Biel ist geografisches Heimspiel, der Fussmarsch vom Presseparkplatz bis zur Arena ist noch inkognito zu bewältigen, dann gehts los: «überau Lüt – Lüt überau – nüt aus Lüt» singt Kuno Lauener in «Paris», hier gilt die Lüt-Überflutung «Biel», seit 18 Jahren, die eigene Aktivzeit nicht eingerechnet, wird die Tissot-Arena, welche Zeitweise täglich besucht wird, zur hockeytechnischen Heimat. Innert Kürze kennst du zehn, 20, 30 – 50 Leute, allen begegnest du mit einem kleinen Schwatz, von Nachwuchsspielern in den Kabinengängen bis zur Chefetage oder der Entourage des Verbandes.
Während des Spiels gehen 20-30 WhatsApp Nachrichten ein und die Pausen sind vollgepackt, nur der Gang auf die Toilette bringt einen kurzen Moment des Innehaltens. Auf dem Eis duellieren sich Bieler und Rapperswil-Joner mehr schlecht als recht im Kellerduell der Runde. Biel-Goalie Viktor Östlund tritt in die Fussstapfen seines Vaters und gewinnt in seinem dritten Spiel mit Biel zum dritten Mal. Bei Rapperswil-Jona fallen zwei Stammverteidiger aus und zwei Eigengewächse rücken nach, dabei trifft der 18-jährige Laurin Fuhrer, bei Total vier Minuten Eiszeit, zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung der Gäste.
Biel -Rapperswil-Jona 4:3 (1:2, 2:0, 1:1)
7′ Skinner (Sylvegard, Zryd) 1:0,
9′ Labanc (Zangger, Lammer) 1:1,
15′ Fuhrer (Moy, Wetter) 1:2,
24′ Zwerger (Rajala, Neuenschwander) 2:2,
33′ Rajala (Sever, Stampfli) 3:2,
42′ Lammer (Fritz, Jensen) 3:3,
49′ Sever (Rajala, Christen) 4:3.
Tissot Arena: 5258 Zuschauer
SR: Lemelin, Staudenmann; Gurtner, Humair
Str. (B): 5×2′, 1×10′ (Sablatnig)
Str. (R): 6×2′
