Und dann gingen die Lichter aus

Wenn Ambri-Piotta in Genf gastiert, dann geschieht nicht selten etwas Spezielles. Kurz vor Genfs 2:0 durch Vili Saarijärvi gingen bei den Kommentatoren die Lichter aus. Die Bildschirme aller drei Sprachregionen sind ausgefallen. Der Ausfall konnte bis Spielende nicht behoben werden, so war improvisieren angesagt. «Warum braucht ihr Kommentatoren den einen Bildschirm? Ihr könnt ja das Spiel direkt schauen und kommentieren», lautet der Tenor. Beim Unterbruch konzentrieren wir uns auf den Bildschirm, denn da läuft das Bild welches die TV-Zuschauer in der Stube empfangen. Wenn der Kommentator also nichts mehr zu einem Pfostenschuss in der Zeitlupe kommentiert oder den Zuckerpass von Jesse Puljujärvi auf Markus Granlund nicht mehr erläutert… …dann stehen wir dumm da.

Wie komme ich zum TV-Bild, möglichst so, dass der TV-Zuschauende nichts von unserem Ausfall mitkriegt? Es gibt den gleichen Kanal auf Genfs Videowürfel, jedoch wird dieser immer wieder durch eigene Einspieler und Klubwerbung unterbrochen. Links von mir sitzt Ambris Goalietrainer Pauli Jaks und dieser hat das TV-Bild auf seinem Notebook, welches weiter funktioniert. Also ist der erste Schweizer NHL-Spieler der Geschichte meine Rettung in Genf. So kommentiere ich mehr als das halbe Spiel, während den Unterbrüchen von Jaks‘ Notebook, jedoch hat dieser Stream eine leichte Verzögerung von 1-2 Sekunden. Trotzdem komme ich, mehr recht als schlecht, wie die Gäste aus der Leventina durch diese Partie.

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