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Das Hilldale im falschen Jahr

Während meiner Rückfahrt mit der Sydney Ferry testete ich, bei einem Anruf an den General-Manager der Sydney Bears (Australischer-Meister), ob meine neue Optus-Karte auch funktioniert. Er erklärte mir, dass bereits heute Abend um 20 Uhr 30 ein Eistraining stattfinden würde und dass ich ohne Probleme bei ihnen trainieren dürfe! Ok that’s great! Um 18 Uhr war ich „back to the 42 Martin Street“ in Manly (wo ich für sieben Wochen wohne) um meine Eishockey-Ausrüstung zu holen.
18 Uhr 55 ging ich am Manly-Wharf on the Ferry! 19 Uhr 30 stieg ich am Circulary-Quai (Zentrum von Sydney bei Oper und Harbour Bridge) in den Train Richtung Parramatta. Um 20 Uhr 15 erreichte ich endlich Parramatta… …noch 15 Minuten bis zum Training… to late! Naja dann geh ich wenigstens vorbei und schau mir mal das Niveau der Spieler an, dachte ich mir. Von Parramatta dauerte es mit dem Bus nochmals 20 Minuten bis Baulkham Hills, wo das Sydney Glaciarium, die Eishalle, steht! Mittlerweile ist die Sonne längst untergegangen und niemand in Baulkham Hills wusste wo das Eisstadion ist, von Hockey erst gar nichts… …schliesslich kam ich 21 Uhr zu einem Tankshop, einer der tankenden Aussies, wusste tatsächlich wo’s zur Eishalle geht. Yeah… …dachte ich! Sechs Strassen weiter nach Westen, immer noch fest entschlossen, aber mittlerweile zirka 50 km von Manly entfernt, marschierte ich mit Hockeyausrüstung durch Sydneys Agglomeration von Baulkham Hills. Das Quartier muss man sich etwa so vorstellen, wie im Film „Back To The Future II“, als Marty McFly aus der Zukunft in seine „alte“ Heimat zurückkehrte… „…das muss das falsche Jahr sein?“ düstere Gegend, alte Holzhauser, dreckige Vorgärten usw. und dies nach 21 Uhr in einem fremden Land, mit einer fremden Sprache…….. während meines Marsches, klingelte mein Natel und meine Freundin leistete mir glücklicherweise Gesellschaft.
Immer teifer drang ich in die düstere Gegend ein!
Während des Telefonates drang ich immer tiefer in die düstere Gegend von Baulkham Hills vor, ohne zu bemerken, dass ich mich wohl langsam aber sicher auf den Rückweg machen sollte! Schliesslich hielt ich an einer Bushaltestelle und beendete dann auch das Ferngespräch. Auch Bettina riet mir umzukehren. Guter Rat! (die letzte Ferrie Richtung Manly fährt um 23 Uhr 45!) weit und breit nichts von Eisbahn, das Training musste längstens zu Ende gewesen sein! Nach einer Viertelstunde vergeblichen wartens auf den Bus, überkam mich das komische gefühl, dass hier vielleicht gar keine Busse mehr fahren….. in diesem Moment war mir nur noch meine eigene Kleidung, die Hockeytasche und der Mond vertraut. Der Mond ist überall auf dieser grossen weiten Welt, dachte ich mir. Ob ich in Aarberg nachts auf dem Balkon sitze, auf den Malediven weile, in den Bergen bin, im Baselbiet bei verwandten, im Flugzeug oder irgendwo unterwegs in Lyss, der Mond war immer da. Dies gab mir eine Portion Sicherheit… …das Gefühl, doch nicht ganz alleine zu sein! glücklicherweise kam ein Taxi vorbei und nahm mich mit, Richtung Parramatta. Ich erklärte, dass ich wohl vergeblich auf den Bus wartete, er meinte: „Nein nein der Bus fährt noch!“ Anstelle der drei Dollars für den Bus, kostete mich nun das Taxi zirka 25 AUS-Dollars. Ich bat ihn bei der nächsten Bushaltestelle anzuhalten, ich wollte lieber mit dem Bus fahren. Für ihn kein Problem, ich musste nicht Mal etwas bezahlen… …wirklich hilfsbereit diese Aussies. Schliesslich erreichte ich im Circulary-Quai die zweitletzte Fähre zurück nach Manly…..

Kanadier fährt mich im Cabrio ins Training

Ich wusste, dass es auch in Canterbury einen Ice Rink gibt. dies hat mir am Vorabend auch der Bruder von Leah Mitchell (meine Homestay-mum), der auch Michael heisst, bestätigt. in Canterbury (Aussenquartier Sydneys) habe ich nach Michaels Beschreibungen doch tatsächlich nach fünf Minuten eine Sportanlage gefunden. Zu dieser Zeit fand dort draussen gerade ein Landhockeyspiel der Frauen statt. Gleich nebenan war eine Halle mit der Aufschrift: „Olympic Ice Rink Canterbury“ yeah! amazing! Am 19. Juli 2003, um 14 Uhr war es soweit, ein historischer Augenblick für meine eigene persönliche Geschichte. Michael Krein erblickt zum ersten mal australisches Hockeyeis! Links und rechts längsseitig waren kleine Tribünen angebracht, hinter dem einen Tor war nichts (wie in Biel, einfach eine Wand), hinter dem anderen Gehäuse der Eingang mit einem Hockeyshop! Im Hockeyshop erkundigte ich mich gleich nach dem Team, dessen Name ich bereits kannte, die Canterbury Eagles Sydney! Der Verkäufer des Hockeyshops gab mir die Natel-Nummer des kanadischen Trainers. Der Coach war begeistert und gab mir die Nummer eines Spielers der in Manly wohnt, also im selben Stadtteil wie ich!

Nachdem ich dann auch den Spieler (Jeff Klinck, ein Kanadier) kontaktiert habe, holte er mich um 19 Uhr 30 direkt bei Mitchells mit seinem Auto ab – super! Er fährt irgend ein Cabriolet! Also sind wir im offenen Wagen durch die halbe Stadt gefahren, u. a. auch über die Harbour Bridge! Also bestritt ich am 23. Juli 2003 mein erstes Training auf australischem Eis, schon während unserer Lehrzeit (1993 bis 1997) sprachen Marcel Althaus und ich oft darüber einmal nach Australien Hockey spielen zu gehen! Nun war es soweit… für mich! Obwohl es sicher als Duo einiges einfacher gewesen wäre! Doch nun hatte ich noch das Problem, dass ich keinen Hockeystock dabei hatte, also ging ich vor dem Training noch rasch in den Hockeyshop um einen Stock (Bauer, Jere Lehtinen) zu kaufen. Naja so gross war die Auswahl nicht! und der Stock kostete mich AUS$79, ich denke in der Schweiz hätte ich diesen für CHF 40 erhalten. Jeff Klinck ist u. a. nicht nur Spieler der Eagles, sondern auch noch Assistant-Coach des Juniorenteams (U20) von Canterbury. So bestritt ich zuerst das Training mit den Junioren, dies war gut zum Einstieg nach meiner anderthalb jährigen Hockeypause! Im Juniorenteam figurierte ein U20 internationaler Australiens, der bei uns höchstens Drittliga Niveau erreichen würde! Das Niveau dieses Juniorenteams erinnerte mich an den Film „Mighty Ducks das Superteam“! Einige bekundeten sogar Mühe beim Schlittschuhlaufen…. dies war das schlechteste Training das ich je gesehen habe! Nach dem Juniorentraining fand dann das richtige Training statt, mit dem Seniorteam der Canterbury Eagles. Auch hier spielten einige, mir bereits bekannte Namen aus dem australischen Nationalteam (Ross Moffat, Ryan Switzer oder Steve Riley), sie alle bestritten mehrere Weltmeisterschaften in der C- oder D-Gruppe des Welteishockeys! Ryan Switzer stand zudem im All-Star-Team des Goodall Cups 1988 und ist der Cousin von Mark Messier! Der beginn des Trainings erinnerte mich wieder an einen Eishockeyfilm: „Youngblood“, oder in der deutschen Version: „Bodycheck“, mit Patrick Swayze und Rob Lowe! Als ich die Spieler auf dem Eis gesehen habe dachte ich an „Coach Shadwick’s“ Spruch aus dem vorher genannten Film: „wo hast du die Jungs her, aus Mexiko?“ Das Niveau des Teams würde ich als schlechtes Drittliga-Niveau bezeichnen. Doch es hat Spass gemacht wieder Mal auf dem Eis zu stehen und für mein erstes Training, dass gewöhnlich immer etwas speziell ist, lief es mir sehr gut. Bereits nach 30 Minuten meinten Jeff Klick und Manager Don Scurfield, ich solle doch mit einem Team der „East Coast Super League“ trainieren! keine Ahnung….? East Coast Super League, klingt gut nicht?

Jungs aus Mexiko?

Ich wusste, dass es auch in Canterbury einen Ice Rink gibt. dies hat mir am Vorabend auch der Bruder von Leah Mitchell (meine Homestay-Mother), der auch Michael heisst, bestätigt. in Canterbury (in der Agglomeration Sydneys) habe ich nach Michaels Beschreibungen doch tatsächlich nach fünf Minuten eine Sportanlage gefunden. Zu dieser Zeit fand dort draussen ein Landhockeyspiel der Frauen statt. Gleich nebenan war eine Halle mit der Aufschrift: „Olympic Ice Rink Canterbury“ yeah (Foto oben)! Amazing!

Ein historischer Augenblick

Am 19. Juli 2003, um 14.00 Uhr war es soweit, ein historischer Augenblick für meine eigene persönliche Geschichte. Michael Krein erblickt zum ersten Mal australisches Hockey-Eis! Links und rechts längsseitig waren kleine Tribünen angebracht, hinter dem einen Tor war nichts, wie in Biel, einfach eine Wand, hinter dem anderen Gehäuse der Eingang mit einem Hockeyshop! Im Hockeyshop erkundigte ich mich gleich nach dem Team, dessen Name ich bereits kannte, die Canterbury Eagles Sydney. Der Verkäufer des Hockeyshops gab mir die Natel-Nummer des kanadischen Trainers.

Der Coach war begeistert und gab mir die Nummer eines Spielers der in Manly wohnt, also im selben Stadtteil wie ich! Nachdem ich dann auch den Spieler (Jeff Klinck, ein Kanadier) kontaktiert habe, holte er mich um 19.30 direkt bei Mitchells mit seinem Auto ab – super! Er fährt irgend ein Cabriolet! Also sind wir im offenen Wagen durch die halbe Stadt gefahren, u. a. auch über die Harbour Bridge! Also bestritt ich am 23. Juli 2003 mein erstes Training auf australischem Eis, schon während unserer Lehrzeit (1993-1997) sprachen Marcel Althaus und ich oft darüber einmal nach Australien Hockey spielen zu gehen. Nun war es soweit… zumindest für mich! Obwohl es sicher als Duo einiges einfacher gewesen wäre!

Wo hast du die Jungs her, aus Mexiko?

Doch nun hatte ich noch das Problem, dass ich keinen Hockeystock dabei hatte, also ging ich vor dem Training noch rasch in den Hockeyshop um einen Stock (Bauer, Jere Lehtinen) zu kaufen. Naja so gross war die Auswahl nicht und der Stock kostete mich $79, ich denke in der Schweiz hätte ich diesen für 40 Franken erhalten. Jeff Klinck ist u. a. nicht nur Spieler der Eagles, sondern auch noch Assistant-Coach des Juniorenteams (U20) von Canterbury. So bestritt ich zuerst das Training mit den Junioren, dies war gut zum Einstieg nach meiner anderthalb jährigen Hockeypause! Im Juniorenteam figurierte ein U20 internationaler (John Lavery) Australiens, der bei uns höchstens 3. Liga Niveau erreichen würde!

Das Niveau dieses Juniorenteams erinnerte mich an den Film „Mighty Ducks das Superteam“! Einige bekundeten sogar Mühe beim Schlittschuhlaufen…. dies war das schlechteste Training das ich je gesehen habe! Nach dem Juniorentraining fand dann das richtige Training statt, mit dem Seniorteam der Canterbury Eagles. Auch hier spielten einige, mir bereits bekannte Namen aus dem australischen Nationalteam (Ross Moffat, Ryan Switzer oder Steve Riley), sie alle bestritten mehrere Weltmeisterschaften in der C- oder D-Gruppe des Welteishockeys, Ryan Switzer stand zudem im All-Star-Team des Goodall Cups 1988.

Von Younglood und der East-Coast-Super-League

Der beginn des Trainings erinnerte mich wieder an einen Eishockeyfilm: „Youngblood“, oder in der deutschen Version: „Bodycheck“, mit Patrick Swayze und Rob Lowe! Als ich die Spieler auf dem Eis gesehen habe dachte ich an „Coach Shadwicks“ Spruch aus dem vorher genannten Film: „wo hast du die Jungs her, aus Mexiko?“ Das Niveau des Teams würde ich als schlechtes Drittliga-Niveau bezeichnen. Doch es hat Spass gemacht wieder Mal auf dem Eis zu stehen und für mein erstes Training, dass gewöhnlich immer etwas speziell ist, lief es mir sehr gut. Bereits nach 30 Minuten meinten Jeff Klick und Manager Don Scurfield, ich solle doch mit einem Team der „East Coast Super League“ trainieren! keine Ahnung….? East Coast Super League, klingt gut nicht?