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Šimeks prominenter Passgeber bei Torpremiere

Juraj Simek beim interview nach seinem ersten Treffer für TPS Turku. (Foto: Timo Savela)

Juraj Simek im Interview bei den finnischen TV-Kollegen nach seinem ersten Treffer für TPS Turku. (Foto: Timo Savela)

Im Dezember 2014 wechselte der Genfer Stürmer Juraj Šimek zum elffachen finnischen Meister TPS Turku in die SM-liiga. Schweizer in der SM-liiga? Šimek ist erst der vierte Schweizer in der obersten finnischen Spielklasse. Das erste Spiel für TPS (Turun Palloseura) bestritt Simek am  27. Dezember 2014 bei der 1:4-Heimniederlage gegen Lukko Rauma.

Bereits im zweiten Spiel schoss Šimek in der 35. Minute nach einem Zuspiel von Petteri Nummelin, der am 30. Dezember 2014 im Alter von 42 Jahren sein Comeback gab, das zwischenzeitliche 3:1 für Turku gegen Ilves Tampere. Die Gäste drehten das Spiel aber noch und gewannen mit 6:4. Mit seinem Treffer geht Simek als erst dritter Schweizer SM-liiga-Torschütze in die Geschichte ein.

Šimeks SM-liiga-Vorgänger

SM-liiga-Pionier ist der Worber Laurent Müller, der ehemalige Stürmer gab in der Saison 2005/06 ein kurzes Gastspiel bei JYP Jyväskylä und buchte in 10 Spielen 3 Skorerpunkte (2 Tore). Müller ging am 21. September 2001 als erster Schweizer SM-liiga-Torschütze (ins leere Tor) beim 0:3-Sieg Jyväskyläs bei Jokerit Helsinki in die Geschichte ein. Am 26. September schoss Müller seinen ersten „richtigen“ Treffer im Powerplay gegen SaiPa Lappeenranta.

Nach Müller und Helbling ist Šimek erst der dritte Schweizer SM-liiga-Torschütze

Auf Müller folgte eine Saison später der Verteidiger Philippe Seydoux zum damaligen finnischen Meister HPK Hämeenlinna, Seydoux absolvierte nur 6 Partien und sass dabei zweimal auf der Strafbank. Erst vier Jahre später wechselte mit Timo Helbling der dritte Schweizer nach Finnland zu Kärpät Oulu. Der Verteidiger absolvierte 42 Spiele für den aktuellen finnischen Meister und kam auf 5 Skorerpunkte (2 Tore).

Die Finnland-Pioniere

Der heimliche Finnland Pionier heisst aber Krister Cantoni. Der Tessiner war schon 1989 als Junior für zwei Jahre in Turku bei TPS, im selben Team stand damals ein gewisser Petteri Nummelin. Ambri-Verteidiger Marc Gautschi spielte 2002/03 in der zweiten finnischen Liga (Mestis) bei Hermes Kokkola und kam in 43 Spielen auf 16 Skorerpunkte (3 Tore).

Dauerbrenner Nummelin

Fast schon unheimlich ist Nummelins Comback mit 42 Jahren. Der fünffache WM-All-Star-Team Verteidiger debütierte vor 22 Jahren in der SM-liiga bei TPS, damals war Šimek gerade mal 5-jährig. In der Zwischenzeit sammelte Nummelin in 22 Saisons und 15 Weltmeisterschafts-Turnieren 62 Titel (darunter 4 Meistertitel, 7 WM-Medaillen, 1 Olympia-Medaille) und Auszeichnungen (darunter 9 All-Star-Team Nominationen), ehe er nun nach einem zwischenzeitlichen Rücktritt als Captain wieder zu seinem Stammclub aufs Eis zurückgekehrt ist. Für Turku bestreitet Nummelin aber erst die fünfte Saison.

 

30. Dezember 2014

TPS Turku – Ilves Tampere 4:6 (0:1, 3:1, 1:4)
HK Arena. – 4’907 Zuschauer. – SR Hakkarainen, Metsälä. – Tore: 9. Meskanen (Savilahti, Asplund/PPG) 0:1. 30. Sointu (Lasch, Koskiranta) 1:1. 34. Sointu (Seigo, Lasch/PPG) 2:1. 35. Šimek (Nummelin, Nakladal) 3:1. 40. Meskanen (Savilahti, Kukkonen) 3:2. 43. Zalewski (Tyrväinen, Järventie) 3:3. 45. Lasch (Sointu, Mojzis/PPG) 4:3. 56. Meskanen (Savilahti, Asplund) 4:4. 58. Tyrväinen (Järventie, Rautiainen) 4:5. 60. Sandell (Laakso/ins leere Tor) 4:6.
TPS Turku: Lassila; Eronen, Fryman, Gysbers, Koskiranta, Kulmala, Lasch, Lindsten, Lucenius, Mojzis, Nakladal, Nieminen, Nummelin, Pikkarainen, Seigo, Seikola, Siiki, Šimek, Sointu, Virtala.
Ilves Tampere: Korpisalo; Asplund, Järventie, Kivistö, Kukkonen, Laakso, Levo, Mäkinen, Meskanen, Moiso, Näppilä, Polak, Rautiainen, Riekkinen, Salmela, Sandell, Savilahti, Tyrväinen, Veistola, Zalewski.

Harter Schiri-Alltag in der East Coast Hockey League


Der Ideenreichtum der Fans ist unerschöpflich – vorallem in der East Coast Hockey League. Ein Kompliment gibts auch für den Fotografen dieses fiesen Top-Shots. Übrigens – der einzige ECHL-Schweizer, Philippe Seydoux, wird bei Ontario Reign auf der „Inactive“- Liste geführt, bestritt vier Spiele und buchte drei Assists.

Und täglich grüssen Spielorte und Spieler…

http://sport.sf.tv/sendungen/sportaktuell/sportaktuell_vom_15_09_2009

Nach den ersten Stationen Biel und Bern gings einmal mehr ins Tal der heulenden Winde. Langnau stand wieder auf dem Programm, ich hab mich gefragt, wie viele Male ich wohl schon hier gewesen bin? An meinen erstmaligen Besuch in der Ilfis-Halle kann ich mich noch gut erinnern, als 11-jähriger bestritt ich hier mein erstes Meisterschaftsspiel mit den Moskitos des SC Lyss. Wir kamen ohne Vorahnung, wir wussten nicht, dass wir hier auf den wohl besten Nachwuchs der Schweiz treffen werden und gingen gegen Jan von Arx & Co. mit 0:10 unter.

Heute kam ich unter ganz anderen Umständen in die Ilfis. Nach einem verrückten Spiel, welches die Gäste aus Biel noch für sich entscheiden konnten, gab es zwei Stimmen der beiden Coaches (Ruhnke und Weber). Während der Verlängerung klingelte noch mein Natel, eine Nummer aus Genf, TSR wollte auch noch ein Kommentar zum Spiel von Philippe Seydoux. Ausgerechnet Seydoux, Ihn hatte ich vier Tage vorher im Blick-Bericht als „die Pflaume des Spiels“ bezeichnet. Doch Seydoux hatte glücklicherweise keine Ahnung wen er vor sich hatte, falls er den Bericht vom letzten Samstag überhaupt gelesen hat?