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Zweimal spielen Lassen…

Lasse und Stefan Lassen (rechts) stehen heute 12'000 Kilometer voneinander entfernt im Einsatz. (Foto: Melbourne Ice/GI)

Die Brüder Lasse und Stefan Lassen (rechts) stehen heute rund 12’000 Kilometer voneinander entfernt im Einsatz. (Fotos: Melbourne Ice/Getty Images)

Ein Direktduell hat Dänemark gegen die Schweiz noch nie gewonnen (eishockeyblog hat berichtet), dennoch stehen die Dänen nach 2010 (2:4 gegen Schweden) zum zweiten Mal im Weltmeisterschafts-Viertelfinal. Mit Siegen gegen Norwegen, Lettland, Tschechien und Kasachstan haben die Nordländer die Qualifikation absolut verdient. Verteidiger Stefan Lassen (30) steht in seinem achten WM-Turnier zum zweiten Mal im WM-Viertelfinal. Lassen gehört seit Jahren zum Kern des dänischen Nationalteams, anders als sein jüngerer Bruder Lasse.

Stürmer Lasse Lassen (27) spielte im Vorjahr sechs WM-Vorbereitungsspiele für Dänemark und wurde vor der WM 2015 in Prag und Ostrau aus dem Kader gestrichen. Nach einer erfolgreichen Saison als Kapitän und zweitbester Skorer der Fredrikshavn White Hawks nahm der jüngere Lassen ein Eishockey-Time-Out.

Nach dem Spiel wollen sich die beiden Brüder gegenseitig zum Sieg gratulieren, sei es gegen Finnland oder gegen die Mustangs aus Melbourne.

Derweil hat sein Bruder Stefan seine Karriere fortgesetzt und gehört 2016 zum erfolgreichsten dänischen Nationalteam aller Zeiten. Als Zugabe steht Stefan Lassen heute in St. Petersburg gegen Finnland auf dem Eis. Doch auch Lasse schnürt heute um 20 Uhr (12 Uhr MEZ) in einem Meisterschaftsspiel die Schlittschuhe, aber am anderen Ende der Welt.

Der jüngere Lassen hat nach seinem Eishockey-Time-Out, rechtzeitig zum Saisonstart am 23. April, in der Australian-Ice-Hockey-League (AIHL) bei den Melbourne Ice angeheuert. In den ersten sechs Partien hat der Däne schon 12 Skorerpunkte auf seinem Konto, während Stefan mit Dänemark gegen Finnland spielt, bestreitet Lasse rund 15’000 Kilometer von seinem Bruder entfernt das Melbourner Derby gegen die Melbourne Mustangs.

Das Tagesziel bleibt für die Brüder das gleiche, nach dem Spiel wollen sich die beiden gegenseitig zum Sieg gratulieren, sei es gegen Finnland oder gegen die Mustangs aus Melbourne.

Die Lassen-Spiele (MEZ)

12 Uhr: Melbourne Ice – Melbourne Mustangs (O’Brien Group Arena, Melbourne) 7:2 (3:1, 2:0, 2:1) Lasse Lassen, Tore zum 2:1, 4:1 und 5:1.
15 Uhr: Finnland – Dänemark (Jubileiny-Sportkomplex, St. Petersburg) 5:1 (1:0, 2:1, 2:0) Stefan Lassen, -3 Bilanz)

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Fis(c)herman’s Friend

RSI

Auch mit Patrick Fischer als Headcoach gewinnt die Schweiz gegen Dänemark. (Foto: RSI)

Im Weltmeisterschaftsspiel vom 10. Mai 2016, liegt Dänemark gegen die Schweiz bis zur 50. Minute mit 2:0 in Führung und den Nordländern fehlen nur noch zehn Minuten um Geschichte zu schreiben. Einer der dänischen Hauptdarsteller ist der in Biel gross gewordene Eishockey-Schweizer Nikolaj Ehlers. In der 19. Minute besorgt der 72-fache NHL-Spieler mit einem platzierten Hocheckschuss das 2:0 gegen seinen ehemaligen Biel-Kollegen Reto Berra. Erweisen sich nach Norwegen (3:4 nV) auch die rauen Nordländer aus Dänemark als «zu stark» für die Fis(c)herman’s aus der Schweiz? Der Werbeslogan des englischen Pastillen-Herstellers Fisherman’s Friend passt perfekt.

In zehn WM-Partien gegen Dänemark siegten immer die Schweizer. Dies musste auch Nikolajs Vater und Ex-Lausanne Coach Heinz Ehlers als Spieler an der B-WM 1989 (3:6) und 1995 (1:2) mit zwei Niederlagen anerkennen. Ehlers-Senior steuerte in den beiden Partien gegen die Schweiz 1 Assistpunkt bei. Im Gegensatz zu seinem Vater, scheint Nikolaj gleich in seinem ersten WM-Kracher gegen die Schweiz auf besten Weg einen Sieg zu realisieren.

Fischer schreibt mit dem ersten Sieg eines Schweizer Coaches seit 1962 in der obersten Klasse ein neues Kapitel.

Auf der anderen Seite steht mit Patrick Fischer erstmals seit Simon Schenk und 1987 wieder ein Schweizer Headcoach an der Bande der A-WM. Der letzte Sieg in der obersten Spielklasse unter einem Schweizer Trainer liegt aber schon 54 Jahre zurück, am 8. März 1962 gabs unter Nationaltrainer Beat Rüedi beim 6:3 über Grossbritannien den letzten Sieg. Zehn Minuten trennen Fischer oder Dänemark vor einem neuen Kapitel.

Fischers neues Kapitel

Sind sie zu stark, bist Du zu schwach? Nach 50 Minuten schwerem Seegang scheinen die starken nordländischen Pastillen dem «Schweizer Fischer» doch noch zu munden. Durch einen Kraftakt besorgen die beiden NHL-Söldner Yannick Weber und Nino Niederreiter bis zur 59. Minute den Ausgleich. «Die Fischer begannen bald, die Pastillen als ihre Freunde zu bezeichnen», hiess es im Hause Fisherman’s Friend kurz nach der Einführung der Kau-Pastillen 1865. 64:08 besiegelt der Overtime-Treffer von Eric Blum die elfte dänische Niederlage im elften WM-Spiel gegen die Eisgenossen.

Damit schreibt Fischer mit dem ersten Sieg eines Schweizer Coaches seit 1962 in der obersten internationalen Klasse ein neues Kapitel Schweizer Eishockey-Geschichte. Und Dänemark? So nahe dran sind die Dänen seit 1969 noch nie, dennoch erweisen sich die Mannen um Ehlers und Co. lediglich als Fis(c)herman’s Friend.

Die Schweizer WM-Bilanz gegen Dänemark

2016, A-WM in Moskau, 3:2 nV
2013, A-WM in Stockholm, 4:1
2008, A-WM in Quebec, 7:2
2007, A-WM in Moskau, 4:1
2003, A-WM in Tampere, 6:2
1997, B-WM in Katowice, 6:4
1996, B-WM in Eindhoven, 10:1
1994, B-WM in Kopenhagen, 2:1
1989, B-WM in Oslo, 6:3
1979, B-WM in Galati, 3:1
1969, C-WM in Skopje, 9:0

Ehlers und das zweite Spiel

Foto: Nikolaj Ehlers (Winnipeg Jets) trifft bei seinem Liga-Debüt zum dritten Mal in seinem zweiten Spiel. (Elsa, Getty Images)

Am 5. Januar 2013 siegte der EHC Biel in einem Qualifikationsspiel gegen die SCL Tigers mit 5:4. Dabei setzte Biel-Trainer Kevin Schläpfer den erst 16-jährigen Junior Nikolaj Ehlers ein. Der Sohn von Heinz Ehlers durfte in seinem zweiten NLA-Spiel in der ersten Linie mit Eric Beaudoin und Emanuel Peter spielen. Nach lediglich 25 Sekunden erwischte der Däne Langnau-Hüter Thomas Bäumle zwischen den Schonern und brachte Biel mit 1:0 in Führung und Ehlers-Junior skorte bereits in seinem zweiten NLA-Spiel.

Auch in Winnipeg zwei Spiele

Auch in der National-Hockey-League (NHL) benötigte Ehlers-Junior nur zwei Spiele für seinen ersten Skorerpunkt. In seiner zweiten Partie für die Winnipeg Jets gab der NHL-Draft von 2014 am 9. Oktober 2015, beim 3:1-Sieg gegen die New Jersey Devils, in der 22. Minute die Vorlage zum 1:0 von Mark Scheifele. Ehlers beendete die Partie mit einer Plus 2 Bilanz und stand 14 Minuten und 14 Sekunden auf dem Eis. Mit seinem ersten Skorerpunkt im zweiten NHL-Spiel ist Ehlers der elfte dänische Punktesammler (siehe unten) in der besten Liga der Welt.

Auch bei den Junioren zwei Partien

In der Quebec-Major-Junior-Hockey-League (QMJHL) brauchte Ehlers ebenfalls zwei Spiele für den ersten Skorerpunkt. Am 13. September 2013 gab der Rechte Flügel der Halifax Mooseheads in der 17. Minute das Zuspiel auf Danny Moynihan’s 1:0 gegen die Charlottetown Islanders, die Partie ging allerdings 2:5 verloren.

Ehlers‘ zweite Spiele

NLA: 5. Januar 2013, Tor zum 1:0 nach 25 Sekunden.
QMJHL: 13. September 2013, Assist zum 1:0 (Moynihan) nach 17 Minuten und 5 Sekunden.
NHL: 9. Oktober 2015, Assist zum 1:0 (Scheifele) nach 21 Minuten und 3 Sekunden.

-> Ehlers erster NHL-Punkt

Die dänischen NHL-Skorer (Stand 10. Oktober 2015)

Frans Nielsen (NY Islanders), 297 Punkte*
Jannik Hansen (Vancouver), 185 Punkte*
Mikkel Bodker (Arizona), 174 Punkte*
Lars Eller (St. Louis, Montreal), 130 Punkte*
Peter Regin (Ottawa, NY Islanders, Chicago), 67 Punkte
Poul Popiel (Boston, Los Angeles, Detroit, Vancouver, Edmonton), 54 Punkte
Philip Larsen (Dallas, Edmonton), 31 Punkte
Nicklas Jensen (Vancouver), 6 Punkte*
Frederik Andersen (Anaheim), 4 Punkte*
Oliver Lauridsen (Philadelphia), 3 Punkte
Nikolaj Ehlers (Winnipeg), 1 Punkt*

*=noch in der NHL aktiv

Ein dänisches Eishockey-Märchen

Oliver Björkstrand (links) feiert mit Nikolaj Ehlers einen dänischen Treffer gegen Russland. (Foto: Chris Young)

Oliver Björkstrand (links) feiert mit Nikolaj Ehlers einen dänischen Treffer gegen Russland. (Foto: Chris Young)

Würde Dänemarks bekanntester Dichter und Schriftsteller Hans-Christian Andersen ein Eishockeymärchen schreiben, wäre es das Märchen der dänischen U20-Nationalmannschaft. Bis 2002 pendelte das dänische Junioren-Nationalteam zwischen der Weltmeisterschafts- B und C-Klasse hin und her. Dabei waren die Auftritte Dänemarks in der zweiten Klasse noch seltener, zwischen 1986 und 2002 wurde in fünf B-Weltmeisterschaften der Ligaerhalt nur drei Mal geschafft. Vor 14 Jahren verloren die Dänen das Division II-WM-Spiel (die frühere C-Gruppe) um Platz drei gegen Litauen, ehe sie erst ein Jahr später zusammen mit Japan, Lettland und Kroatien den Aufstieg in die Division I (B-Gruppe) realisieren konnten. Schlüsselspieler der letzten «C-Mannschaft» von 2002 war ein gewisser Frans Nielsen, späterer Teamkollege von Mark Streit und Nino Niederreiter bei den New York Islanders, wo er heute zu den wichtigsten Spielern gehört.

Toronto und Montreal

An der U20-Weltmeisterschaft in Toronto in Montreal bestreiten die Dänen, nach 2008 und 2012 erst ihre dritte A-WM. Am 30. Dezember 2014, gelingt den Dänen in ihrem 16. Spiel im Oberhaus der erste Sieg nach einem 4:3-Penaltykrimi gegen die Schweiz. Dänemark holt aber bereits gegen Russland (2:3 nP) und Tschechien (3:4 nV) je einen Punkt und verliert nur gegen WM-Topfavorit Schweden nach 60 Minuten (1:5). Durch den sensationellen Erfolg gegen die Schweiz bestreitet die Mannschaft von Headcoach Olaf Eller, der Vater von Lars (Montreal Canadiens) und Mads Eller (im U20-Team), ihren ersten Viertelfinal der Geschichte gegen den haushohen Favoriten und Gastgeber Kanada.

Schlüsselspieler unter dem starken Kollektiv

Wer sind diese dänischen Helden? Sechs Akteure spielen in den nordamerikanischen Juniorenligen OHL, QMJHL und WHL, einer in der North-American-Hockey-League (NAHL) und vier in Schweden. Die zwei absoluten Schlüsselspieler unter dem starken Kollektiv sind Oliver Björkstrand, Nikolaj Ehlers und Torhüter Georg Sørensen. Björkstrand kommt aus einer amerikanischen Eishockeyfamilie, sein Vater Todd siedelte 1988 von den USA nach Dänemark über und absolvierte 14 Saisons beim dänischen Spitzenclub Herning IK, wo er später auch als Headcoach tätig war. 1989 gewann der Amerikaner mit den US-Selects den Spengler Cup. Ebenfalls beim Spengler Cup spielte Olivers Bruder Patrick, bei Medvescak Zagreb. Oliver spielt seit 2012 bei den Portland Winterhawks, dem ehemaligen Team von Nino Niederreiter und Sven Bärtschi, in der Western-Hockey-League und wurde 2013 als Nr. 89 von den Columbus Blue Jackets gedrafted. An der U20-WM erzielte er in vier Spielen bereits vier Tore und ist in den Top Ten der Skorerliste.

Ehlers, ähnlich wie Björkstrand

Wie Björkstrand stammt auch Nikolaj Ehlers aus einer Hockeyfamilie. Vater Heinz ist Trainer beim HC Lausanne und ist seit einem kurzen Gastspiel 1993/94 als Spieler und seit 2007 als Trainer in der Schweiz (beides beim EHC Biel) bekannt. Durch Vaters Engagement bei Biel durchlief Nikolaj zwischen 2007 und 2013 sämtliche Juniorenstufen beim EHC Biel und debütierte in der Saison 2012/13 als 16-Jähriger in der NLA. Im Sommer 2013 wechselte Ehlers Junior ebenfalls nach Nordamerika zu den Halifax Mooseheads (mit Timo Meier) in die Quebec-Major-Junior-Hockey-League.

Im 16. Spiel gelingt Dänemark der erste Sieg nach einem 4:3-Penaltykrimi gegen die Schweiz.

 

In seiner ersten Saison schlug Ehlers in Halifax ein wie eine Bombe und holte zehn Auszeichnungen, darunter die «Mike-Bossy-Trophy» für den Spieler dem die besten Chancen eingeräumt werden für eine erfolgreiche Karriere in der National-Hockey-League, dazu wurde er «Rookie-of-the-Year» der QMJHL und der gesamten Canadian-Hockey-League (CHL), welche alle drei Ligen OHL, WHL und QMJHL umfasst. Komplettiert wurde Ehlers erfolgreichste Saison der Karriere beim Draft 2014, als Nr. 9 der Winnipeg Jets. Ehlers Cousin Alexander True, dessen Vater Søren True 1993/94 zwei Spiele für Thurgau absolvierte, steht ebenfalls im WM-Kader der U20.

Erfolgreichste Entwicklung der letzten 20 Jahre

Zurück zu Dänemark. Keine andere Eishockey-Nation hat sich in den letzten zwanzig Jahren so gut entwickelt wie die Nordländer. Die A-Nationalmannschaft spielte 1991 ebenfalls noch in der drittklassigen WM C-Gruppe, ist seit 2002 A-klassig und hat sich unter der Weltelite etabliert. Die U20 steht heute erstmals in einem WM-Viertelfinal und die U18 strebt im April 2015 die Rückkehr ins Oberhaus an. Auch wenn das dänische Eishockey-Märchen heute gegen Kanada vorübergehend zu Ende gehen sollte, besser hätte es auch Hans-Christian Andersen nicht schreiben können.

Dänen sind «dänen» die Nummer 8 der Welt!

Jannik Hansen (Vancouver Canucks) ist hinter Frans Nielsen der zweitbeste Dänen-NHL-Skorer!

Die Top-Six Nationen im Eishockey (Kanada, Russland, Schweden, Finnland, Tschechien, USA) sind auch weiterhin unangefochten die Top-Six. Dies bestätigt die Statistik der National Hockey League (Anzahl Spiele und Punkte der NHL-Spieler) der Regular-Season-2011-12.

Doch bereits um Rang sieben wirds spannend! Die Slowakei verliert kontinuierlich an Boden. Mit Hossa, Chara Gaborik, Visnovsky, Kopecky und Handzus sind viele Spieler weit über 30-Jährig. Junge Slowaken, welche künftig den Sprung in die NHL schaffen könnten, sind derzeit keine auszumachen. Die vernachlässigte Nachwuchsarbeit, nach dem gewinn der Weltmeisterschafts-Goldmedaille von 2002, macht sich langsam aber sicher bemerkbar.

Die Dänen sind innerhalb der National Hockey League vor der Schweiz klassiert!

Die aufstrebende Eishockeynation heisst Dänemark! Nach Punkten (Anzahl Spiele, Tore und Assists) sind die achtplatzierten Dänen in der NHL noch vor der Schweiz klassiert! Dabei konnte der verletzte Peter Regin nur zehn Spiele bestreiten. Dänemark ist die Hockeynation der Gegenwart. Und die Schweiz tut gut daran ihre Nachwuchsarbeit nicht zu vernachlässigen, denn sonst besteht die Gefahr, dass uns die Dänen nicht nur «dänen» den Rang ablaufen!

NHL-Statistik 2011-12: 

1. Kanada
2. USA
3. Schweden
4. Tschechien
5. Russland
6. Finnland
7. Slowakei: 991 Punkte (Hossa, Gaborik, Chara, Kopecky, Visnovsky, Meszaros, Handzus, Sekera, Jurcina, Kytnar)
8. Dänemark: 543 Punkte (Nielsen, Hansen, Eller, Boedker, Larsen, Regin)
9. Schweiz: 518 Punkte (Streit, Sbisa, Weber, Josi, Diaz, Bärtschi, Niederreiter)
10. Deutschland: 404 (Erhoff, Goc, Seidenberg, Sulzer, Hecht, Sturm)
11. Weissrussland: 332 (Grabovski, S. Kostitsyn, A. Kostitsyn)
12. Österreich: 317 (Vanek, Grabner, Nödl)
13. Ukraine: 228 (Ponikarovsky, Fedotenko, Babchuck)
14. Slowenien: 186 (Kopitar, Mursak)
15. Litauen: 126 (Zubrus)
16. Kasachstan: 104 (Antropov)
17. Lettland: 91 (Daugavins, Kulda, Ivanans)
18. Frankreich: 27 (Da Costa)
19. Norwegen: 13 (Zuccarello-Aasen)
20. Bahamas: 10 (Deveaux)
21. Nigeria: 5 (Aliu)