hurricanes verdient mit 4:3.

 

The World’s Most Famous Arena

Zurück nach Manhattan und zum Madison Square Garden. Die New York Rangers sind, gemessen an ihrer Zeitachse, das traditionsreichste- aber auch die erfolgloseste Mannschaft New Yorks. Seit der Gründung 1926 holen die Rangers vier Stanley-Cups, die Islanders, holen in 46 Spielzeiten weniger ebenfalls vier mal den Pott. Noch besser sind die New Jersey Devils, denn sie müssen in 76 Jahren nur noch einen Titel holen um das Palmarés der Rangers zu egalisieren. Trotzdem gelten die Rangers als „Kultteam der Original Six“ und der Madison Square Garden ist Weltberühmt. Ruhm und Kult sind grösser als New Yorks Erfolge, umso wichtiger, dass die Rangers aktuell die Rangliste der Eastern Conference anführen.

Gegen den Conference-Letzten aus dem Westen, die Columbus Blue Jackets um Captain Rick Nash, reichts erst zum Overtime–Sieg (3:2). Schlüsselszene ist ein nicht gegebener regulärer Rangers-Treffer im Mitteldrittel. Das Head-Duo Stephane Auger/Don van Massenhoven (pfeifen schon am Vortag in Uniondale) greift zum Telefonhörer nach Toronto – sämtliche Torentscheide werden in Toronto gemanagt, wie uns Luca Sbisa in Newark erzählt hat – wo sich dieses mal die Verantwortlichen in der Zentrale im 11 Stock an der Bay Street wohl gerade ein Nickerchen gönnen? Denn das Video auf dem Screen zeigt die Puck-Überquerung der Torlinie bei 00:01 Sekunden und führt zu einem kurzzeitigen „raunen“ im Garden.

Howie und die Rookies

Zurück zu meinem Long-Island-Rail-Road-Trip nach Uniondale, nach anderthalb Stunden und einer kurzen Taxifahrt erreiche ich das Marriott’s Hotel in Unodale. Das Marriott’s ist Dreh- und Angelpunkt des Nassau Veterans Memorial Coliseum, hier logieren nicht nur sämtliche Gästeteams und Gegner der Islanders, sondern auch sämtliche Fans oder die Islanders-Rookies. Und wer das Marriott’s mit dem Taxi verlässt, kommt kaum an Howie Kats vorbei. Kats ist selbständiger Taxifahrer, gehört aber seit Jahren zum Hotelinventar. Kats ist eine Art fahrendes Islanders-Lexikon oder der Hockey-Journalist unter den Taxifahrern. „Nino is my Buddy“ sagt Kats nachdem ich ihn über meine Herkunft orientiere. Howie begleitet jeden Rookie bei dessen Ankunft und kennt die neuen Spieler zu Beginn besser als Isles-Headcoach Jack Capuano.

Das Marriott’s ist Dreh- und Angelpunkt des Nassau Veterans Memorial Coliseums

Ich selber fahre nach dem letzten Spiel, welches für die Islanders die bitterste Niederlage (0:6) der aktuellen Saison absetzt, zum dritten Mal mit Howie’s Taxi und die Fahrt zum JFK Airport ist kurzweilig. Wir unterhalten uns über David Ullström, Rick Di Pietro, Evgeny Nabokov, Mark Streit, Nino Niederreiter und über die guten, alten Stanley-Cup-Zeiten (1980-83) der Isles. Als Schweizer (Mark und Nino sei Dank) kann ich sogar mit Schweizer Franken bezahlen. Unsere NHL-Söldner leisten also nicht nur Pionierarbeit für Sven Bärtschi und Co., sondern auch für Meier und Müller, welche zumindest auf Long Island bei Howie Kats nicht mehr mit Andersson und Johansson verwechselt werden. Und übrigens, Kats ist jüdischer Abstammung und hat sowenig mit Katzen zu tun wie Schweizer mit Schweden.

Rangers in drei Akten ausgekontert

Ein historischer Tag für den EV Zug, am 3. Oktober 2011 werden die Rangers niedergekontert. (Foto: eishockeyblog.ch)

Ein historischer Tag für den EV Zug, am 3. Oktober 2011 werden die Rangers niedergekontert. (Foto: Michael Krein)

Ein herrlicher Herbststag und alle pilgern in die Bossard Arena. Die Halle ist mit 7’015 restlos ausverkauft wenn die New York Rangers zum Prestige antreten. Der Matchticker:

1. Drittel: Eine Minute ist gespielt und Timo Helbling ist schon im Clinch mit Brandon Dubinsky. Powerplay Tor durch Esa Pirnes zum 1:0. Mathieu Biron die Pflaume! 2:0 nach sechs Minuten durch Duri Camichel. 2:1 Ryan Callahan (Dubinsky) – Zug spielt sehr gut! Ein super Spiel. Shorthander Josh Holden 3:1! Wo sind die Rangers und was macht Brad Richards? 3:3 innert einer Minute, Michael Rupp und Artem Anisimov – sechs Tore im ersten Drittel – Wahnsinn!

2. Drittel: Rangers Powerplay bei 5:5 – neue Sturmreihe Marian Gaborik-Richards-Dubinsky. Kurz nach der Pause geht Rangers General Manager Glen Sather, Stumpen rauchend (trotz Rauchverbot), an mir vorbei, 20 Meter neben mir sitzt der ganze Rangers-Clan inkl. «King Henrik» Lundqvist. Zug-Glen Metropolit 4:3. Holden 5:3, die Halle bebt. Ruslan Fedotenko 4:5-Anschluss kurz vor der Pause. Noch nie hat ein Schweizer Team fünf Tore (bisheriger Rekord waren zwei Treffer!) gegen ein NHL-Team geschossen.

3. Drittel: Zug lässt sich nicht abfertigen wie der SC Bern (Rangers 1:8) und der HC Davos (Chicago Blackhawks 2:9). Zug ist gefährlich mit Konter – Die NHL Stars legen zwei Gänge zu. Kann Zug die Führung halten? Ja, sogar ausbauen, Esa Pirnes zum 6:4. Damien Brunner zum 7:4! Unglaublich. Zug, geschickt mit Konterspiel, Rangers viel zu lange bis zum Abschluss, atypisch für ein NHL-Team. Richards? Gleich teuer wie der ganze EVZ. Die Pflaume: Biron. New York fünf Minuten vor Schluss ohne Torhüter! 8:4 ins leere Tor, durch den Luzerner Fabian Schnyder. Das ist der grösste Sieg eines Schweizer Hockeyteams! Unglaublich, dies wäre auch mit Lundqvist eng geworden, Zug schreibt Schweizer Hockeygeschichte. Zug sollte nochmals gegen ein anderes NHL-Team ran dürfen! Leise schleiche ich mich im Dubinsky-Shirt aus dem Stadion.

Fazit: Die New York Rangers werden total ausgekontert, bei Holdens 3:1 steht Richards wie eine Slalomstange da, notabene eine 60’000 Mio US$-Slalomstange. Sind die Rangers müde? Vier Spiele (Frölunda Göteborg 4:2, Sparta Prag 2:0,  Slovan Bratislava 4:1 und Zug) in fünf Tagen, sind aber keine Entschuldigung. Die Schweizer Bilanz gegen die NHL lässt sich sehen: NLA – NHL 4 Spiele, 2:2 Siege, 13:22 Tore.

EV Zug – New York Rangers 8:4 (3:3, 2:1, 3:0)
Bossard Arena. – 7015 Zuschauer (ausverkauft). – SR Joanette/Rochette (Ka/Sz); Devorski/Arm (Ka/Sz). – Tore: 2. (1:18) Pirnes (Blaser, Schnyder/Ausschluss Dubinsky) 1:0. 6. Duri Camichel (Sutter) 2:0. 16. (15:40) Callahan (Dubinsky) 2:1. 17. (16:24) Holden (Chiesa/Ausschluss Helbling!) 3:1. 19. (18:47) Rupp (Del Zotto, Zuccarello Aasen) 3:2. 20. (19:00) Anisimov 3:3. 35. (34:02) Metropolit (Casutt) 4:3. 35. (34:43) Holden (Lüthi, Lindemann) 5:3. 39. Fedotenko (Anisimov) 5:4. 43. Pirnes 6:4. 45. Brunner (Schnyder) 7:4. 56. Schnyder (Holden, ins leeere Tor) 8:4. – Strafen: Je 4mal 2 Minuten. – Bemerkungen: Zug ohne Corsin Camichel (rekonvaleszent), New York Rangers ohne Lundqvist und Avery (beide geschont). Rangers zwischen 55:10 und 55:55 ohne Torhüter. Beste Spieler: Josh Holden (EV Zug), Ryan Callahan (NY Rangers).
EV Zug: Markkanen; Chiesa, Wozniewski; Helbling, Fischer; Furrer, Erni; Blaser; Christen, Metropolit, Casutt; Brunner, Holden, Schnyder; Duri Camichel, Sutter, Pirnes; Lüthi, Oppliger, Lindemann; Rossi.
New York Rangers: Biron; Girardi, McDonagh; Eminger, Del Zotto; Bickel, Bell; Gaborik, Richards, Fedotenko; Callahan, Anisimov, Dubinsky; Zuccarello-Aasen, Stepan, Rupp; Prust, Christensen, Boyle.

2011 Compuware NHL Premiere Challenge

2011 Compuware NHL Premiere Challenge & Premiere Games schedule
 
Exhibition games
Date Game   Location
Sept 29 NY Rangers vs Sparta Prag 2:0 (0:0, 2:0, 0:0) Prag
Sept 30 NY Rangers vs Frölunda Indians Göteborg 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) Göteborg
Oct 2 NY Rangers vs HC Slovan Bratislava 4:1 (0:1, 3:0, 1:0) Bratislava
Oct 3 NY Rangers vs EV Zug 4:8 (3:3, 1:2, 0:3) Zug
Oct 4 Anaheim Ducks vs Jokerit Helsinki 4:3 OT (2:0, 1:1, 0:2, 1:0) Helsinki
Oct 4 Los Angeles Kings vs Hamburg Freezers 5:4 (2:2, 2:1, 1:1) Hamburg
Oct 4 Buffalo Sabres vs Adler Mannheim 8:3 (3:0, 3:2, 2:1) Mannheim
 
Regular season games
Date Game Game Location
Oct 7 NY Rangers vs Los Angeles Kings 2:3 OT (1:1, 0:0, 1:1, 0:1) Stockholm
Oct 7 Anaheim Ducks vs Buffalo Sabres 1:4 (0:2, 1:2, 0:0) Helsinki
Oct 8 NY Rangers vs Anaheim Ducks   Stockholm
Oct 8 Buffalo Sabres vs Los Angeles Kings   Berlin

 

http://www.hcsparta.cz/redsTV/index.asp?id=499

http://video.rangers.nhl.com/videocenter/console?catid=-6&id=125966

New York retour in extremis… kurz vor dem Vulkanausbruch

Der Stanley Cup wurde am 18. März 1892 von Frederik Arthur Stanley, Baron Stanley of Preston gestiftet. (Foto: Philippe Delisle)

Die wichtigste Eishockey-Trophäe der Welt: Der Stanley Cup, gestiftet am 18. März 1892. (Foto: Philippe Delisle)

Die Hockeyreise via Toronto nach New York beginnt bereits im Zug. Schon auf dem Perron treffen wir (Telebärn-Mann Philippe Delisle und ich) HC Ajoie-Hüter Simon Rytz, im gleichen Zug sitzt Kent Ruhnke und am Flughafen in Zürich checken wir mit EHC Olten-Kanadier und Langnau-Playout-Held Brent Kelly ein. Neben Brent Kelly sitzt auch ein kanadisches Juniorenteam auf dem Flug «Air Canada 879» von Zürich nach Toronto. Eine kanadische Passagierin fragt mich «are you from the Hockeyteam?»

Fribourg-Gottéron im Madison Square Garden

In New York angekommem, gehts noch am gleichen Abend ins ESPN beim Times Square zu einem Burger, während wir das NCAA, sprich: «EN-Cee-double A» Halbfinalspiel zwischen Boston College und Miami Ohio (7:1) auf ESPN2 verfolgen. Das erste Highlight folgt am nächsten Tag an gewohnter Spielstätte, im Madison Square Garden (The Worlds Most Famous Arena). Die New York Rangers empfangen die Philadelphia Flyers (4:3), mit dabei Fribourg-Gottéron-Hüter Sébastien Caron als Backup von Brian Boucher. Ich frage mich, wer ausser uns wohl Carons Fribourger-Logo auf seiner Maske erkennt?

Langnaus Speakerin im Prudential Center?

Ausgangspunkt für den nächsten Spieltag ist die Penn-Station an der 34. Strasse. Mit dem Zug gehts in ca. 20 Minuten nach Newark, Spielstätte der New Jersey Devils. Das zweite Hockey-Highlight ist die Partie zwischen den Devils und den New York Islanders (7:1). In der zweitobersten Reihe, Sektion 229, Reihe 8, Platz 11 in einem Stadion (Prudential Center) mit 17’625 Sitzplätzen, ist selbst Mark Streit auf dem Eis schwer zu erkennen. Streits Team erwischt einen rabenschwarzen Abend, deshalb gefallen mir die Worte des Speakers am besten: «Travis Seeejtschaaac, Dainuuuus Zuuuuuubruuus» oder «Segg Pariiiisiiii» – man stelle sich vor Langnaus-Hobby-Speakerin Chrige Nyffeler müsste im Prudential Center ran…

Drei Streit-Assists

Es geht Schlag auf Schlag, Tag drei = Spiel drei zwischen den New York Islanders und dem aktuellen Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh Penguins (5:6 Overtime). Doch vorher müssen wir per Zug und Taxi nach Uniondale kommen. Erneut startet die Reise in Manhattan, 34. Strasse, 7. Avenue (Penn-Station). Mit der «Long-Island-Rail-Road» fahren wir bis Mineola (ca. 45 Minuten), ab Mineola steigen wir um ins Taxi und sind nach 10 Minuten beim Nassau-Veterans-Memorial-Coliseum der New York Islanders, Mark Streits Spielstätte. Wir erleben einen würdigen Saisonabschluss der Isles: Nach einem 2:5 Rückstand gleichen die Islanders mit 3 Streit Assists zum 5:5 aus und erzwingen die Verlängerung. Sidney Crosby erzielt seine Saisontore 50 und 51 im letzten Spiel der Regular Season.

Von Gretzky bis Isknattleiksfélagio

Zum Abschluss gibts am fünften Tag einen Abstecher in Torontos Hockey Hall-of-Fame, ein absolutes Muss. Selbstverständlich dürfen ein Besuch im Maple Leafs Store, gleich beim Air Canada Centre (Torontos Spielstätte) und in «Wayne Gretzky’s Sportbar» am 99, Blue Jays Way nicht fehlen. Was wir zu diesem Zeitpunkt, am 14. April 2010 noch nicht wussten: ca. 12 Stunden nachdem wir den Nordatlantik und die isländische Küste überfliegen, meldet sich der isländische Vulkan Eyjafjallajökull nach 187 Jahren Stillstand eindrücklich wieder zurück. Ein Heimflug in Extremis also, ansonsten hätten wir auch in Reykjavik notlanden können, denn auch in Island wird Eishockey gespielt, die drei Klubs heissen fast gleich wie der Vulkan: Skautafélag Akureyrar, Skautafélag Reykjavik und Isknattleiksfélagio Björninn.

Wayne Gretzky's Restaurant am 99 Blue Jays Way in Toronto. (Foto: eishockeyblog.ch)

Wayne Gretzky’s Restaurant am 99 Blue Jays Way in Toronto. (Foto: eishockeyblog.ch)

 

An Amazing Night in New York with Scott Gomez

Mit Scott Gomez im New Yorker Gansevoort Hotel. (Foto: Göttin 1)

«Das gloubt üs ke Sou» sagten wir uns immer wieder gegenseitig am Abend des 21. Januar 2009, in der Plunge Rooftop Bar and Lounge im Hotel Gansevoort im New Yorker Meatpacking District.

Doch nun der Reihe nach. Nach einem bereits sehr unterhaltsamen Spiel der New Jersey Devils gegen die Montreal Canadiens (siehe Blog vom Vortag) liessen wir uns den «Last Evening in New York» in der Plunge Bar im Hotel Gansevoort bei gemütlichem Gesprächsstoff und zwei Bierchen ausklingen. Ein ganz normaler Abend in Manhattan, oder doch nicht? Die Uhrzeiger standen bei 01 Uhr 20 (amerikanische Zeit) als am Tischchen neben uns ein cooler, südländischer Typ mit zwei wunderschönen, transilvanischen (was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten) Göttinnen niederlies.

You looks like Scott Gomez

Ich sagte zu Kollege Michael: «dä gseht us wie dr Scott Gomez, isch äch das dr Scott Gomez?» im gleichen Moment grüsste Gomez freundlich «hi guys, how are you?», ich: «you looks like Scott Gomez» und dann waren wir dabei! Der ganz normale Abend sollte zu einer «Amazing-Night» werden! Gomez bat uns ohne eine Sekunde zu zögern an seinen Tisch. Scott Gomez, Assistenzcaptain der New York Rangers, ein Mann der 7.357 Mio. US Dollar pro Saison verdient bat uns (zwei Aarberger…) zum Tisch! Wir waren überwältigt, nahezu sprachlos! Unglaublich wie locker und cool der vermeintliche Star drauf war. Ein Top-Shot der NHL und eben doch nur ein Mensch wie Du und ich, unglaublich.

Die transilvanischen Göttinnen

Später kamen noch drei Kollegen von Gomez dazu, ein Jugendfreund aus Anchorage, Alaska, ein ex-WG Kollege aus Boston (wohnte mit Gomez und Scott Niedermayer in New Jersey zusammen) und ein Freund aus Chicago. So sassen wir mittendrin bei Talk and Drinks with Gomez and Friends! Natürlich habe ich die zwei Göttinnen nicht vergessen, auch sie sassen da, links neben Scott Gomez. Die eine war seine Freundin, eine rumänische Ärztin, welche er beim Golfen kennengelernt hat, und ihre Schwester. Wir wussten nicht mehr genau von wem wir nun mehr fasziniert waren, von Scott Gomez oder den beiden Vampir-Frauen? Denn Sie waren wirklich Göttinnen (womöglich nicht von dieser Welt, möglicherweise gingen ihre Spuren bis zu Vlad Tepes zurück?) nur so konnten wir und natürlich auch Gomez (er betonte immer wieder, dass dies die «most beautiful Women in the World» sein müssen) die schönheit dieser Geschöpfe erklären.

Irgendwo in New York

Zurück zum Eishockey. Gomez ein Star zum anfassen, natürlich hat er alle Runden übernommen, die Bardame servierte im Viertelstunden-Takt «Drinks für alle am Gomez-Tisch.» Nach Gesprächen über Rumänien, Bern, New York, Alaska, Interlaken und die Rangers neigte sich leider auch «An Amazing Night» dem Ende zu. Zurückgeblieben sind schlussendlich die beiden Michaels (Mike and Mike, wie eine Sportsendung auf ESPN heisst) mit einem Tisch voller Getränke welche zuviel serviert wurden. So sassen wir noch eine Weile in der Plunge Bar und beseitigten alle übriggebliebenen Beers und Mojitos und stellten uns die Frage nach dem Glück: In einer 8 Millionen Stadt (Manhattan) oder 20 Millionen Stadt (New York) treffen wir an einem Mittwoch Abend in einer Bar (den Tipp habe ich von meinem Kollegen Marc M. aus W. drei Tage vorher per SMS erhalten) irgendwo in New York, «irgendeinisch fingt z Glück oder dr Gomez eim» könnte man auch sagen.

Victoria Cup 2008

New Yorks Ryan Callahan markiert 20 Sekunden vor Schluss den Siegestreffer. (Foto: BZ)

New Yorks Ryan Callahan markiert 20 Sekunden vor Schluss den Siegestreffer gegen Metallurgs Andrei Mezin. (Foto: BZ)

Ein Hammerspiel! Das beste Eishockeyspiel welches ich seit der Olympia Viertelfinalpartie Russland gegen Kanada (2:0, in Turin) gesehen habe. Einfach Klasse. In diesem Spiel wurde aufgezeigt, warum sich bisher nur wenige Schweizer in der besten Liga der Welt durchsetzen konnten.

Wenns um alles oder nichts geht, sind diese Teufelskerle einfach bereit alles für den Sieg zu tun. Und sie taten es. Kompliment auch an den europäischen Klub-Champion Metallurg Magnitogorsk, sie brachten die New York Rangers an den Rand der ersten Niederlage eines NHL-Teams gegen eine europäische Mannschaft. Seit dem 15. Januar 1991, der 1:4-Niederlage der Quebec Nordiques gegen Dynamo Moskau, oder seit 15 Spielen im Direktvergleich siegte jeweils der Vertreter aus der NHL.

Die New York Rangers in Bern

Nikolai Zherdev, Vors und Brandon Dubinsky warten auf ihren nächsten Einsatz. (Foto: Michael Krein)

Nikolai Tscherdew, Aaron Voros und Brandon Dubinsky warten auf ihren nächsten Einsatz gegen den SC Bern. (Foto: Michael Krein)

Ein Hauch von Superlative war schon während des Warm-Ups der New York Rangers in der PostFinance Arena zu spüren. Noch vor wenigen Jahren schien dies unmöglich und nun waren sie da: Wade Redden, Scott Gomez, «King» Henrik Lundqvist, Chris Drury, Dan Fritsche (Neffe von John Fritsche), Nikolai Tscherdew, Colton Orr, Aaron Voros oder Brandon Dubinsky… die weissen Trikots mit dem «Rangers» Schriftzug agierten in allen belangen eine Klasse besser als wir dies von der Nationalliga A (NLA) gewohnt sind.

Alles war ein bisschen anders als sonst. Nicht nur die Security-Crew – nicht einmal Christian Dubé konnte die Arena ohne vorweisen seines Ausweises betreten – auch die Medienplätze waren so gut besetzt wie nie zuvor. Als ich irgendwo einen Sitz für mich beanspruchen wollte, wurde ich von einer Hostesse (im Victoria-Cup-Outfit) in höflichem english (!) angesprochen: «Are you from the Aargauer Zeitung?» Leider musste ich die Frage mit «Nein» beantworten und mir (zu meinem Glück) einen neuen Platz, direkt hinter der Rangers-Spielerbank aufsuchen.

Nicht einmal Christian Dubé konnte die Arena ohne vorweisen seines Ausweises betreten

Das Schweizer Fernsehen (SF) produzierte erstmals mit 18 Kameras (sechs mehr als beim Spenglercup), was dem NHL-Standard in der Regular Season (in den Playoffs sind es 24 Kameras) entsprach. Das Spiel wurde sogar vom «Madison-Square-Garden-TV» live nach Manhattan übertragen.

Ein Hauch der Superlative

So sass ich schliesslich wie ein kleiner Junge mit grossen Augen hinter den Spielern der Rangers (siehe Foto) und liess den Zauber des Spiels einfach so auf mich einwirken. Jede einzelne Minute hatte für mich den Hauch der Superlative, auch wenn die Top-Shots Markus Näslund, Henrik Lundqvist (Backup) und Marc Staal für das morgige Spiel um den Victoria-Cup gegen Metallurg Magnitogorsk geschont wurden.

SC Bern – New York Rangers 1:8 (0:2, 0:0, 1:6)
PostFinance-Arena. – 16 022 Zuschauer. – SR Koharski/Vinnerborg (Ka/Sd), Morin/Masik (Ka/Slk). – Tore: 5. Girardi (Ausschluss Leuenberger) 0:1. 19. Redden (Rozsival/Ausschlüsse Gamache, Beat Gerber) 0:2. 42. Roche 1:2. 44. (43:55) Drury (Tscherdew/Ausschlüsse Froidevaux, Philippe Furrer) 1:3. 45. (44:22) Dubinsky (Ausschluss Philippe Furrer) 1:4. 52. (51:35) Kalinin 1:5. 53. (52:35) Korpikoski (Potter) 1:6. 56. Potter (Sjöström/Ausschluss Ziegler) 1:7. 59. Dubinsky (Tscherdew/Ausschluss Abid) 1:8. – Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen New York Rangers.
SC Bern: Bührer (30. Müller); Roche, Philippe Furrer; Rytz, Josi; Beat Gerber, Kobach; Leuenberger; Patrik Bärtschi, Dubé, Gamache; Bordeleau, Trevor Meier, Abid; Pascal Berger, Ziegler, Reichert; Chatelain, Froidevaux, Daniel Meier; Alain Berger.
New York Rangers: Valiquette; Rozsival, Redden; Potter, Fahey; Girardi, Kalinin; Drury, Gomez, Prucha; Tscherdew, Dubinsky, Voros; Callahan, Korpikoski, Sjöström; Betts, Orr, Fritsche.
Bemerkungen: Bern ohne Rüthemann, Martin Plüss und Jobin (alle verletzt), New York Rangers ohne Näslund, Marc Staal und Rissmiller (alle geschont).